Corona: eine mysteriöse Krankheit

Redakteurin: „Guten Abend, meine Damen und Herren, es folgt nun ein Sonderbericht aus aktuellem Anlass: Der Corona-Virus ist auf dem Vormarsch und hat mittlerweile Deutschland erreicht. Heinsberg in Nordrhein-Westfalen wurde zur Krisenregion erklärt. Der Virus breitet sich immer weiter aus. Wie können wir ihn stoppen? Wir schalten um zu unserer Korrespondentin nach Heinsberg. Frau Porter, wie geht es den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort? Ist der Virus so gefährlich wie befürchtet?

Frau Porter: „Ja, der Virus ist tatsächlich gefährlich. Ich habe heute erste Quarantäne-Maßnahmen beobachtet und mit Ärzten sowie mit Corona-Infizierten gesprochen. Die Infizierten gehörten nicht zu den Risikogruppen und es ging ihnen gut. Sie berichteten über keinerlei Krankheitssymptome.“

Redakteurin: „Erstaunlich. Wie hatten Sie denn bemerkt, dass Sie infiziert waren?“

Frau Porter: „Sie merkten es gar nicht und das ist das Gefährliche. Sie wurden über Rückverfolgung der Kontakte eines Risikopatienten ermittelt und daraufhin positiv getestet.“

Redakteurin: „Kann man sagen, dass der Virus weniger krankmachend als ansteckend ist?“

Frau Porter: „Ja, so kann man es ausdrücken. Das Neuartige und Tückische an diesem Virus ist, dass er meist zu spät oder gar nicht bemerkt wird. Die Ärzte sind ratlos. Die Folgen der Ansteckung sind für Patientinnen und Patienten der Risikogruppen sehr gefährlich, während bei Gesunden gar keine Symptome auftreten oder auftreten müssen. Es scheint sich um eine Art Tarn-Virus zu handeln, der sich über Gesunde verbreitet. Diese werden jetzt ins Visier genommen; strittig sind noch die Maßnahmen.“

Redakteurin: „Vielen Dank für diese Information, schalten wir zurück in unser Studio.


Ja, verehrte Damen und Herren, dieser Virus gibt Rätsel auf. Wie soll diese mysteriöse Krankheit bei Gesunden verfolgt werden? Hat unser Gesundheitssystem die Kapazität, alle Gesunden zu untersuchen und zu beobachten? Welche Maßnahmen sind effektiv, um diese verdeckte Verbreitung des Virus zu kontrollieren?

Hier im Studio sitzt ein Experte zu diesem Thema. Herr Dr. Holmes, wie können wir einem Virus auf die Spur kommen, der kaum Spuren hinterlässt? Können wir ihn stoppen, bevor er gefährdete oder vorerkrankte Opfer erreicht? Als Experte für Ermittlungen sprechen Sie vom Konzept der Tarnung. Können Sie unseren Zuschauerinnen und Zuschauern erklären, was es damit auf sich hat?“

Dr. Holmes: „Tatsächlich agiert ein Virus, der sich unbemerkt übertragen lässt, verdeckt. Er nutzt die Unwissenheit seiner Träger aus, um seine Opfer zu erreichen und in kurzer Zeit einen exponentiellen Anstieg weltweiter Zahlen Infizierter zu erzielen.“

Redakteurin: „Wollen Sie damit sagen, dass ein Virus in der Lage ist, intentional eine Tarnung zu nutzen?“

Dr. Holmes: „Intentionales Handeln würde erfordern, dass der Virus über eine gewisse Intelligenz verfügt. Das zu klären, wäre Aufgabe von Virolog/innen, Kognitionswissenschaftler/innen oder IT-Expert/innen. Als Detektiv gehört zu meinen Aufgaben nur die Ermittlung von Fakten und das Sammeln von Indizien und Beweisspuren – aber auch das Beschatten von Personen. Hier kommt das Tarnungskonzept zur Anwendung. Es lässt sich weniger auf den Virus als auf die Verfolgung virusverbreitender Personen anwenden.“

Redakteurin: „Können Sie uns Ihre detektivische Arbeit näher erläutern?“

Dr. Holmes: „Gern. Detektive und Polizei operieren mit Beschattungen sehr erfolgreich. Das heißt, der Beobachtete merkt nichts von der Beobachtung und gibt so am meisten nützliche Informationen preis.“

Redakteurin: „Das klingt spannend, verehrte Damen und Herren, was können wir über den Virus erfahren und lässt sich der Virus mit den Methoden der Kriminalistik verfolgen? Wir befragen Prof. Dr. Dr. Anti-Terr – bleiben Sie dran!

