Eine unselige Allianz

Eine unselige Allianz zwischen Papst Franziskus und der globalen Finanzelite?

In den letzten vier Jahren haben sich viele wieder gefragt: Ist Donald Trump Plan B des Establishments oder tatsächlich ein Betriebsunfall? Die Bilder vom 6. Januar 2021 aus Washington lassen nur einen Schluss zu: Die Wahl Trumps war tatsächlich ein Betriebsunfall. Damit erklären sich auch die umfassenden, nicht endenden Angriffe auf Amtsführung und Person. Gleich nach dem ersten Schock über Trumps Wahlsieg hatte allen voran der damals 86-jährige Börsen-Guru und Milliardär George Soros dem künftigen Präsidenten den Kampf angesagt. Verständlich, hatte er doch den Wahlkampf von Hillary Clinton mit 25 Millionen US-Dollar unterstützt. Nur wenige Tage nach Trumps Wahlsieg Anfang November 2016 aktivierte Soros die „Democracy Alliance“, um Pläne gegen Trump zu schmieden. Diese Allianz – ein Club progressiver und sehr reicher Spender – hatte Soros 2004 gegründet, um die Wiederwahl des damaligen Präsidenten George W. Bush zu verhindern.

Soros und die Diktatur des Mobs

Am 22. August 2016 erschien in der JERUSALEM POST ein für ein westliches Medium ausgesprochen ungewöhnlicher Artikel: Unter dem Titel „UNSERE WELT: SOROS‘ KAMPAGNE DES GLOBALEN CHAOS“ schrieb Caroline Glick über die zerstörerische Macht des Megaspekulanten George Soros, der unter dem Deckmantel von Demokratie und Menschenrechten weltweit die Bevölkerung manipuliert: „Das erste, was wir sehen, ist die größenwahnsinnige Natur von Soros ́s philanthropischem Projekt. Kaum ein Winkel der Welt ist unberührt von seinen Bemühungen. Kein Politikbereich bleibt ausgespart“. Mit seinen „Open Society Foundations“ (OSF), ehemals „Open Society Institute“ (OSI), finanziert Soros politische Aktivitäten, unter anderem die Farbenrevolutionen in aller Welt, insbesonders in Mittel- und Osteuropa. Im Oktober 2017 übertrug Soros rund 18 Milliarden Dollar und damit den größten Teil seines Vermögens an seine Stiftung. Dieser Staatsmann ohne Staat operiert als Magnat auf der Weltbühne, so vor der Münchner Sicherheitskonferenz oder auch auf dem Weltwirtschaftsforum. Ende Januar 2020 teilte der Großspekulant in Davos gegen Trump aus – und „platzierte eine Milliardenwette. Mit ihr will er die Jugend gegen das Böse in der Welt in Stellung bringen.“ Im Zuge einer sozialen Agenda scheint Soros eine stabile, erdrückende Ausbeuter-Herrschaft auf dem gesamten Globus anzustreben, kombiniert mit der Herrschaft des Westens über den Rest der Welt. Die Chaotisierung dürfte vorübergehend nur Mittel zum Zweck sein, so wie es vor 20 Jahren in Jugoslawien zu beobachten war und heute in der Ukraine zu sehen ist. Außerdem ist Soros wohl nur der sichtbare Frontmann. Seine Hintermänner dürften aus dem Umfeld der transnational agierenden Finanzindustrie kommen. Geschickt setzen sie auf die gezielte Transformation der Linken, die als solche ja vor allem die Interessen der Bevölkerungsmehrheit im Blick hat bzw. haben sollte, zu einer Post-Linken, die sich praktisch in erster Linie als Minderheiten-Lobby betätigt. In ihrem Artikel zeigte Caroline Glick am Beispiel der Organisation „Black Lives Matter“ (BLM) die politische Stoßrichtung von Soros ́ Netzwerken auf. BLM wurde allein im Jahr 2015 mit 650.000 US-Dollar gefördert – aber auch die Rockefeller- und Fordfoundation stellen Gelder und organisatorischen Rahmen.

Die Polizei als Werkzeug rassistischer Unterdrückung hinstellen

Die Agitation von BLM soll das Vertrauen in die Polizei unterminieren und sie als ein Werkzeug rassistischer Unterdrückung hinstellen. Die gebündelte Kraft der BLM wurde nach dem Tod des Farbigen George Floyd, der bei seiner Verhaftung auf tragisch-brutale Weise ums Leben kam, wirksam eingesetzt. Die anschließenden weltweit orchestrierten Demonstrationen – einschließlich der Aktivitäten der Antifa – konnte dann Joe Biden für seine Popularität nutzen. Einen Tag vor der Beerdigung Floyds besuchte er über mehrere Stunden medienwirksam dessen Familie und betonte, dass Floyds Tod einen großen „Wendepunkt in der amerikanischen Geschichte“ markiere. Letztliches Ziel all dieser Aktivitäten ist das Chaos, in dem die globalen Heuschrecken weltweit Staaten ausplündern und von Zerstörung und Aufbau profitieren. Danach bleiben gesellschaftliche Wüsten und verstörte Menschen inklusive der Millionen Flüchtlinge. Seit Trumps Wahl haben sich die Soros-dominierten Organisationen und Medien dem Kampf gegen Donald Trump verschworen. Caroline Glick kommt zu dem Schluss: „Die von Soros unterstützten „direktdemokratischen“-Bewegungen sind nichts weniger als Aufrufe zur Herrschaft des Mobs.” Sie fordert die Bürger der westlichen Länder auf, diese subversiven Aktivitäten endlich zu durchschauen und für ihr Recht auf ihre traditionellen Werte und ihre Sicherheit zu kämpfen.

