Die Muse sei eine Magd

Zeichnung: Rolf Hannes

Einer der Großen, den niemand kennt, der das Gleichgewicht zu halten sucht auf der Grenzlinie, die er zieht zwischen dem Mitteilbaren und dem Sagbaren, wie er kurz vom Schreibtisch aufblickt, wo er mit dem Bleistift enggetippte Zeilen auslichtet, und einem Jemand mit der Vorstellung, die Muse sei eine Magd, erklärt, daß er an einem Schmerz arbeite, der noch aushärten müsse, Arbeitstitel: ohne Arbeitstitel, einen Endlosbrief nur schreibe er an seine große Liebe, die ihn verlassen habe, noch bevor sie ihm begegnet sei, Sätze nur kritzle auf ein Feigenblatt, die er sich vielleicht nicht einmal selber zeigen werde.

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