Grundsatz des modernen Rechtsstaats

Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich? Ja, solange sie nicht in der AfD sind.

Von Roman Zeller

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, so lautet der Grundsatz des modernen Rechtsstaats.

Egal ob Mann oder Frau, schwarz oder weiss, reich oder arm – alle.

Gut, vielleicht nicht wirklich alle. Zumindest in Deutschland.

Denn dort gibt es die AfD. Die Bösen, die Schmuddelkinder.

Deren Mitglieder sollen in Thüringen keine Waffe mehr tragen dürfen.

Will heißen: Sportschützen verlieren ihre Flinte – weil sie in der AfD sind.

Bei professionellen Jägern ist es noch dramatischer: Das Waffenverbot läuft auf ein Berufsverbot hinaus.

Aber warum das Ganze?

Extremisten müssen entwaffnet werden, lautet der plumpe Vorwand. Der Generalverdacht.

Denn: Weil der Thüringer Landesverband der AfD vom deutschen Verfassungsschutz als «erwiesen rechtsextremistisch» eingestuft wird, kann Innenminister Georg Maier keine Ausnahme machen: «Wir setzen nur geltendes Recht um», so der SPD-Politiker.

Obwohl seine SPD den genau gleichen Wähleranteil aufweist wie Björn Höckes Volkspartei?

Ach was, nicht so tragisch. Das ist doch nicht das Gleiche!

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