Nachrichten aus dem Irrenhaus Folge 2

Was passiert, wenn ab nächstem Januar weitere 4,5 Gigawatt gesicherte und im übrigen emissionsfreie Erzeugungsleistung fehlen, die mit (dann vielleicht ebenfalls fehlender) russischer Steinkohle oder Gas substituiert werden müssen? Wenn wir keine Strommangellage haben, warum müssen die Kohlekraftwerke länger laufen oder gar wieder ans Netz genommen werden, warum wird dann permanent Gas zur Stromerzeugung verfeuert?

Die grüne Politik aller Parteien hat beschlossen, die Kernkraft abzuschalten, während weltweit neue Atomkraftwerke gebaut werden, auch in unseren Nachbarstaaten. Deutschland kauft Atomstrom teuer ein, demnächst auch vermehrt von der Ukraine. Präsident Selenskij hat angeboten, trotz des Krieges, Europa mit Atomstrom zu versorgen.

Steinkohle – haben wir in Deutschland sogar mal selbst gefördert – wurde von der Politik auch abgeschaltet und durch importierte russische Steinkohle ersetzt. Die Braunkohle soll auch nicht mehr genutzt werden, obwohl wir (noch) über die besten Braunkohlekraft-werke der Welt verfügen, so wie wir die besten AKWs hatten und jetzt auf Strom aus Tschernobyl angewiesen sind.

Deutsches Gas muss im Boden bleiben, weil Fracking von den grünen Politikern verboten wurde. Aber dafür wird der Import von Fracking-Gas aus den USA und den Golfstaaten angekurbelt, obwohl der Transport über die Ozeane enorm umwelt-, bzw. klimaschädlich ist und wir über keinen einzigen Terminal verfügen, wo das Gas gelöscht werden könnte.

Gas wird zwar als „Brückentechnologie“ politisch gerade noch für eine Übergangszeit akzeptiert – wir haben aber nicht genug Gas für den nächsten Winter. Vom Öl sollen wir auch weg, Ölheizungen darf man nicht mehr einbauen.

Fortsetzung folgt.

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