Putin-Versteher Schröder

Gerhard Schröder traf Wladimir Putin. Deutschlands Altkanzler spürt: «Der Kreml will eine Verhandlungslösung»

Von Roman Zeller

Der Altkanzler, als Putin-Versteher der Nation gebrandmarkt, bemüht sich als Brückenbauer zum Kreml. Noch immer, mögen die einen spotten; zum Glück, liest man seine Worte nach dem Treffen mit Wladimir Putin von letzter Woche.

Gegenüber Stern und RTL/NTV vermeldete Orakel Schröder schließlich die positive Nachricht: «Der Kreml will eine Verhandlungslösung.» Denn das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland wertet er als Erfolg.

«Vielleicht kann man das langsam zu einem Waffenstillstand aufbauen.» Grund: Für ihn sei die vertrackte Situation «lösbar». Konkret: die Krim bleibt russisch, die Ukraine wird – statt Nato-Mitglied – bewaffnet neutral und der Donbass nach dem Schweizer Kantonsmodell strukturiert.

Alles ganz einfach? Nicht ganz. Denn die entscheidende Frage lautet: Will man den Konflikt überhaupt lösen? Weiß auch Gerhard Schröder.

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