Strahlt

Zeichnung: Rolf Hannes

Strahlt dich an. Wie sein ganzes Leben wie aus einem Sumpf beschimpfen. Gestern kam ihm die Welt noch ganz anders vor. An den Ufern des Weissensees kroch eine falsche Erkenntnis an Land. Deshalb dein süffisantes Lächeln. Erinnerst du dich?

Wie bei den meisten eine Stellungnahme nur im Nebensatz. Oder? Von oben herab. Wie ein Fallbeil. Verdreckt. Deine bisherige Vergangenheit ist nicht mal sokratisiert worden. Im Windstillen hebst du dein Gegenüber in die absurde Höhe deines Scheitels. Man will dich am nächsten Morgen auf Teufel komm raus nicht mehr sehen. Oder? Frische Brötchen lägen auf dem Tisch, wenn du deine Schritte im Dunkeln noch gehört hättest. Wie deine Stimme.

Nun schreit mein rosaroter Sessel in eine andre Ecke des Zimmers. Nun mischt sich niemand mehr in meine Theorie: Fluch, Hunger, Verhextseyn, Scheytern, Philosophisches lieben, Rauchen, Davonwerfen oder Glücksfunkenerspähn.

Musst du mir überhaupt noch vorschweben?

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