Schlagwort-Archive: Literatur

Wie man einen ausgewachsenen Bären fängt

Zeichnung Gefäße für wilden Honig: Rolf Hannes Wie man einen ausgewachsenen Bären mit bloßen Händen fängt? Ein wenig Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, sorgfältige Vorbereitung, und nicht zuletzt das unaufgeregte Verwirklichen der Schritt für Schritt durchdachten Maßnahmen – das, und … Weiterlesen

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Gegenwart – später

Zeichnung: Rolf Hannes Um gleich um den Gedanken herumzukommen, mit deinem verzerrt eingeschmuggelten Lächeln im Hinterkopf, wie du weißt, um also nicht unnötig nach Worten zu ringen, blüh ich mich selbst auf, indem ich Platon als meinen Kumpel entlarve[1]. Er … Weiterlesen

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das spiel

Zeichnung: Rolf Hannes das spiel findet am gelände der ehemaligen papierfabrik statt jeder von uns beiden hat fünfhundert kleine speere etwa zweimal so lang wie zahnstocher nun werfen wir diese metallenen speere nacheinander gegen unsere nackten körper du wirfst sehr … Weiterlesen

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Veränderung?

Zeichnung: Rolf Hannes Zu sein, wer man war, der man ist. Das sollte einfach sein, sagte er sich. Zu sein, der man war und der man ist. Also zu sein, der man einmal gewesen war und folglich der man noch … Weiterlesen

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Domizil

Zeichnung: Rolf Hannes Lichtfurchen dringen durch die Fensterläden. Auf der flimmernden Nachrichtenschwemme treiben die Wirklichkeiten als Wrackteile. Manchmal steht darüber eine angekratzte Sonne, manchmal verleuchten matte Sterne. Einen umgebundenen Putzlappen als Lendenschurz, streif ich durch die Zimmerschluchten, angle im Wasserloch … Weiterlesen

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Der Meister und Margarita

Einige Bemerkungen über das Leben der Margarita Konjenkowa und die Atombombe nebst einer Abschweifung über Albert Einstein Die Neunzehnjährige, die zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Atelier des Bildhauers Sergej Konjenkow Modell stand, war von ihren Eltern aus der russischen … Weiterlesen

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Ein Nachtrag zum Nachtrag zu Laurence Sternes Tristram Shandy

Sterne war ein Großmeister des Gedankenstrichs. Die Setzer und Drucker müssen an ihm verzweifelt sein. Er verlangte mindestens schätzungsweise 7 Varianten der Längen. Das Original seines Romans hat keine Seitenzahlen, statt dessen steht am Ende jeder Seite, etwas abgerückt für … Weiterlesen

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Vier Variationen über den Horizont

In einem Märchen machte sich jemand auf, den Horizont zu erreichen. Es kam nie dazu. Es folgte aber keine Entmutigung, ganz im Gegenteil, Freude erfüllte den ganzen Körper. Denn die Erfahrung war: Dort wo du hingehn kannst mit deinen Füßen, … Weiterlesen

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Kleiner Nachtrag zu Laurence Sterne

Sein Tristram Shandy ist nicht nur ein verrückt auf- und anregendes Buch mit den Geschichten von Tristram, seinem spinnerten Vater Walter, dessen Bruder Onkel Toby (der bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ein textloses Lied vor sich hinträllert, nämlich seinen … Weiterlesen

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Übers Lesen

Laurence Sternes TRISTRAM SHANDY ist eines meiner Lieblingsbücher. Viele Bücher, die gekauft werden, sind als Geschenke gedacht. Sie werden verschenkt und nicht gelesen. Sie werden nicht von den Käufern gelesen, sie werden nicht von den Beschenkten gelesen. Die meisten werden … Weiterlesen

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