Junge Menschen und die Grünen

Eine Wahl, die man bereuen wird: Betrachtung zu den beiden jüngsten Landtagswahlen.

Bei den Landtagswahlen hat man es einmal mehr gesehen, bei jungen Menschen kann keine andere Partei so sehr überzeugen wie die Grünen. In Baden-Württemberg wurden die Grünen mit fast einem Drittel der abgegebenen Wählerstimmen die stärkste Kraft, dazu hat auch ihre immense Stärke bei der jungen Generation beigetragen. Was steckt hinter diesem Hype? Und wie gefährlich ist er für dieses Land?

Sie werden schon lange nicht mehr unterschätzt, die Millionen jungen Wähler in Deutschland. Parteien werben aktiv um sie, versuchen gerade durch Internet-Marketing positiv bei ihnen aufzufallen und hoffen, mit ihren Kampagnen jugendlich und modern zu wirken. Wurde diese Wählergruppe sehr lange vernachlässigt, so wird heute teilweise aggressiv um sie geworben und auch konkurriert.

Inszenierung als große Stimme einer revolutionären Jugend

Während manche Parteien wie die CDU bei der jungen Generation allerdings auf Granit beißen und kontinuierlich als altbacken wahrgenommen werden, schafft vor allem eine Partei die Inszenierung als große Stimme einer revolutionären Jugend: Die Grünen. Grüne Botschaften verfangen einfach schnell bei den jungen Menschen, die durch diverse Einflüsse der Popkultur sowieso schon ein erhöhtes Gespür für “grüne“ Themen besitzen. Sehr viele Influencer und andere Stars der jungen Generation propagieren heute einen ökologischen Lebensstil, viele Künstler und Prominente leben ein Öko-Image. Für die grüne Partei also ideale Bedingungen, um den ökologischen Hype in Wählerstimmen ummünzen zu können.

Der Stimmenfang der Grünen ist im Prinzip leicht zu erklären: Häufig wird es medial so dargestellt, als käme Populismus prinzipiell nur von “rechts“ und so etwas wie Linkspopulismus würde gar nicht existieren. Dabei wird natürlich verkannt, dass man prinzipiell jedes Thema populistisch aufladen und damit Stimmung machen kann. Nicht zuletzt natürlich Themen, wo es um den “Weltuntergang“ geht, um die Zerstörung unseres Planeten.

Natürlich wird jeder zustimmen, dass Umweltschutz und Ökologie sehr wichtige Themen sind. Wohl kaum einer würde von sich aus einfach so sagen, dass der Planet, auf dem er lebt, ihm komplett egal ist. Die Grünen machen nun aber Folgendes: Sie stellen es so dar, als wären sie die einzigen überhaupt, denen der Planet nicht egal ist.

Was der AfD angekreidet wird, lässt man bei den Grünen durchgehen.

Dazu nutzen sie Katastrophen-Vokabular wie “Klima-Kollaps“ oder “Klima-Notstand“ und werfen gleichzeitig allen anderen außer sich selbst vor, nichts dagegen zu tun. Rhetorisch ist das derselbe Trick wie auf eine “illegale Massenmigration“ hinzuweisen, gegen die außer der AfD ja auch kein anderer etwas tun würde. Während diese Art Politik zu kommunizieren bei der AfD aber offensichtlich sehr stark in der Kritik steht, lässt man das den Grünen meistens durchgehen.Gerade bei jungen Menschen verfängt die Botschaft, dass man jetzt sofort grüne Politik machen muss, wenn man nicht die Zerstörung des Planeten miterleben will. Gerade, wenn man noch über 50 Jahre Lebenszeit vor sich hat, ist so ein Szenario natürlich ein Angstauslöser. Wie so oft bei Populismus, wählen Menschen dann aus Angst und aus Emotionen heraus und ignorieren die Fakten.

Klassischer Populismus

Was würde eine grüne Regierungsbeteiligung denn in der Realität bedeuten? Wäre dann das “Klima gerettet“? Wohl kaum, denn Deutschland alleine hat keinen nennenswerten Einfluss auf das Weltklima. Die Botschaft der Grünen ist aber klar, wer sie wählt würde das Klima retten. Auf die Frage, was sie bei mangelnder Kooperation von Staaten wie China, Russland oder Brasilien machen wollen, haben sie keine Antwort. Auch das ist klassisch für Populismus, ihre Ideen klingen gut, werden sich aber nie umsetzen lassen. Das wissen sie auch, ihnen geht es nur darum, damit Stimmen zu generieren.

Die erhoffte Weltrettung bleibt aus.

Warum aber werden viele junge Menschen es sogar bereuen, die Grünen gewählt zu haben? Nun, während die erhoffte Weltrettung ausbleibt, tritt dafür das Parteiprogramm der Grünen ein, welches viele anscheinend nie gelesen haben: Massive Steuererhöhungen, höhere Spritpreise, höhere Strom- und Heizkosten, eine Vielzahl an Verboten und Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten, der Plan, massive kulturfremde Migration nach Deutschland zu ermöglichen, eine Schwächung der Polizei und des Rechtsstaats wie in Berlin unter Rot-Rot-Grün, und natürlich noch der Kampf gegen alle Meinungen, die nicht grün sind. Überall, wo die Grünen Macht bekommen haben, ist genau das eingetreten.

Sie werden die Wahl später sehr bereuen.

Die wenigsten jungen Menschen wollen ohne Auto, ohne Urlaub oder ohne individuelle Freiheit leben. Mit der Wahl der Grünen gefährden sie aber all das. Es ist daher keineswegs übertrieben, davon auszugehen, dass sie diese Wahl später sehr bereuen werden. Umso wichtiger ist es, jetzt aktiv darüber zu debattieren, warum die Grünen gewählt werden und wie man die Bedürfnisse hinter dieser Wahlentscheidung so befriedigen kann, dass die Wahlentscheidung für die Grünen selbst obsolet wird. Wichtig ist hierbei vor allem, über die immensen inhaltlichen Lücken im Grünen Weltretter-Programm hinzuweisen und sich selbst zeitgleich für realistischen und pragmatischen Schutz unserer Umwelt stark zu machen. Grün zu denken, ist durchaus etwas Positives, grün zu wählen halt definitiv nicht.

Niklas Lotz, geboren 1999, ist ein Jungunternehmer, Autor und Betreiber des reichweitenstarken Blogs Neverforgetniki. Er vertritt als konservativ-liberal eingestellter junger Mensch Gegenpositionen zum gesellschaftlichen Mainstream. Thematisch setzt er sich vor allem mit deutschen Medien, Migration, der Klima-Bewegung und dem Thema Meinungsfreiheit auseinander.

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