Gegen die Angst Folge 2

Wir sollten es nun besser machen. Das bedeutet nicht, dass man jetzt vergessen sollte! Aufklärung ist wichtig – und zwingend notwendig. Wir lagen richtig. Aber bitte bleibt fair, freundlich und friedlich. Das würde ich mir so sehr wünschen. Ich weiß, dass wir das können. 

Auch im Triumph – er hatte Recht – zeigt Pürner Größe. Und Realitätssinn. Während sich Lauterbach und die Hauptstadtjournalisten, allen voran der linksradikale Tilo Jung, an Corona und die angeblich immer noch gewaltigen Gefahren klammern wie japanische Soldaten, die noch drei Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Dschungel weiter kämpften und das Kriegsende nicht wahrhaben wollten.

Pürners Corona-Buch

Am Maßstab eines souveränen, professionellen Arztes wie Pürner mit seiner ausgeglichenen, in sich ruhenden Persönlichkeit, zeigt sich um so mehr, wie sehr dieser Professionalismus und die psychische Ausgeglichenheit Corona-Gurus wie Lauterbach, Jung & Co. fehlt. Der Kontrast macht deutlich, dass es bei den Fanatikern ganz offensichtlich um mehr geht als um ein Virus – dass hier persönliche und politische Agenden vermischt werden. Lauterbach hat das Virus von einem Hinterbänkler zum allgegenwärtigen Minister gemacht. Fast hat man schon Verständnis dafür, dass er Angst hat, ohne das Virus wieder zum Hinterbänkler zu werden. Die Maßnahmen gegen das Virus gaben den Regierenden – und indirekt auch den Journalisten, die mit ihnen in einem Boot sitzen – eine Allmacht über ihre Mitmenschen, wie sie selbst in modernen Diktaturen ungewöhnlich ist. Es liegt in der Natur der menschlichen Psyche, dass man solche Allmacht ungern abgibt.

Umso wichtiger ist die Aufarbeitung der Corona-Politik. Auch juristisch. Sachlich und nüchtern, aber auch hart und streng. Doch ohne Verleumdung, Herabsetzung und Hetze. Aber vielleicht mit einem Traum: Dass ein kompetenter, unparteiischer Arzt mit Erfahrung in der Leitung einer Behörde wie Pürner Gesundheitsminister wird. So unrealistisch das im Moment klingt – warum sollte man deswegen darauf verzichten, so einen Wunsch zu äußern.

 

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