Israel ist ein Geschäftsmodell

Israel ist ein Geschäftsmodell

© Rolf Hannes

Seit Jahren versucht Israel der Welt einzubleuen, der Iran wolle seinen Untergang. Und wie will der Iran den Untergang Israels? Mit Atomwaffen, beteuert die israelische Regierung. Wir sehen es doch, sie bauen an einer Atombombe. Und das müssen wir verhindern, schreit sie in die Welt hinaus, das müssen wir mit allen Mitteln verhindern.

Nehmen wir einmal an, der Irak baute sich wirklich atomare Waffen, dann nicht mit dem Ziel, sie auf Israel abzuschießen. Dann höchstens mit dem Ziel, nicht von Israel mit Atomwaffen angegriffen zu werden. Denn wer atomare Waffen einsetzt, gegen wen auch immer, setzt sie auch gegen sich selbst ein. So todessüchtig ist der Iran nicht, den eigenen Untergang zu wollen.

Was also ist dran am Geschrei und Säbelgerassel der Israelis? Das ist dran: Sie wollen die Erste Geige spielen im Nahen Osten, niemand soll ihnen die streitig machen, schon gar nicht der Iran. Der Iran soll nicht mitreden dürfen im Chor der Großen Nationen. Umso ungenierter können Israelis ihre völkerrechtswidrige Siedlungs- und Besatzungspolitik fortführen. Und sie, das verschweigen sie wohlweislich, sind ja schon lange im Besitz der Atombombe.

Israel braucht jedwede Unterstützung, vor allem die von den USA und Deutschland. So fand neulich das Schmierentheater der deutschen Regierung in Israel statt. Die Kanzlerin beteuerte zum wiederholten Mal die volle Unterstützung Israels sei Staatsräson.

Mit dünnem Stimmchen setzte Frau Merkel hinzu, aber die Siedlungspolitik sei nicht rechtens. Und es möchte doch, bitteschön, zu einer Lösung zweier Staaten kommen, eines Staats der Palästinenser neben und in Eintracht mit Israel. Das ficht die Israelis nicht an, darauf pfeifen sie. Und damit das glaubhaft wirkt, kolportieren sie weiter die Lüge, der Iran wolle die atomare Vernichtung Israels. Auf diesem Hintergrund können sie schön ihr Geschäft weitertreiben.

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