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Frau Professor, Sie leiten das Institut für Kriminalistik in Düsseldorf. In unserer Sondersendung zu Corona wurde als Maßnahme der Einsatz des Tarnkonzepts diskutiert. Halten Sie kriminalistische Methoden für anwendbar auf die Virusbekämpfung?“

Prof. Dr. Dr. Anti-Terr: „Meiner Meinung nach erfolgte bei dem Ansatz von Herrn Dr. Holmes eine Personalisierung, indem einem Virus quasimenschliche Eigenschaften, Fähigkeiten und Intentionen zugeschrieben wurden. Hierfür gibt es keinen Beleg. Dagegen können unsere quantitativen Verfahren die Verfolgung von Infizierten darstellen. Innerhalb unserer Bevölkerung ist bisher nur ein sehr kleiner Teil nachweislich infiziert, wogegen die Dunkelziffer weit aus höher sein soll.“

Redakteurin: „Und wie lässt sich die Dunkelziffer aufdecken? Vermutlich werden gerade diese Personen nicht in strenger Quarantäne leben und weisen damit die größte Ansteckungsgefahr auf.“

Prof. Dr. Dr. Anti-Terr: „Das wird tatsächlich vermutet. Wenn wir nach einem Täter oder nach einer Gruppe von potentiell gefährlichen Personen fahnden, gehen wir statistisch vor. Zuerst einmal verdächtigen wir die Gesamtbevölkerung als erhobene Grundmenge und grenzen dann die Zahl der Verdächtigen beziehungsweise hier der mutmaßlich Infizierten systematisch ein. Bei der Virus-übertragung ist das entscheidende Kriterium der Kontakt, der digital hinreichend erfasst ist. Wir gehen von drei Gefahrenstufen aus: Die niedrigste Stufe bedeutet: wenige Kontakte zum Beispiel zur Familie, zu Kollegen oder einzelnen Freunden. Das ist simpel und überschaubar. Die mittlere Stufe birgt bereits ein gewisses Gefahrenpotential: Viele Kontaktpersonen an verschiedenen Orten, denn ein großer Bekanntenkreis ist schwer zu beobachten. Hohe Gefahr, also die dritte Stufe, besteht bei Personen, die inter-national Kontakte pflegen und viel verreisen. Diese Situation ist nicht mehr kontrollierbar.“

Redakteurin: „Und wie schließen Sie dabei auf die Infektion?“

Prof. Dr. Dr. Anti-Terr: „Wir ermitteln erst gefährdendes Verhalten, dann die Ansteckung. Für erste-res sind die Systeme beim Abhören der Gespräche jetzt auf Geräusche wie Niesen oder Husten anstelle sonstiger Schlüsselwörter programmiert. Zur Beweisführung ermitteln wir die Kontaktverbindungen zu positiv Getesteten.“

Redakteurin: „Das wirkt überzeugend. Heißt das, dass der Corona-Virus mit einer Terrorgruppe in Verbindung gebracht wird? Wir schalten um zum Innenministerium. Meine sehr verehrten Damen und Herren, es bleibt weiterhin spannend – bleiben Sie dran, bleiben Sie dran!

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Guten Abend für alle, die neu zugeschaltet haben in diese Sondersendung zu Corona. Wir sind im Gespräch mit Herrn Stisa, Verantwortlicher des Innenministeriums. Guten Abend, Herr Stisa. Der Corona-Virus wird von der WHO als internationale Bedrohung eingestuft. Ist auch das Innenministerium oder der Bundesgrenzschutz an Maßnahmen beteiligt? Wie es hieß, sollen die Grenzen geschlossen werden.“

Herr Stisa: „Zuerst einmal ist für die Bekämpfung eines Virus das Gesundheitsministerium zuständig. Unsere Behörde befasst sich nicht mit medizinischen Interventionen, sondern mit Fragen der Sicherheit sowie der öffentlichen Ordnung.“

Redakteurin: „Dann sind Sie also nicht in die Maßnahmen der Corona-Krise involviert?“

Herr Stisa: „Wir unterstützen die Regierung. Wir sind mit der Durchführung und Überwachung der Umsetzung einiger Maßnahmen und Verordnungen beauftragt. Das Vermummungsverbot ist landesweit aufgehoben worden zugunsten eines Versammlungsverbots. Persönliche Kontakte sind zu unterbinden. Wir achten darauf, dass öffentliche Einrichtungen und Plätze, Gastronomien und Verkaufslokale mit Ausnahme der Lebensmittel-, der Sanitär- sowie Drogeriebranche geschlossen bleiben.“

