Klima-Diktatur Folge 2

An Einschränkungen seiner Freiheitsrechte hat sich der deutsche Michel inzwischen so sehr gewöhnt, dass er sich offenbar nicht einmal darüber wundert – oder es schon gar nicht mehr merkt – dass ein Land nach dem anderen um ihn herum praktisch alle Corona-Maßnahmen fallen lässt, während hierzulande immer weiter an der Alarmschraube gedreht wird. Und so will Göring-Eckardt die sogenannte „Klimakrise“ unter anderem dazu nutzen, die grünen Umverteilungsfantasien Realität werden zu lassen. Um den umstrittenen Begriff der „Vermögenssteuer“ zu vermeiden, spricht die Grüne aber lieber von einem „Gerechtigkeitsvertrag“ und davon, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit seien untrennbar miteinander verbunden. Als Zahler sind im „Gerechtigkeitsvertrag“ die bösen Reichen vorgesehen, sanktioniert werden sollen unter anderem der Besitz von „großen“ Wohnungen und Autos sowie das Buchen von Flugtickets.

Aber nicht nur soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit gehören in Deutschland ab jetzt anscheinend zusammen wie zwei Gesäßbacken. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, welche Kausalitäten im Namen der Klimarettung noch so konstruiert werden. Die Jüdische Allgemeine zitiert Dr. Michael Blume wie folgt: „Wenn wir den Antisemitismus global […] und glaubwürdig bekämpfen wollen, dann muss dies auch stärkere Anstrengungen für die Wende zu erneuerbaren Energien und die Dekarbonisierung bedeuten.“ Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg geht in seinem „Schlussplädoyer für vernetztes Denken“ aber noch weiter: „Die Verfeuerung fossiler Rohstoffe vergiftet nicht nur Umwelt und Klima, sondern verformt auch Gesellschaften, Staaten und religiöse Lehren ins Autoritäre.“ Auf solche Zusammenhänge muss man erst einmal kommen.

Fortsetzung folgt.

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