Schlagwort-Archive: Essay

Oscar Wilde: Die Seele des Menschen unter dem Sozialismus

Holzschnitt Mensch und Maschine: Rolf Hannes Oft hört man, die Armen seien für Wohltaten dankbar. Einige sind es zweifellos, aber die besten unter den Armen sind nie dankbar. Sie sind undankbar, unzufrieden, eigensinnig und aufsässig, und zwar ganz zu recht. … Weiterlesen

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Wir lesen – sie schreiben.

Thomas Bernhard schrieb sein Winterbuch Frost in der Badehose während der Hundstage im Hochsommer. In seinem Vorwort zum Sandbuch schreibt Jorge Luis Borges: Ich schreibe nicht für eine auserwählte Minderheit, an der mir nichts gelegen ist, noch für jene umschmeichelte … Weiterlesen

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Vier Spaßmacher

Thomas Pigor und Jan Böhmermann sind Teil vom geistreichelnden Schwachsinn des deutschen Feuilletons. Nimmt man noch die leidigen Plauderer Lars Reichow und den falschen tiroler Rheinländer Konrad Beikircher dazu, ist ein Quartett des allgemeinen Flachsinns beisammen. Das harmlose Gequatsche des … Weiterlesen

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Monade

Weisst du wie wenn ich deine letzte Berührung nie vergessen hätte. Und du glaubst, als hätt ich dich nie gesehen: dein ganzes Leben nicht. Und nun sind meine Geständnisse von einer anderen Art. Fast nicht mehr so heimlich. Alles aus … Weiterlesen

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als sei man von vornherein ausgesetzt…

Zeichnung: Rolf Hannes Um gleich um den Gedanken herumzukommen, mit deinem verzerrt eingeschmuggelten Lächeln im Hinterkopf, wie du weißt, um also nicht unnötig nach Worten zu ringen, blüh ich mich selbst auf, indem ich PLATON als meinen Kumpel entlarve. Er bat … Weiterlesen

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Das ist doch löcherlich!

Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist. Hat Tucholsky gesagt. Das stimmt ja auch – und wiederum auch nicht. Denn wo ein Loch ist oder eine Lücke oder ein Riss, ist oft auch Ärger. Den will man zustopfen. Beziehungsweise … Weiterlesen

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Verstehen wollen

Als das Wünschen noch geholfen hat – wie lange ist das her… Die Intensität, Eindringlichkeit, mit der gewünscht wurde, ließ vielleicht ihre Erfüllung schon ahnen. Im Zeitalter erfüllbarer materieller Wünsche, des Überdrusses, des gleichgültigen Übergehens schneller Erfüllung bis zur nächsten, … Weiterlesen

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Transzendenz

Fischgräte Ich ziehe einen Fremdkörper aus meinem Rachen durchsichtig ein Zentimeter Durchmesser, Kreis immer mehr Körper rutschen nach ich greif sie spuck sie aus Ich erbreche Minidisketten Während ich meinen Rachen von neuem vom runden Material säubere lege ich eine … Weiterlesen

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Die Bewegung der Seele oder die Wahrheit des Abgrunds 2

Der ständig onanierende Polizist war verzweifelter als die Ratten im Loch. Den Spagat zwischen anstrengender Wirklichkeit als Erfüllen bloßer Pflicht und in der Hölle-Sein will er nicht mehr aufrechterhalten. Ihm kostet das mehr Kraft, als sich hängen zu lassen. Die … Weiterlesen

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Die Bewegung der Seele oder Die Wahrheit des Abgrunds

Zum ersten Mal wieder Theater. Nachtasyl von Gorki in Regie von Michael Thalheimer.. Allein vom Titel her musste ich hin. Und dann ein Russe. Die mit ihrer versoffenen Seele. Draußen im Café der Schaubühne laufen sie auf: die vielen Gesichter, … Weiterlesen

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