Redakteurin: „Sind weitere Maßnahmen geplant?“

Herr Stisa: „Tatsächlich sollen bald alle als potentiell hoch gefährlich eingestuften Überträger/innen in Quarantäne gebracht werden. Dies betrifft auch alle Personen des öffentlichen Lebens. Daher müssen wir auch Ihr Studio schließen.“

Redakteurin: „Unser TV-Studio? Aber wir berichten über die aktuelle Lage in Deutschland während der Corona-Krise und wollen unsere Bürgerinnen und Bürger aufklären.“

Herr Stisa: „Die Krisengesetze wurden verabschiedet und müssen umgesetzt werden. Sicherheit ist oberstes Gebot und die Sicherheitsmaßnahmen sind strikt zu befolgen.“

Redakteurin: „ Aber wir sind weder gefährlich noch infiziert. Wir sind gesund, glauben Sie uns! Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, uns überraschen diese Maßnahmen völlig. Lassen Sie uns nicht im Stich, wir wollen weiter für Sie berichten! Bleiben Sie dran, bleiben Sie auf Empffffffffffffff f f …-

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Mit dem EU-Impfpass in die Corona-Diktatur

von Wolfgang Effenberger (übernommen aus der Redaktion von Politik Spezial)

Am 25. Februar 2021, unmittelbar vor dem EU-Gipfel, drohte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz mit nationalem Alleingang beim Impfpass: “Wenn es keine europäische Lösung gibt, dann müssen wir dieses Projekt national umsetzen“.

Österreichs Kanzler Kurz fordert den „Grünen“ Impfpass

Mit einem digitalen grünen Pass für Geimpfte, negativ Getestete und Genesene könnte laut Kurz ein großes Stück Normalität zurückgewonnen werden: “Wir wollen, dass Menschen wieder Veranstaltungen, Gastronomie, Kultur, Sport und vieles andere mehr genießen und erleben können.“

In einem Interview mit „Bild Live“ verwies Kurz auf sein Vorbild Israel. Dort können seit dem 21. Februar 2021 von einer Corona-Infektion genesene und gegen das Virus geimpfte Menschen mit einem „Grünen Pass“ unter anderem wieder Fitnessstudios, Theater und Sportereignisse besuchen sowie in Hotels übernachten. Mit dem Impfpass – am besten handykompatibel – will Kurz den Geimpften die volle Freiheit wiedergeben und die Rückkehr zur Reisefreiheit in Europa ermöglichen.

“Wer geimpft ist, der soll volle Freiheit haben. Aber genauso auch jene, die gerade Corona hatten und von daher immun sind. Und auch all jene, die einen Test machen und durch den Test eben nachweisen können, dass sie negativ sind“, erläuterte Kurz. Durch einen EU-Impfpass sei auch eine Rückkehr zur Reisefreiheit in Europa möglich.

27 EU-Staaten einigen sich auf Impfpass

Einen Tag später einigten sich die 27 EU-Staaten darauf, dass es einen gegenseitig anerkannten Impf-Nachweis geben soll. Zur Registrierung der Impfungen soll ein personalisierter Code wie beim Einscannen üblich (ein „QR Code“, englisch Quick Response = „schnelle Antwort“) für Geimpfte eingeführt werden. Bundeskanzlerin Merkel geht davon aus, dass bis zum Sommer die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Impfpässe der einzelnen Länder miteinander über eine Datenbank zu vernetzen: “Die politische Vorgabe ist, dass man das in den nächsten Monaten erreicht, ich habe ja von drei Monaten gesprochen. “Das politische Umsetzungsvermögen der „Eisernen Kanzlerin“ verwundert: Warum diese Eile? Die bereits 2018 von der EU vorgegebene Zeitleiste sieht einen Fahrplan der Impfungen („Roadmap on Vaccination“) gemäß dem Kommissionsvorschlag für einen gemeinsamen Impfausweis/Pass für EU-Bürger erst 2022 vor. Ebenfalls 2018 gab die EU eine Studie über den Zustand der Impfstoffe in der EU heraus.

Darin wird der von der Weltgesundheitsorganisation definierten Impfstoff-Zögerlichkeit nachgegangen. “Diese ist komplex und kontextspezifisch; sie variiert je nach Zeit, Ort und Impfstoff und wird von Faktoren wie Selbstzufriedenheit, Bequemlichkeit und Vertrauen beeinflusst.“ Ein gemeinsamer Impfausweis/Pass für EU-Bürger sollte für mehr Impf-Akzeptanz sorgen.