Der Papst und Spekulant Soros vereint im Kampf gegen Trump

Unter diesem Titel erschien am 1. März 2017 in der Neuen Rheinischen Zeitung ein Artikel vom Verfasser. Hier wurde die Nähe der katholisch orientierten Bewegung „PICO“ zu MoveOn.ORG – einer der Frontorganisationen von Soros – aufgezeigt. Am 10. Februar 2017 schickte Papst Franziskus dem PICO-Weltkongress in Kalifornien eine zweiseitige Grußbotschaft. Er hatte solche Treffen initiiert, um mit einer Vielzahl von sogenannten Graswurzelbewegungen weltweit zusammen zu arbeiten. In dem Brief schreibt Franziskus:„Ich möchte auch die Arbeit des „PICO National Network“ und der Organisationen, die dieses Treffen fördern, hervorheben. Ich habe gelernt, dass PICO für „Menschen, die Gemeinschaften durch Organisation verbessern“ steht. Was für eine großartige Synthese der Mission der Volksbewegungen: lokal arbeiten, Seite an Seite mit Ihren Nachbarn, sich untereinander organisieren, um Ihre Gemeinschaften gedeihen zu lassen. “

In gefährlicher Nähe zu Soros

Auf der Website von „PICO“ wurde zugleich der Kampf gegen Trump forciert: „Die Glaubensgemeinschaften in Amerika nehmen eine prophetische Haltung gegen die von Präsident Trump versprochene Verfolgung von Einwanderern, Muslimen und farbigen Menschen ein. “Mit der unkritischen Unterstützung von PICO hat sich Papst Franziskus in eine gefährliche Nähe zu Soros begeben. Dieser hatte bereits im Präsidentenwahljahr 2016 auf Medien und Organisationen massiven Einfluss genommen, um Trump als Präsidenten zu verhindern. Den gebotenen Abstand zum politischen Establishment ließ der Papst schon damals vermissen. So nahm er wie Soros deutlich Partei gegen Trump und kommentierte auf seinem Rückflug aus Mexiko am 18. Februar 2016 Trumps Plan, eine Mauer zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko zu bauen, um den Migrationsstrom zu verlangsamen, mit der Bemerkung: „Jemand, der nur daran denkt, Mauern zu bauen und nicht Brücken, ist kein Christ.“ Da wäre anzumerken, dass bereits unter Bush, Clinton und Obama die Grenze auf 3.000 Kilometern sukzessive mit unterschiedlichen, kaum überwindbaren, hohen Stahlkonstruktionen gesichert wurde, teilweise sogar als Hochsicherheitszone – wie eine Panzersperre. Zynisch sprach Obama immer nur von einem „Zaun“.

Papst Franziskus im Bündnis mit dem Bankenadel

Am 8. Dezember 2020 kündigte der „Council for Inclusive Capitalism“ (Rat für inklusiven Kapitalismus) eine neue Partnerschaft zwischen dem Vatikan und Wirtschaftsführern aus aller Welt an. Dieser „Rat“ hat sich als gemeinnützige Organisation der Förderung eines „humanen“ Kapitalismus verschrieben. Angesichts der teils dubiosen Bankenverflechtungen des Vatikans scheint diese Partnerschaft ja durchaus folgerichtig zu sein. Nach eigenen Angaben wird der „Rat“ von einer Kerngruppe weltweit führender Persönlichkeiten geleitet, die als „Wächter“ für einen inklusiven Kapitalismus bekannt sind und sich jährlich mit Papst Franziskus treffen. Kollektive Aktionen sollen zu systemischen Veränderungen führen, indem sie den Kapitalismus zu einer größeren Kraft für Inklusivität und Nachhaltigkeit machen. Papst Franziskus wandte sich an die „Wächter“: „Es wird dringend ein Wirtschaftssystem benötigt, das fair und vertrauenswürdig ist und die tiefgreifendsten Herausforderungen der Menschheit und unseres Planeten bewältigen kann. Sie haben die Herausforderung angenommen, indem Sie nach Wegen gesucht haben, den Kapitalismus zu einem stärker inklusiven Instrument für integrales menschliches Wohlergehen zu machen.“ Nur zwei Monate zuvor hatte der Papst seine „Enzyklika Fratelli tutti“ (Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft) veröffentlicht. Zentrale Aussage des Papstes ist der Wunsch, einen Planeten zu haben, der allen Menschen Land, Heimat und Arbeit bietet. Kritisch hinterfragt er die Rechtfertigung „präventiver“ Angriffe oder kriegerischer Handlungen und endet mit dem Aufruf „Nie wieder Krieg!“

  Wolfgang Effenberger (* 1946) wurde mit 18 Jahren Zeitsoldat, studierte Bauingenieurwesen und erhielt als junger Pionieroffizier Einblick in das von den USA vorbereitete atomare Gefechtsfeld in Europa. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr Studium der Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik). Er lebt als freier Buchautor bei München.


Fortsetzung folgt übermorgen

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