Was bleibt


Foto: Friedel Kantaut

Es gibt da einen
der im Innern seines Schädels
Körbe voller Blumen
hin zu mondgerechten Dörfern trägt

Er schreibt sich’s von der Seele
und muss nicht mal die Augen schließen
vor den Türmen seiner Imagination
(Nicht sphärisch – nur knapp und knotig)

Wie durchs Unterholz
die Antwort schwer zu hören
Könnt sein oder auch nicht:
ein Flüstern oder nur ein Knistern

So trägt er das Geläut des Himmels
und ihn die Welle seines Seins empor
Es bleibt ein heimlicher Blick ihm
Über seine Schultern

Zyangetränkte Luft
geschwängert auch von Sternen
Ist da noch ein Grund
und würd er nützlich sein?

Kannst du so kahl,
so abgetrennt
den immergrünen Geschichten
folgen?

Aufgesprungen
als gäb’s im Himmel einen Süden
und doch verhüllt
in sternenklarer Nacht

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