Fragwürdige Zahlen sollen Impf-Akzeptanz erhöhen

Die mit Corona einhergehenden und sich ständig verändernden Freiheitseinschränkungen machen die Menschen mürbe und erhöhen – so unsere politischen Weichensteller – natürlich die Impf-Akzeptanz. Aber das ständige Wechselspiel von Hoffnung und Angst könnte auch eine andere Reaktion auslösen: vergleichbar mit dem ständigen Hin- und Herbiegen eines Drahtes: Er bricht bald.

Wer kennt sich noch im Zahlen-Dschungel von Neuansteckungen, Fallzahlen, Inzidenz und R-Wert aus? Mit dem Auf und Ab dieser Zahlen wird bewusst jongliert. Am 27. Februar 2021 zeigten fast alle Indikatoren in die falsche Richtung: “Mit 9.762 neuen Corona-Fällen liegt der Wert der Neuansteckungen deutlich über dem der Vorwoche. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz und der Sieben-Tage-R-Wert steigen an.“ So meldete das RKI am 27. Februar 2021 63,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz); der Wert lag “damit etwas höher als am Vortag (62,6).“ Zum Redaktionsschluss lag er bei 107,3.

Ursprünglich sollte der Inzidenzwert 50 nicht übersteigen. Dann forderten Politiker/-innen einen Wert unter 35, mittlerweile einige unter 10 und ganz verwegene sogar 0 (ZERO).

Dieses Verhältnis von 50 Infizierten auf 100.000 Einwohner ist völlig aus der Luft gegriffen. Um eine Zehnerpotenz gekürzt (5:10.000), wird diese Relation in der Europäischen Union für eine „Seltene Krankheit“ oder eine „Seltene Erkrankung“ (wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen daran leiden) verwendet. Covid-19 wird wohl kaum unter die Kategorie „Seltene Erkrankung“ fallen.

Steckt ein Infizierter am Tag einen weiteren Mitmenschen an, so ist der sogenannte Reproduktionswert (R-Wert) 1 und die Zahl der Erkrankten bleibt konstant. Am Abend des 26. Februar lag er laut RKI bei 1,08 (Vortag 1,05).

Die Erfassung von Inzidenz- und R-Wert bis auf die zweite Kommastelle täuscht eine Wissenschaftlichkeit vor, die einfach nur lächerlich ist.

Aussagekräftiger ist die Anzahl der Coronatoten. Die Johns-Hopkins-University gibt die Zahl der zwischen 20. Januar 2020 und 16. Februar 2021 an Corona Verstorbenen mit 2,5 Millionen an. Bezogen auf eine Weltbevölkerung von 7.500 Millionen fällt es da schwer, von einer gefährlichen Pandemie zu sprechen. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass nicht zwischen „an“ und „mit“ dem Virus verstorben unterschieden wird.

Bill Gates hält es für möglich, dass Ende 2021 die dramatischen Auswirkungen der Pandemie hinter uns liegen. “Die Frage ist, ob wir die Anzahl der Infektionen auf Null bringen können oder ob es sich um ein endemisches Virus handelt, was bedeutet, dass wir die Impfrate auf einem hohen Niveau halten müssen.“

Diese Forderungen kommen von einem Nicht-Mediziner. Dabei ist die Sars-Cov-2-Impfung wissenschaftlich umstritten, ebenso wie der von der WHO manipulierte Pandemiestatus.

Großangriff auf Freiheit, Menschenrechte und Demokratie?

Segelt das Corona-Trio – Big Pharma, Politik und Medien – “unter falscher Flagge?“ Läuft unter der Vortäuschung des Gesundheitsschutzes ein Großangriff auf Freiheit, Menschenrechte und Demokratie? Soll durch permanente Lockdowns der Mittelstand plattgemacht und die Bevölkerung in die Arme der Konzerne getrieben werden? Über Tests, Apps und Impfpass sowie über die erzwungene digitale Kommunikation und die elektronische Bezahlung ist eine nie dagewesene Überwachung möglich – steuern wir auf eine globale Diktatur zu?

Es ist schon auffällig, wie kritiklos die westliche Polit-Elite die globalistischen Ideen von GATES, SOROS, SCHWAB & Co vorantreibt. Mit einem EU-Impfpass soll uns großzügig unsere „Freiheit“ zurückgegeben werden, die uns vorher rechts- und faktenwidrig geraubt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger der westlichen Demokratien müssen sich nun dringend den Anweisungen der globalistischen Führungsoffiziere widersetzen. – Ansonsten droht die Sklaverei.

