Die Kunst-Mafia blüht

Derweil die Achse der Guten herauszufinden bemüht ist, wo und wie die Achse des Bösen bekämpft werden kann, gibt es eine Vielzahl weltumspannender Mafia-Cliquen, die in beiden Lagern zuhause ist. Das gilt insbesondere für jene Mafiosi, die Milliarden im Kunsthandel verdienen.

Die Kunst-Mafia blüht

© Rolf Hannes

Wenn die westliche Allianz unter Führung der USA, die in Wirklichkeit keine Allianz sondern nur eine brüchige Zweckgemeinschaft mit wechselnden Partnern ist, den Islamischen Staat im Irak und in Syrien bekämpft, glaubt sie das mit gezielten Angriffen aus der Luft zu können. Sie wollen diese mörderischen Islamkämpfer von ihren Geldquellen abschneiden, indem sie Ölfelder zerstören. Das mag gelingen, übersieht aber, daß dieser IS den Verlust von Millionen leicht wettmacht, indem sie Milliarden an geraubten Kunstschätzen verdient. An Kunstschätzen, die in Mesopotamien geraubt und im Kunsthandel des Westens gewinnbringend für beide Lager verscherbelt werden.

Die berühmten Auktionshäuser Sotheby’s und Christie’s in London, Paris, New York, Hongkong sind in diesen Mafia-Kunsthandel verstrickt, mit ihnen viele der bekanntesten Kunsthändler in Galerien und auf Kunstmessen.

Folgerichtig wäre es also, den Krieg auf das Rockefeller Center in New York City und auf die New Bond Street in London auszudehnen, um nur einen Anfang zu machen.

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