Siechtum

Den Anfang vom Ende der Supermacht USA haben wir längst vor Jahrzehnten erlebt in den Jahren des Vietnamkriegs. Es war nicht das Scheitern dieses verbrecherischen Kriegs, es war vielmehr die verlogene Vorstellung, diesen Krieg gerechterweise führen zu dürfen, der das Ende bezeichnete.

Das Eingeständnis, einen Krieg verloren zu haben, war für die Vereinigten Staaten von Amerika ganz und gar unerträglich. Um diese Schmach zu betäuben, stürzten sie sich in weitere verbrecherische Kriege, im Irak, und, um den Wahnwitz zu steigern, in Afghanistan.

Siechtum

© Rolf Hannes

Was wir nun erleben, ist das progressive Siechtum dieses tönernen Kolosses USA. Das Versprechen Obamas klingt im Nachhinein wie Hohn:

Ja, wir können’s. Wir müssen annehmen, er meinte nichts anderes, als: Ja, wir können dreckige Kriege führen. Und der dreckigste Krieg aller modernen Kriege ist der Internet-Krieg. Den werden wir so führen, daß euch Hören und Sehen vergeht. Wir werden ihn führen bis zur völligen Selbstaufgabe, wenn es sein muß, bis zur völligen Selbstzerstörung.

Deutschland als das wichtigste Land Europas ist ein wichtiges Land an der Seite der USA. Es ist offenbar verdammt dazu, dieses schmutzige Spiel mitzuspielen, auf Gedeih und Verderb.

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