  Wolfgang Effenberger (* 1946) wurde mit 18 Jahren Zeitsoldat, studierte Bauingenieurwesen und erhielt als junger Pionieroffizier Einblick in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ in Europa. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr Studium der Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik). Er lebt als freier Buchautor bei München.

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Der SPIEGEL und die Medien

Corona-Kurs des “Spiegel“ entlarvt

Auf den NachDenkSeiten beschrieb am 10. März des Jahres der Gastautor Gerold Scholz, wie sich das Magazin in Sachen Corona nicht nur durch einen besonders alarmistischen Ton, sondern auch “besonders in unsachlicher Berichterstattung über Kritiker der Regierungslinie hervortut“. In der Analyse wird eine Journalistin des Blattes beispielhaft herausgegriffen. Das Urteil über die Journalistin lautete in dem Beitrag auf den NachDenkSeiten so: “Man kann über das Berufs- und Wissenschaftsverständnis von Veronika Hackenbroch länger nachdenken. Aus meiner Sicht ist aber die Frage interessanter, warum eine schlechte Journalistin wie Veronika Hackenbroch beim SPIEGEL Karriere machen konnte.“

Die Medien verhindern das Ende des Lockdowns

Dieser Ansicht, die  durch viel Medienkritik bereits hinreichend deutlich gemacht wurde, ist zumindest Tobias Riegel in einem Beitrag auf den NachDenkSeiten vom
18. März. Darin schildert der Autor völlig zutreffend den enormen Druck, den der mediale Mainstream gegenüber der Politik in Berlin und in den Landeshauptstädten durch die anhaltende Panik-Kampagne seit nunmehr einem Jahr massiv aufbaut. Riegel in seinem Kommentar “Corona: Die Panikmache der Medien ist das größte Problem“: “Viele große deutsche Medien schüren weiterhin Panik, Paranoia und Spaltungen: Auf Basis aussageloser und absoluter Zahlen werden die sozialen Aspekte eiskalt ignoriert. Gegen diese Stimmungsmache der Presse kommen auch wohlmeinende Politiker nicht an. Ohne ein Ende der Medienkampagnen wird es keinen Ausweg aus dem Lockdown-Irrsinn geben.“

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Ostergruß


Klebebild von Marianne Mairhofer

Alle, die wir in unsrer Arbeit Mut und Humor nicht verlieren werden, wünschen es auch unsern Lesern.

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Impfungen und Regelbrecher

Impfungen mit AstraZeneca

Am 15. März wurden die Impfungen mit dem Stoff von AstraZeneca gestoppt und vier Tage später nach einer Überprüfung durch die EU-Zulassungsbehörde EMA eilig wieder aufgenommen. Regierung, Medien und andere Impfbefürworter drängten auf eine rasche Fortsetzung mit Verweis auf den Faktor Zeit. Die EMA hat sich auffällig schnell entschieden, dass der umstrittene Impfstoff, der für eine Reihe aufsehenerregender Nebenwirkungen (unter anderem Thrombosen in den Hirnvenen mancher Geimpfter) gesorgt hatte, “sicher und wirksam sei“. Die Frage steht weiterhin im Raum, warum es eine solche Überprüfung nicht viel früher gegeben hatte. Die EMA, so meldeten viele Medien im Mainstream, sei weiterhin der Ansicht, dass die Vorteile des Vakzins die Risiken überwögen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff ein allgemein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe. Jedoch könne eine Verbindung mit bestimmten Fällen auch nicht definitiv ausgeschlossen werden.

Thüringen: Geld zurück für Regelbrecher

Das Thüringer Verfassungsgericht erklärte Anfang März drei Corona-Schutzverordnungen der Landesregierung vom Frühjahr und Sommer teilweise für nichtig. Gezahlte Bußgelder könnten deshalb zurückgezahlt werden.

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Haben Strichmännchen Träume?

Zeichnung: Rolf Hannes

Ich denke mir kleine Strichmännchen, die Treppen steigen und durch leere weiße Räume gehen, in einem Haus, das nur mit schwarzen Linien skizziert ist, mit Fensterläden und Türen so weiß, wie Papier eben weiß ist, und dieses Haus wäre mein Haus, und ich schaute aus dem Fenster, um all die anderen kleinen Strichmännchen zu beobachten, die wie Ameisen unter mir vorbeieilten, irgendwohin, alle auf einer Linie entlang, wie eine richtige Ameisenstraße oder zwei davon: auf jeder Seite der Straße eine. Und wenn ich könnte, würde ich hinauf aufs Dach steigen um von da zu beobachten und zu verstehen, wie sich alles ineinanderwebt wie in einem Ameisenhaufen.

