Muslime in Deutschland

Meistens scheitern Debatten zu dieser Thematik schon in den Anfangszügen, denn schnell wird einem (mal wieder) Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen. Aus diesem Grund muss ich von vornherein klarstellen: Es geht hier nicht darum, Muslime als Menschen abzuwerten, nur weil ich sie kritisiere. Es geht einzig und allein um die Frage, ob Muslime kulturell in unser Wertesystem passen. Wie fälschlicherweise oft angenommen, nützt die Überlegung nicht nur der heimischen Bevölkerung, sondern auch den muslimischen Zuwanderern selbst. Denn beide Parteien werden nicht glücklich, wenn Integration fehlschlägt. Und das war in den letzten Jahren leider viel zu oft der Fall.

Wolfgang Schäuble meinte in einem Appell an die deutsche Bevölkerung, man müsse akzeptieren, dass es immer mehr Muslime im Land gibt. Solche Äußerungen müssen sich die Bürger oft anhören, immer mehr politische Führungspersonen machen sich für den Islam in Deutschland stark. Die Frage ist: Wollen das die Menschen überhaupt? Laut repräsentativen Umfragen, welche auch in den großen Leitmedien veröffentlicht wurden, gehört der Islam für die große Mehrheit der Bevölkerung nicht zu Deutschland. Für wen setzen sich Merkel, Schäuble und andre Islambefürworter in Deutschland also ein? Für die eigne Bevölkerung offensichtlich nicht.


Das Buch, woraus hier zitiert wird, ist für 24,90 in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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4 Antworten zu Muslime in Deutschland

  1. Da zum wiederholten Mal ein präfaschistischer bis faschistischer Beitrag (Niklas Lotz) mit verdeckter Hetze veröffentlicht wurde, bitte ich darum, meine Beiträge zu löschen.
    Mir geht das auf die Nerven und ich will mit dieser Art von Pseudo-Öffentlichkeit nicht in Zusammenhang gebracht werden.
    Zu meinen besten Freunden gehören Muslime und Menschen mit so genanntem Migrationshintergrund. Ich finde diese Deutschtümelei und Pseudo-Wert-Scheiße erbärmlich.

    • Rolf Hannes sagt:

      Lieber Bernhard,

      Dein Überfall kommt so ungestüm unversöhnlich, ich bin ganz verdattert, ob ich Dich so vertraut, wie wir das schon mal waren, ansprechen darf. Ich muß fast annehmen, Du witterst in mir gleichfalls einen Nazi wie in Niklas Lotz. Dazu muß ich Dir einiges erzählen, und verzeih mir, wenn ich etwas weiter aushole.

      Als ich so um die vier war, bin ich ganz begeistert hinter der HJ einher getrabt. Ich fand es so toll, was sie trieben, aber sie scheuchten mich immer weg, weil ich ihnen zu klein war. Worauf ich hinaus will, ist: Wäre ich damals älter gewesen, wär aus mir vielleicht ein richtiger HJ-Fan geworden. Aber es kam ganz anders, und das hab ich meinen Eltern zu verdanken, denen die Nazis sehr übel mitgespielt haben. Meinen Vater hätten sie beinah umgebracht. Er konnte sich nur retten, indem er zur Wehrmacht ging, obwohl er nicht wehrtauglich war. Meine Mutter hat in den letzten Kriegswochen ein Plakat, das gegen die Juden hetzte, abgerissen.

      Also, meine Eltern waren das genaue Gegenteil von Nazis. Die wirklichen Nazis hab ich nach dem Krieg in der Umgebung der adenauerschen Politik erfahren.

      Du erregst Du Dich über einen jungen Mann, der in seinem Buch seine Erfahrungen mitteilt und alles akribisch mit Quellen belegt. Könntest Du Dir vorstellen, ihm soviel Fairness widerfahren zu lassen, sein Buch zu lesen?

      Noch was Wichtiges. Du forderst uns auf, alle Deine Beiträge zu löschen. Aber futura99phoenix ist ein freies Medium in einer freien Welt und nimmt sich die Freiheit, Texte zu veröffentlichen, die wir, wenn sie nicht grob beleidigend sind, bringen, ganz egal wie die politische Ausrichtung ist. In diesem Rahmen, so nehmen wir uns vor, findet keinerlei Zensur statt.

      Für den 10. 3. haben wir Deinen Text Ernährungswahn schon im WordPress drin. Für den Fall, daß ich’s vergaß, häng ich ihn an.

      Bitte, schnauf einmal durch und laß von Dir hören.
      Freundlichen Gruß
      Rolf

    • Werner Bliß sagt:

      Hut ab, lieber Bernhard Horawitsch, Hut ab!

      Was ich hier, nach langer Pause, lesen muss, lesen von Niklas Lotz und dann im Netz über ihn, macht mich mehr als ungehalten.
      Ich vertrete eine Position, die mit diesen Dingen unvereinbar ist.

      Meine Leseempfehlung: Klaus Theweleit,
      “ Männerphantasien“, neu aufgelegt bei Matthes & Seitz, Berlin

      Werner k. Bliß

  2. Rolf Hannes sagt:

    Möchte Dir, Werner Bliß, auch eine Empfehlung geben. Lies das Buch von Markus Krall Die Bürgerliche Revolution. Auf der Bestsellerliste des Spiegels auf Platz 2.

    Freundlichen Gruß
    Rolf

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