Indoktrination an deutschen Schulen

Das Problem sind linksgerichtete Pädagogen.

Viele fragen mich als jungen Menschen immer wieder, warum die meisten in meinem Alter so stark in die politisch grünlinke Richtung tendieren würden. Schließlich würde ich das ja auch nicht tun. Was ist bei dem Großteil der jungen Menschen also anders? Nun, um diese Frage zu beantworten, muss man tief eintauchen in eine Welt aus Ideologie, Gruppenzwang und Indoktrination. Eine Welt, die mir aus meiner Schulzeit noch allzu vertraut ist. Schulen sollten politisch neutral sein, zumindest in der Theorie. Natürlich dürfen Pädagogen auch eine eigene Meinung haben wie jeder andere auch, aber nicht umsonst gibt es den Beutelsbacher Konsens. Bildung hat auf einer Sachebene stattzufinden und Sachverhalte müssen von allen Perspektiven betrachtet werden.

Das Meinungskorsett wird immer enger gezogen.

Das Ziel des Unterrichts muss sein, junge Menschen zu kritischen und selbstdenkenden Bürgern zu erziehen. Gerade das scheint aber leider immer weniger gewollt zu sein. Woran das liegt? Nun, auch in der „Erwachsenen-Welt“ gelten gewisse Meinungen ja mittlerweile als unsagbar, genauer genommen alle Meinungen, die offensiv dem linken Mainstream widersprechen. Dieses Meinungskorsett wird logischerweise auch schon bei den Jüngsten angelegt und immer enger gezogen.

Die Beeinflussung geschieht subtil.

Ich persönlich hatte viele Lehrer, die ihre politische Meinung in den Unterricht eingebracht haben. Dagegen vorzugehen oder sich darüber zu beschweren, war immer sinnlos, denn was an dieser Stelle wichtig zu erwähnen ist: Die politische Beeinflussung geschieht subtil. Niemand stellt sich offen hin und verkündet vor einer Schulklasse: „Bei der nächsten Wahl bitte alle die Grünen wählen!“. Im Endeffekt wird jedoch durch eine bestimmte Themenauswahl im Unterricht genau das kommuniziert, natürlich vieldeutig und juristisch unproblematisch.

Ein kleines Beispiel: In einer Erdkunde-Schulklasse wird ein Arbeitsblatt ausgeteilt, es geht um das Thema Migration. Darauf ist zum einen eine sehr dramatische Geschichte von Migranten an einem Grenzübergang zu lesen, zum anderen die Aufgabenstellung: „Benenne fünf Gründe, warum man den Migranten eine unkomplizierte Einreise ermöglichen sollte“.

Eine linke Sichtweise wird als Normalität verkauft.

Eine unscheinbare Aufgabe auf den ersten Blick, nicht wahr? Die einseitige Betrachtung des Themas Migration fällt den meisten jungen Menschen gar nicht auf, angesichts einer emotionalisierten Geschichte und einem Lehrer, der den Fokus in der Aufgabenstellung nur auf das Wohl der Migranten legt, ist das auch kein Wunder. Eine linke Sichtweise wird faktisch als Normalität verkauft.

Ist das noch Bildung, oder schon Parteipolitik?

Kein Wort ist in einer solchen Aufgabenstellung von den Nachteilen von Migration zu lesen. Kriminalität, kulturelle Konflikte, Islamismus… all das existiert in der Welt der jungen Schüler gar nicht, weil sie darüber nicht aufgeklärt werden. Stattdessen bekommen sie vom Lehrer ein Lob, wenn sie als einen der Vorteile der Migration auf ihr Arbeitsblatt „kulturelle Vielfalt und Bereicherung“ schreiben. Ist das noch Bildung, oder schon Parteipolitik? Fälle wie den mit dem Migrations-Arbeitsblatt gibt es unzählige und sie alle haben eines gemeinsam: Subtil tragen sie dazu bei, dass bei den jungen Menschen die Ausformung einer grünlinken Haltung gefördert wird. Ich selbst war schon immer jemand, der grundsätzlich alles hinterfragt hat, der angeeckt ist und sich so auch schon so manchen Ärger eingehandelt hat.

Sie hinterfragen nichts und lassen sich lenken.

Mich konnte diese subtile Beeinflussung nie in eine politische Richtung drängen. Bei den meisten Mitschülern allerdings musste ich immer wieder feststellen, dass sie die perfekten Opfer dafür waren. Aus Gruppenzwang übernahmen sie stets die erwünschte Meinung, hinterfragten nichts und ließen sich lenken. Wer kann das den jungen Menschen aber auch übelnehmen? Am Anfang ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ohne große charakterliche Festigung ist es vollkommen normal, sich Autoritäten unhinterfragt unterzuordnen. Das Problem sind nicht die Schüler, es sind linksgerichtete Pädagogen, die nicht nur Wissen, sondern auch eine politische Haltung weitergeben wollen. Vielleicht ist das aus ihrer Sicht auch gut gemeint, es ist aber zutiefst problematisch und nicht hinzunehmen. Meine These ist, dass wesentlich mehr junge Menschen bürgerlich und konservativ eingestellt wären, wenn deutsche Schulen auch diese Positionen in den Unterrichtsstoff gleichberechtigt aufnehmen würden. Behandelte Themen sollten nicht immer nur aus ökologischer oder sozialistischer Sicht betrachtet werden, sondern auch aus ökonomischer und aus konservativer.

Die Lösung liegt in der Mitte.

Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte und in der Differenzierung. Ein guter Pädagoge präsentiert seinen Schülern alle Perspektiven und lässt sie selbst eine auswählen, die für sie am attraktivsten erscheint. Ein schlechter Pädagoge hingegen möchte seine eigene Meinung in die Köpfe junger Menschen zimmern und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ich kann als junger Mensch nur sagen, dass ich jedem Pädagogen von Herzen dankbar bin, der einen politisch ausgewogenen und fairen Unterricht ohne Indoktrinations-Versuche, seien sie auch noch so dezent, gestaltet. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich.


Niklas Lotz, geboren 1999, ist ein Jungunternehmer, Autor und Betreiber des reichweitenstarken Blogs Neverforgetniki. Er vertritt als konservativ-liberal eingestellter junger Mensch Gegenpositionen zum gesellschaftlichen Mainstream. Thematisch setzt er sich vor allem mit deutschen Medien, Migration, der Klima-Bewegung und dem Thema Meinungsfreiheit auseinander. Sein YT-Kanal:

https://www.youtube. com/channel/UCf3Ns5rlOnV4EnO-KNxxtLA

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