Es wäre schön, könnte ich die Welt so klar sehen. Denn ich frage mich, woher all die kleinen Männlein wissen, wohin sie gehen sollen. Wer hat ihnen die Pläne der Stadt gegeben und den Plan für ihr Leben? Welches Genie hat den großen Entwurf so angelegt, dass jeder seine Aufgabe hat, und den Platz kennt, an dem er Tag für Tag seine Arbeit tut, exakt eingepasst zwischen den anderen Zahnrädern im Getriebe dieser Riesenmaschine. Eine ruhige, stetige Bewegung, Runde um Runde. Ein perfekter Kreis.

Sie müssen den lieben, der ihnen die Visionen gibt, sonst wäre da nichts, nur schauriges Knirschen und ein Haufen ausgebrochener Zähne von Rädern, die eigene Träume hatten. Das ist es, was sie fürchten. Dabei berühren sie sich in Wahrheit gar nicht, sie gleiten hilflos aneinander vorbei und drehen frei in der Leere. Doch sie geben weiterhin vor, ineinanderzugreifen, denn sie wollen so sehr Teil eines Ganzen sein, aus Angst davonzudriften und sich allein im Raum der Unendlichkeit zu verlieren. Diese Vision ist ihr Ankerpunkt, zu dem sie täglich ihre Position bestimmen, der sie ihre Angst vergessen lässt, im Tausch gegen ihre Träume.

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Relotius, der Frisör und das Geschenk

In zwanzig oder dreißig Jahren werden sich die Historiker fragen, wie es gelingen konnte, von heute auf morgen eine Gesellschaft ihrer Grundrechte zu berauben, sie auf dem Höhepunkt der Corona-Diktatur wegzusperren und ihren Aktionsradius auf 15 km Umkreis zu beschränken. Die Antwort ist, dass Politik und meinungsmachende Medien ein Kartell gebildet und mit ununterbrochener Angstpropaganda Gehirnwäsche bei der Bevölkerung betrieben haben.

Selbst im SED-Staat war die Propaganda nicht so flächendeckend, weil die Gegenmeinung, außer im so genannten „Tal der Ahnungslosen“, dem Raum Dresden, leicht erreichbar war. Spätestens nach 20 Uhr emigrierten die DDR-Insassen (Joachim Gauck) per Fernsehen in den Westen. Außerdem glaubten die wenigsten „Propagandisten der Arbeiterklasse“ an ihre eigenen Parolen. Da kann man bei den Haltungs-Journalisten von heute auch nicht mehr sicher sein.

Vor wenigen Tagen erschien im Berliner Tagesspiegel ein unfassbar peinliches Stück Haltungs-Journalismus.

Anlass war der Beschluss der Candy Crush-Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin, die Frisörläden ab dem 1. März wieder öffnen zu lassen. Daraufhin druckte der Tagesspiegel, was ein Frisör, der anonym blieb, angeblich dem Blatt zu Protokoll gegeben hatte.

Nach seiner Freude, seinen Salon wieder öffnen zu „dürfen“, als wäre es ein politischer Gnadenakt, arbeiten zu können, folgte eine Denunziation der gesamten Berufsgruppe.

An die 50% seiner Kollegen würden schwarzarbeiten. Darüber hätten die „Entscheider“ gar keine Kontrolle. Er selbst, der staatstreue Diener seiner Herren hätte heldenhaft alle unsittlichen Angebote abgelehnt (und sich mit der „Staatshilfe“ begnügt, die bei vielen seiner Kollegen noch gar nicht angekommen ist).

Und dann kommt der Satz:

„Also ich kann nur sagen, mir haben sie am Mittwoch ein Geschenk gemacht“. Das ist kein Fake, das steht tatsächlich da. Das ist das Niveau der Huldigung, die von Untertanen in einer Diktatur verlangt wird. Spätestens an dieser Stelle sind Zweifel angebracht, ob es diesen Frisör wirklich gibt. Dann geht es weiter mit: „Ich bin sehr dankbar für die Entscheidung, dass ich am 1. März wieder öffnen kann. Vor allem auch dafür, dass ich zwei Wochen Zeit habe, alles vorzubereiten“. Hätte er schon zum 15. Februar wieder aufmachen dürfen, wäre er doch glatt „ins Schleudern“ gekommen.

