Polizeigewalt mit Nachspiel Folge 2

Mutter eilt Sohn zur Hilfe.

Die Mutter sah, was mit ihrem Sohn passiert war, und eilte ihm zur Hilfe. Nach einem Handgemenge und Stoß gegen die Mutter stürzt diese rückwärts und knallt ungebremst mit dem Hinterkopf auf den Asphalt, so hätten es Zeugen beobachtet, schildert der Sohn. Die Mutter kommt in die Notaufnahme der Klinik in Hildburghausen. Anschließend wird sie in ein weiteres Krankenhaus verlegt und Tage später entlassen.

Daheim beginnen die neurologischen Probleme, ein Auge schließt nicht mehr, der Mundwinkel ist unkontrolliert. Die Mutter wird erneut in eine weitere Klinik eingewiesen, ein Haarriss im Schädel diagnostiziert. Blutungen (Sohn nennt uns den Fachbegriff) zwischen Schädel und Hirn müssen von den Ärzten über Tage genau beobachtet werden.

Die Mutter ist jetzt in der Reha und soll dort wieder die Kontrolle über Auge und Mundwinkel neu erlernen.

Diese Vorkommnisse in Hildburghausen sind auch deswegen besonders gut dokumentiert, weil die Spaziergänger hier einen besonderen Zusammenhalt entwickelt haben, der auch von der Gemeinschaft in der Region selbst geprägt ist, erfahren wir von einem weiteren in der Nähe wohnenden Bürger.

Die Polizeiinspektion in Hildburghausen nimmt sich Zeit, die Schilderung des Mannes aufzuschreiben (das teils emotionale Protokoll liegt uns exklusiv vor). Was dort von der Polizei aufgeschrieben wurde, ist eine Auflistung von Brutalitäten, wie man sie früher allenfalls aus totalitären Regimen erwartet hätte.

Die Pressestelle der Landespolizeidirektion in Suhl wurde um Stellungnahme und Beantwortung eines umfangreichen Fragenkatalogs gebeten (Nach Eingang reichen wir hier nach).

Aber noch einmal grundsätzlich zusammengefasst:

Regierungspolitiker und eine Reihe von Altmedien werden nicht müde, sich ausschließlich darauf zu konzentrieren, festzustellen bzw. zu behaupten, dass auf Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen Gewalt gegen Polizei und Presse an der Tagesordnung wäre.

Ganz vergessen scheint hier, dass Übergriffe gegen die Polizei beginnend mit den 1960er Jahren schon traditionell Teil der DNA linksextremistischer Demonstrationen sind und sicher nicht bei Corona-Maßnahmenkritikern neu entdeckt werden mussten.

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