Wie es zu einem Ende der Kriege zwischen den Nationen kommen könnte

Stellen wir uns vor, die Marsianer, oder meinetwegen die Glykonen, oder die Zytronen, jedenfalls eine außerirdische Spezies würde die Erde überfallen. Glauben Sie, die Israelis hätten dann noch Mut und Schmackes genug, die Palästinenser zu vertreiben oder gar auszulöschen? Glauben Sie, Saudi-Arabien hätte noch Zeit und Chuzpe, hunderte friedliebender Menschen umzubringen, nur um dem Iran zu bedeuten, der Wahabismus der sunnitischen Muslime sei die wahre Religion? Glauben Sie, diese aufgeplusterten Regierungen der Türkei und Syriens fänden noch Muße und Zeit, Millionen Menschen in Elend und Tod zu treiben? Selbst die Isis-Mörder hätten anderes zu tun, als blindwütig Kunstschätze zu zerstören und Menschen zu köpfen. Lassen sie Ihre Fantasie spielen, um die Liste der Kriegswütigen zu verlängern.

Wie Kriege innerhalb

Zeichnung: Rolf Hannes

Alle diese Mörder in Anzügen, Gewändern, Talaren, Uniformen müßten sich eines besseren besinnen. Sie müßten, um ihre Haut zu retten, über alle Grenzen und Unterschiede hinweg zusammenstehn. Sie müßten eine Allianz des Lebens schmieden, eine Allianz des Friedens untereinander.

Der Wahnsinn des Kapitalismus, nämlich ganze Völker durch Kriege und Wirtschaftsspekulationen in Armut und Abhängigkeit zu halten, verkehrte sich in den Wahnsinn nach außen, in den Weltraum. Statt einer Nato gäb’s eine Weto. Ich überlasse es wiederum Ihrer Fantasie, wie eine solche Allianz aussehn könnte.

(Es wird genug Leute geben, die ihre dreckigen Geschäfte mit dem Kriegshandwerk nicht lassen können. Offenbar gibt es eine genetische Disposition, die es vielen verwehrt, sich kapitalistischem Rebbach zu enthalten. Was soll’s. Wir können sie nicht ändern, aber wenigstens die übrige Menschheit würde sich nicht untereinander bekriegen.)

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