Botschaft: Wir haben also nicht nur eine unendlich gütige Regierung, die Arbeitserlaubnisse gnädig verschenkt, sie ist auch klug und sorgt dafür, dass sie die von ihr Beschenkten nicht überfordert.

Natürlich findet der Anonymus, dass die Hygiene-Maßnahmen noch einmal verschärft und die Anzahl der Kunden, die bedient werden können, noch einmal reduziert werden müssen. Er sagt auch in aller Offenheit, wohin das führen wird: Die Termine seien bereits jetzt schon vergeben, die Kunden müssten sich gedulden.

Es liest sich, als ob im besten Deutschland, das wir je hatten, die Bürger nach Frisörterminen anstehen sollen, wie zu DDR-Zeiten nach Bananen. Danke, liebe Bundeskanzlerin, für dieses Geschenk!

Vera Lengsfeld bei einer Lesung Bürgerrechtlerin in der DDR, Mitglied des Bundestags 1990 bis 2005, freie Journalistin,  Mitglied der Werteunion

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Glasmurmelspiel

Zeichnung: Rolf Hannes

Das Kind saß auf dem Boden, trotz der Kälte. Konzentriert sah es hinab auf die winzigen Glassphären, die sich um seine schmale Gestalt sammelten. So viele Farben. So viele Möglichkeiten. Und jede einzelne von ihnen würde das Schicksal der ganzen Welt verändern. Langsam strich das Kind mit dem Zeigefinger über eine orangefarbene Murmel. Feuer und Hitze stiegen in ihm auf, verbrannten die feinen Härchen auf seinem Unterarm.

Eine Möglichkeit.

Sein Finger strich weiter, landete auf einer eisblauen Glassphäre. Sofort spürte es betäubende Kälte, die von dem Kontaktpunkt aus seine Finger emporkroch. Kurz zögert es, schüttelt dann jedoch kaum merklich den Kopf und setzt seine Suche fort. Weiter, immer weiter strichen die suchenden Finger. Langsam wurde das Kind ungeduldig. Was sollte es tun? Was wäre die richtige Entscheidung? Schließlich verharrte seine Hand über einer pechschwarzen Murmel. Glatt und schimmernd lag sie da, abseits von allen anderen.

Wäre diese Murmel eine gute Wahl? Niemals zuvor hatte das Kind sie benutzt. Sie fühlte sich richtig an, schwer, kalt, endgültig. Mit einem zufriedenen Lächeln nahm es die Murmel auf, wog sie einen Augenblick lang in der Hand, schloss dann die Augen und stellte sich die Welt vor, für die diese Murmel bestimmt war: Nicht besonders groß und ziemlich blau. Grüne Flecken breiteten sich überall aus, braune Stellen unter weißen Nebelschwaden. Hübsch, aber belanglos.

Bald schon würde sie nicht länger existieren. Das Kind konzentrierte sich, presste die Murmel eng an seinen Körper. Trotz der Nähe blieb die Oberfläche weiterhin eiskalt, entzog der blassen Haut jegliche Wärme. Ohne länger darüber nachzudenken entließ das Kind seine Macht auf die ahnungslose Welt.

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Ganapati lächelt.

Shiva und Pravati, die Ganesha in den Armen hält

Die daumenlangen Brocken sind noch dunkel und weich. Asha ist sicher, Mutter muss das Tier gesehen haben, so nah neben ihrer Hand. Doch sie sagt nicht: „Genauso klug und zäh sollst du werden“. Und sie befiehlt auch nicht, den Schmutz wegzufegen. Stattdessen presst sie die Hände auf die Brust, hustet und ringt nach Luft. Ihre Augen glänzen. Aber sie lächelt anders, wenn sie vor Ganapatis Bild* ein Butterlicht, Räucherstäbchen und Blüten opfert. Sie erklärt auch nicht: „Er räumt mit seinem beweglichen Rüssel alle Hindernisse aus dem Weg. Eine Ratte dient ihm als Reittier, sodass er in jeden Winkel gelangt und uns beschützt.“ Asha beseitigt unaufgefordert den Rattenkot neben Mutters Hand.

Der Korb mit dem Kopfriemen steht neben dem Eingang. Er müsste bereits auf Mutters Rücken hängen, um die hellgrünen Blätter von den Teebüschen zu pflücken. Mutters Stirn ist heiß. Sonst perlen von dort erst Schweißtropfen, wenn der Korb im Wettlauf mit der höher steigenden Sonne ihren Rücken niederdrückt. Nur die Feuchtigkeit ihres Saris passt zum Morgengrauen. In der Plantage fallen jetzt die Regentropfen der Nacht vom Gesträuch und durchnässen die Kleider der Pflückerinnen. Mutter zittert sogar noch heftiger als Asha in der feuchten Kühle der Büsche, wenn sie beim Pflücken mithilft.

