Kulturmarxismus Folge 5

Die von der Frankfurter Schule korrekt antizipierte und auch bewußt und absichtsvoll herbeigeführte Krise der demokratischen und freien Gesellschaft wird aus der Werteerosion geboren. Ort und Zeitpunkt hierfür ist das Europa der Gegenwart. Diese ist vielgestaltig und allgegenwärtig. Sie wird von den Eliten geleugnet, aber die Menschen spüren ihre Gegenwart täglich mit größerer Intensität.

Die Diskrepanz ist eine der Grundlagen der Entfremdung zwischen Volk und Politik. Was sind die Facetten dieser systemischen Krise?

1. Das Geldsystem läuft einem Punkt maximaler Instabilität und Kollaps zu. Die monetäre Krise ist Folge des Geldsozialismus der EZB. Grundlage ist der Glaube an das »Recht« der Zentralbank auf Enteignung durch Inflation oder Negativzinsen. Daraus ergeben sich die negativen Folgen für das wirtschaftliche System und seine Funktionsfähigkeit zwingend.

2. Die sich entfaltende Wirtschaftskrise ist Folge der monetären Krise in Verbindung mit zahllosen Eingriffen in Märkte und Eigentumsrechte. Gemeint sind unter anderem das Mietrecht, die Energiepolitik, eine konfiskatorische Besteuerung der Leistungsträger, die Überregulierung aller wesentlichen Märkte für Güter und Dienstleistungen, die sich beschleunigende Erosion des Rechtsstaats.

3. Die absichtliche Unterlassung der Grenzsicherung und Vernachlässigung von Polizei und Armee bewirken eine Erosion der inneren und äußeren Sicherheit.

4. Die Krise der Politik ist Ausdruck des Elitenversagens in einer Kombination politischen Handelns von sozialistischen Überzeugungstätern und »nützlichen Idioten«. Sie übersetzt sich in einen Überdruss des Bürgers an der Führung des Gemeinwesens, den die politische Klasse gern als Politikverdrossenheit apostrophiert, so als gehe es um einen Rückzug ins Private und eine Entpolitisierung der Bürgerschaft. Das Gegenteil ist wahr. Die Bürger sind politisch wie nie, und ihre Haltung ist keine Politikverdrossenheit, sondern eine Politikerverdrossenheit. Das ist ein fundamental anderes Phänomen. Diese Orwellianische Begriffsverwirrung muss aufgeklärt werden, sonst kommt man über den Geisteszustand unsrer Gesellschaft zu völlig falschen Schlussfolgerungen.

5. Die Krise des Bürgertums selbst wiederum ist Ausdruck und Folge des Bildungsnotstands und der durch den Sozialstaat genährten Anspruchshaltung.

6. Die Krise der Sicherheit ist die Folge der Kombination aus multikulti-inspirierter Inkompetenz, des Wunschdenkens und der Verweigerung der geopolitischen Analyse und Realpolitik.

7. Die Krise der Meinungsfreiheit und damit des Verfassungsstaats ist die Folge der Unterwanderung (Marsch durch die Institutionen) und des über Jahrzehnte gepflegten Schuldkults der westlichen Zivilisation. Sie führt zu einer weltfremden Überhöhung nichtwestlicher Zivilisationen in einer Art »Edle-Wilde-Syndrom«

Wird fortgesetzt.

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