Grüne RAF Folge 3

In Deutschland setzen die Klimakämpfer bei ihren zunehmend kriminellen Aktionen also ebenso auf gesellschaftliche Akzeptanz wie in anderen Ländern. Der schwedische Autor Andreas Malm hat ein Buch mit dem selbsterklärenden Titel „Wie man eine Pipeline in die Luft jagt: Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen“ veröffentlicht, das unter anderem bei Amazon als „mitreißendes Manifest“ bezeichnet wird. Malm zeige in seinem Buch, dass für diesen Kampf Grenzen überschritten werden müssten, Eigentum müsse zerstört und Infrastrukturen angegriffen werden. Der Spiegel ließ den in seinem Buch zu Straftaten aufrufenden Schweden einen Gastbeitrag schreiben, in dem dieser an Gleichgesinnte appellierte, „dass jetzt nur noch Sachbeschädigung und Sabotage“ helfen würden.

Deutsche Polizeigewerkschaft fordert Beobachtung durch den Verfassungsschutz

Für die Bundesregierung, deren Aufmerksamkeit spätestens seit dem Amtsantritt der Ampel ausschließlich dem Kampf gegen rechts und der Einschüchterung von Impfskeptikern und Maßnahmenkritikern gilt, scheinen die jüngsten Aktionen und Äußerungen aus den Reihen der „Letzten Generation“ kein Grund zur Sorge und schon gar kein Grund zum Handeln zu sein. Da kann die Deutsche Polizeigewerkschaft noch so oft auf das „staatsfeindliche Handeln“ hinweisen und eine „gezielte Beobachtung“ durch den Verfassungsschutz fordern. Solange es die „Guten mit der richtigen Gesinnung“ sind, wird man sie aller krimineller Ankündigungen zum Trotz gewähren lassen. Wer Bilder sieht, wie die Straftäter (Paragraf 315b StGB „Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr“) von Polizisten mit Samthandschuhen angefasst und ganz vorsichtig von der Straße getragen werden, muss dabei zwangsläufig daran denken, wie mit Demonstranten bei zahlreichen und weitgehend friedlichen Montagsspaziergängen umgegangen wurde.

Aber auch die Medien tragen eine Mitschuld an der immer weiter voranschreitenden Radikalisierung der Klimakämpfer. Verharmlosende und geradezu absurde Bezeichnungen wie „Aktivisten“ oder „Vordenker“ (jeweils ohne Anführungszeichen) zeichnen ein völlig falsches Bild von den tatsächlichen Motiven von Organisationen wie der „Letzten Generation“, deren Mitglieder in ihrer ganz eigenen Welt zu leben scheinen. Angesichts der Eskalationsfantasien, die das alleinige Ziel der Spaltung der Gesellschaft verfolgen, und dem offenen Aufruf zu Straftaten sollten diese militanten Klimakämpfer treffender wohl eher als „allerletzte Generation“ bezeichnet werden.

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