Mir san mir oder: Mir zoagns die Preißn scho

Mir san mir

Zeichnung: Rolf Hannes

So wie Bayern schon immer Eigenständigkeit bewies, so auch die CSU. Und ihr Häuptling Seehofer hat keine Angst, sich mit Frau Merkel anzulegen. Manchmal kann einem angst und bange werden, sie würden sich demnächst von Deutschland lossagen und ihren gänzlich eigenen Staat gründen. Die Basken wollen ihren eignen Staat, die Katalanen wollen ihren eignen Staat, warum nicht auch die Bayern. Das ist ein Scherz, den ich immer dann anbringe, wenn ich einem allzu dickschädligen Bayern begegne. Aber eins muß ich gestehn, obwohl ich Seehofer nicht mag, wenn er in die Schwarze Soße haut und einpaar Spritzer fliegen, freut es mich. Nur leider, leider kriegt unsre Kanzlerin nie was ab davon. Das hindern ihre Höflinge, die in ihrem Windschatten um ihre Pfründe bangen.

Ich mag die Bayern, ich bin vernarrt in ihre schönen Landschaften, in Oberbayern so gut wie in Niederbayern, Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz, Schwaben (wenn ich erstmal mit Oberbayern beginne, muß ich sie alle aufzählen), ich mag ihre Dialekte, ich mag  ihr ländliches Brauchtum, ihre Lieder.

In dem nüchternen profanen Rheinland (es war nie ein Königreich) großgeworden, ohne bodenständige ländliche Traditionen, hab ich dieses Bajuvarische umso mehr schätzen gelernt.

Eine wichtige Einschränkung muß ich allerdings machen: Das Franz-Josef-Straußische in Bayern und an Bayern war mir stets zuwider. Darin bin ich mit vielen bayrischen Freunden eins.

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