Die Tochter legt einen alten, löchrigen Teesack auf ihre kranke Mutter, obwohl sie weiß, dass die Kälte von unten durch den Bretterboden kriecht. Die Ratte huscht an der Wand entlang und versteckt sich im Schatten des Korbs. Ob sie auf Ganapati* wartet? Das bunte Bildnis des Elefantengottes lächelt. Mutter versucht sich aufzusetzen. Sie hustet. Der Teesack färbt sich mit roten Spritzern. Plötzlich ist es still. Asha hört nur noch den eigenen Atem.

*Ganapati ist ein Attribut Ganeshas, der in Gestalt eines Elefanten dargestellt wird.

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Ferne

Gänsekielzeichnung: Rolf Hannes

Wieder einer dieser Tage. Du standst da, mit so einem unbestimmten Gesichtsausdruck, der alles und nichts heißen konnte. Ich wurde aus dir nicht schlau, wie üblich. Aber das gelingt mir ja oft nicht einmal bei mir selbst. Sicher, wir haben geredet, aber was war das schon? Wir sprangen von einer Floskel zur nächsten, verzweifelt am Eingang zu tieferen Gewässern pochend, doch wer sollte schon aufmachen, wenn nicht wir? Und wer sollte schon aufmachen, wo wir uns doch nicht einmal die Mühe gemacht haben, ordentlich nach dem Türgriff zu suchen. Nicht schon wieder, haben wir vermutlich beide gedacht. Ich zumindest.

Mit der Zeit schien selbst dein Gesicht einen leichten Grauton anzunehmen, dem melancholisch angehauchten Winterhimmel nachahmend. Und du hast gelächelt, als wäre alles in Ordnung. Als wäre hier nicht sogar die nächste Idee zu grau und zu trübe, um damit etwas anzufangen.

Du redest und ich frage mich, wann es angefangen hat. Das es so war, alles hier. Ich meine,irgendwann hat das Ganze doch seine Farben verloren, wie ausradiert. Mein Kopf auch, ist auch wie ausradiert, aber ich verspüre kaum Lust, ihn wieder zu füllen. Alles auf Anfang. Echt nicht. Wenn ich dich sehe, denke ich immer an frühere Zeiten. Sie waren vielleicht nicht besser, nur anders. Oder wir waren anders. Oder besser.

Wir waren auf der Suche nach diesem Einen, dem Großen, Ganzen, denn irgendwo musste das doch sein. Ich erinnere mich, wie ich meinte, es gefunden zu haben, wieder und wieder. Solange, bis selbst du dem Ganzen überdrüssig warst und das passierte zumindest damals noch nicht oft. Heute hast du selbst das Heute satt. Und vielleicht auch mich. Und vor allem dich. Ich weiß es, bei mir ist es ja genauso.

Vielleicht sollte ich dir das sagen. Aber ich bin einfach nicht mehr sicher, ob du mich hören kannst. Ob für dich nicht lange schon alle Stimmen dieser Welt zu einem vereinten monotonen Geräusch geworden sind, welches zwar lästig aber unvermeidbar ist. Du hast dich damit abgefunden. Und nicht nur damit. Ich auch. Habe es jedenfalls versucht. Es mir eingeredet. Es dir eingeredet, viel zu oft. Auch dessen bist du müde.

Wir sitzen also immer noch da, oder genau genommen stehst du da, denn einfach soHerumsitzen war ja noch nie dein Ding. Draußen fängt es leicht zu regnen an und die Tropfen an der Scheibe werfen linienförmige Schatten auf dein Gesicht. Der Sinn für die kleinen Dinge, die vielen Details, auch dem habe ich irgendwann abgeschworen. Soll der Regen doch laufen. Deine Augen betrachten etwas, das weit entfernt liegt. Ich frage mich, was es ist, habe so oft versucht, es auch zu sehen. Diese Ferne von dir. Du hast aufgehört zu reden und ich sehe dich an.

„Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, es zu sehen“, sage ich. „Ich weiß“, antwortest du in diesem ruhigen und sachlichen Tonfall.

Ich nicke unbestimmt. Ich schaue aus dem Fenster, hinaus in meine eigene Ferne. Auf deinem Gesicht zieht der Regen linienförmige Schatten.

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