Keine Impfpflicht Folge 4

Auch die privaten Zentralorgane der Corona-Politik rotieren und drehen an der Angst-Spirale: „Ein unwürdiges Schauspiel mit größtmöglichem Schaden: Die Corona-Abstimmung im Bundestag offenbarte ein Versagen des Kanzlers, des Fachministers, des gesamten Parlaments. Nun könnten Deutsche dafür mit ihrem Leben bezahlen“, schreibt etwa der Spiegel. Auch der Focus zeigt sich entsetzt, dass kein Zwang kommt: „Scholz und Lauterbach haben die Impfpflicht endgültig vergeigt: Verlierer sind wir alle. Eigentlich wollte der Bundeskanzler das Thema Impfpflicht zur Chefsache machen. Doch dann gab er die Führung und Verantwortung an Karl Lauterbach ab. Ein schwerer Fehler, wie sich an diesem Donnerstag herausstellte.“ Was für ein Glück, dass die Mehrheit der Abgeordneten nicht so ideologie- und/oder angstgesteuert ist wie die Mehrheit der Journalisten.

Kein Preis zu hoch

Besonders pikant: Um sein Gesicht zu wahren und die drohende Schlappe abzuwenden, war Olaf Scholz offenbar kein Preis zu hoch. Nicht einmal die Sicherheit unseres Landes und Hilfe für die Ukraine. Denn seine Außenministerin hätte eigentlich beim wichtigen Treffen der NATO in Brüssel sein müssen, wo es um Sicherheitsfragen und Waffenlieferungen ging. Baerbock musste das Treffen aber vorzeitig verlassen, um im Bundestag mit abzustimmen. Offenbar war man im Kanzleramt in völliger Verkennung der Lage von einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgegangen, bei dem jede Stimme entscheidend sein könnte. Krieg ist Krieg, aber die Gesichtswahrung des Kanzlers ging offenbar vor. Aber es half nichts: Es ging alles gründlich in die Hose.

Mein Fazit: Der 7. April ist ein guter Tag für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat. Im Bundestag erlebten die Corona-Ayatollahs eine herbe Niederlage. Das zeigt: Angst und Ideologie sind zwar immer noch vorhanden, aber sie haben im Parlament keine Mehrheit mehr, die Stimme der Vernunft wird lauter. Viele Abgeordnete sind zwar für die Impfung, aber dagegen, dass der Staat seine Bürger dazu zwingt. So wenig der heutige Tag die Gefahr einer weiteren bzw. weitergehenden Corona-Radikalisierung von Lauterbach & Co. beseitigt und deshalb auch noch keine Entwarnung bringt: Es wäre falsch, sich nicht über diesen Triumph der Vernunft und Rationalität zu freuen. Auch wenn es sicher nur ein Etappensieg ist.

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