Ein Herzenswunsch

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Ein Politschurke küßt den andern

Nichts verdeutlicht mehr die Verlogenheit europäischer Politiker, als ein Foto, das neulich im Spiegel stand. Es zeigt Euro-Gruppenchef Juncker in herzlicher Umarmung mit dem zypriotischen Staatspräsidenten Christofias. Damit nicht genug: Juncker drückt Christofias einen innigen Kuß auf die Stirn.

Jean-Claude Juncker ist Regierungschef von Luxemburg. Und so klein dieser Staat ist, so prall gefüllt sind seine Banken mit Milliarden Schwarzgeld. Dimitris Christofias ist sehr verquickt mit den Banken Zyperns, und die, weil sie jahrelang mit Milliarden zockten, sind nun in Schieflage geraten. Sie benötigen etwa 10 Milliarden aus dem Euro-Rettungsfond. Wahrscheinlich unterstützt der Kuß des Jean-Claude das Hilfsgesuch des Christofias.

Wenn dieses Geld an Zypern fließt, so fand der Bundesnachrichtendienst heraus, wird es hauptsächlich einigen hundert Oligarchen aus Rußland zugute kommen, die seit Jahren in Zypern ein korruptes und üppiges Leben führen. Genau die Sorte von Superreichen, die den Ruin des Euro zu verantworten haben.

Wenn ich nun mitkriege, mit welchem Elan deutsche Politiker das Verbot der NPD fordern, so kommt mir der Verdacht, das könnte auch ein willkommenes Ablenkungsmanöver sein, damit sie sich nicht eines anderen Problems annehmen müssen, so berechtigt das Verbot der NPD ist. Nämlich ein Tribunal einzurichten, das all die korrupten Politiker in die Schranken fordert, beziehungsweise deren schmutzige und verwerfliche Politgeschäfte unter Strafe stellt. Das ginge wunderbar zusammen: die NPD verbieten und korrupte Politiker einbuchten.

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