Wunderblock 14


Radierung mit Aquatinta Pfeil und Gegenpfeil: Rolf Hannes

Die Subversion lebt.  Meine Lieben steigen aus ihrem Grab.    Und
flüstern mir zu, was ich nicht thun sollte. Oder zu lassen habe. Ich
such ja auch die Metapher. Die Gottsüchtigen ficken kleine Kinder.
Ich bin ein Geschriebener aus dem Vortag.   Also halse ich mir was
ab. Bewegte mich für einen Wortzwiespalt auf mich zu. Oder hätte
das Ganze einen anderen Sinn,  als  sich  weiterhin  zu verfolgen in
seiner apollinischen Häme,  also  immer wieder zurückkommen zu
wollen auf seine Vernunft,  die längst verseucht ist.  Von Gott. Vom
Blut, das du nie ausspuckst  (-sprichst).  Vom unter Menschen sein.

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2 Kommentare zu Wunderblock 14

  1. web920 sagt:

    Da kam ein Kommentar von Marie Blumenmond, und ich war so stutzig, daß ich dachte: Der Name ist so schön, den gibts doch gar nicht, die will uns veräppeln. Inzwischen weiß ich es besser und drum soll er hier stehn:

    Geschätzter Herr van Hengel,
    ich bin immer wieder neu davon fasziniert, mit welcher Leichtigkeit das Blut aus Ihrer Kugelschreibermine in die Zwischenräume fließt und den Text zum Pulsieren bringt.

    Mit größtem Respekt und bewundernder Hochachtung verbleibe ich
    Ihre Marie Blumenmond

    Guten Morgen, Rolf Hannes 🌻
    Willi van Hengel kennt meinen Sprachstil sehr gut, von daher wäre oder ein
    „Das gefällt mir“ oder „Super“ oder „Umwerfend“ unglaubwürdig erschienen.

    „Zum Sterben schön“, wäre eventuell noch in seinen Toleranzbereich gefallen, denn welcher Dramatiker fühlt sich nicht geschmeichelt, wenn ein weibliches Wesen sich wegen seiner Texte in einer Cappuccinotasse ertränkt. 🤔

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