Trump bringt es auf den Punkt.

Vor einigen Wochen schrieb ich so ungefähr: Sollte wirklich Donald Trump der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden, dann bekommt dieses Amerika genau den richtigen. Nur der Schlimmste aller möglichen Schlimmen, so dachte ich mir, kann das Panoptikum der Politik, rundum, hüben wie drüben, entlarven.

Sehen wir uns die Politiker an. Nehmen wir zuerst die Verliererin des Wahlspektakels in Augenschein, Hillary Clinton. Viele, etwa die Hälfte aller US-Amerikaner hatten auf sie gesetzt. Sie sei das kleinere Übel, hätte die größere politische Erfahrung, hätte die höflicheren Umgangsformen, ginge mit Minderheiten vornehmer um, wäre, da selbst eine Frau, niemals so schändlich sexistisch wie Trump. Usw.

Und nun das, was mir dazu einfällt.

Das kleinere Übel ist das allergrößte Übel. Denn von allen kleineren Übeln ist die Welt randvoll. Alle üblen Politiker sind immer das kleinere Übel. Es braucht das allerschlimmste Übel, um draufzukommen: die landläufige Politik muß auf den Kopf gestellt werden, damit sie Aufrichtigkeit kriegt. (Bekommen könnte, muß ich einschränkend sagen. Denn mir ist bewußt, so ein Witz wie Trump mag vorkommen, aber eine Aufrichtige Politik wird es nie geben.)

Die größere politische Erfahrung der Hillary Clinton hat uns den Krieg in Libyen eingebrockt, hat die kriegerischen Situationen in Ägypten, im Irak, in Syrien, in der Ukraine befeuert. Sie ist eine glühende Verfechterin der Nato, die überall zündelt, wo es nur geht. Hillary Clintons höfliche Umgangsformen sind die einer verlogenen, hinterlistigen Schlange. Sie hat das Lügen zur Maxime ihrer Außenpolitik gemacht, 10 Jahre lang. Mit ihrem killery-Gebiß hat sie Schwarze, Mexikaner, Latinos umgarnt, was, bedenkt man ihre Falschheit, auch eine Art Sexismus ist.

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Zwei Wesen wie Pest und Cholera

Nun zu Trump. Er hat keinerlei politische Erfahrung, um es in seiner Sprache zu sagen, nicht die Bohne. Warum auch, wird er sich inzwischen denken, dafür wird er seine Leute haben. Seine Umgangsformen sind die eines Macho-Rüpels. Sich als Milliardär zum Heilsbringer für die verarmten, verarmenden Bürger aufzuspielen, erinnert man seine Vergangenheit als brachialen Geschäftsmann, ist an Verlogenheit kein Deut geringer als die von Clinton.

Und doch, dieser Trump kreiert eine nie dagewesene Situation. Und wär’s allein die: Einige in der Wall Street, einige bei Goldman Sachs, also einige Elite-Haie kriegen ein bißchen Knieschlottern.

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