Einige Gedanken zum Internationalen Frauentag

Polarität ist ein Grundkonsens der Physik. Wo es keine Verschiedenheit gibt, kann es keine Begegnung geben. Wirkliche Begegnung ergibt Austausch, wir erleben es wachen Sinns in allem, was uns umgibt. Tag und Nacht: als Dunkelheit und Helligkeit, aber wer möchte bestimmen, wo das eine aufhört und das andre beginnt? Wenn ich diesen Gedanken fortspinne, entspricht dem Frauentag ein Männertag. Und wenn sich die beiden Tage begegneten und austauschten, entstünde ein Menschentag.

Jeglicher Ismus lebt von Vereinzelung und Abgrenzung und fordert ein feindseliges Gegenüber heraus: Feminismus:Maskulinismus.

Einige Gedanken

Anne Bonny (1690 – etwa 1720) bei einem Ausflug in die Männerwelt

Was, außer ihrer Muskelkraft hatten die Männer je von Belang den Frauen voraus? Das aber genügte ihnen über Jahrtausende als Beweis, die Frauen dominieren, ja  unterdrücken zu dürfen. Wie schwach muß einer im Hirn sein, sich so zu gebärden? Wie erbärmlich und durchschaubar sind die soldatischen Helden der Menschheitsgeschichte, die Alexanders, die man die Großen nennt? Alles in allem boten sie ein mörderisches Schauspiel.

Heutzutage übernehmen mehr und mehr Maschinen den Teil der männlichen Muskelkraft. Männer sehen ihre Domäne schwinden, Frauen entdecken ihre Intelligenz und treten gleichberechtigt auf den Plan der Kreativität. Fairer Wettstreit könnte den unfairen Krampf beenden.

Alle Lebendigkeit, wenn sie Wirklichkeit bleiben will, ist fließend. Wo sie begrenzt, gar eingesperrt wird, stirbt sie.

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