Der Staat als Komplize Folge 1

Von Gastautor Manfred Haferburg

Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit. Seit 20 Jahren treiben Linksautonome – vom Staat geduldet ein illegales Unwesen in der Rigaer Straße 94 in Berlin. Es ist sicherlich längst nicht mehr die erste Generation von Linksautonomen, die dort haust. Für die meisten Wohnungen gibt es Mietverträge. Unklar ist aber, wer inzwischen dort wohnt. Dem Hausbesitzer, der Polizei und den zuständigen Behörden wird der Zutritt seit langem verweigert. So entstehen Gewohnheitsrechte – der Staat duldet die Nichteinhaltung der Gesetze von ihm ideologisch nahestehenden meist jungen Menschen, während er anderswo kleinste Verstöße Jugendlicher gegen Coronaregeln gnadenlos verfolgt.

Dann macht sich der Staat auch noch lächerlich, indem er eine „Brandschutzbegehung“ als Vorwand nimmt, mal das Auge des Gesetzes auf die Gesetzlosen blicken zu lassen. Dem behördlichen „Brandschutzbegeher“ muss für ein einziges Gebäude von 1000 Polizisten mit Wasserwerfern, Kettensägen, Rammeisen, Vollschutzausrüstung gewaltsam Zutritt verschafft werden, wobei bürgerkriegsähnliche Zustände mit brennenden Barrikaden entstehen. Die Polizei wird mit  einem Steinhagel von den Dächern aus attackiert. Schaufenster gehen zu Bruch,  Pyrotechnik wird gezündet, Farbbeutel auf Polizisten geworfen und sie werden mit Feuerlöschern angegriffen. 22 Polizisten werden verletzt, inzwischen ist von über 80 die Rede. Jetzt bitte die Polizei die Bevölkerung noch um „Fotos und Videoaufnahmen“, die zur Strafverfolgung beitragen können – da fällt mir kein Kommentar dazu ein. Die Zahl von 1000 Polizisten ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass im August vergangenen Jahres drei Heldenpolizisten ausreichten, um den Sturm des Reichstages durch einen gewalttätigen Mob von Reichsbürgern zu verhindern. Selbst der Bundespräsident fand diesen Heldenmut auszeichnungswürdig. Fûr die 1000 Polizisten der Rigaer Straße Brandschutzbegehung“ gab es keinen Empfang beim Bundespräsidenten, sondern ein Dankschreiben. Die tapferen 1000 hätten wohl auch schwerlich ins Schloss Bellevue gepasst, vom Preis für Häppchen und Orden mal ganz abgesehen.

Die politischen Komplizen der linken Täter sitzen heimlich feixend auf ihren Minister- und Senatorensesseln und heucheln zum 100sten Male mit denselben Wortbausteinen Bestürzung über die Gewaltbereitschaft ihrer Schützlinge, nur um dann weiter ihre finanzierenden Hände  über ihre fünfte Kolonne zu halten. Im letzten Jahr brannten in Berlin 470 Autos, eine Spezialität linksextremer Antifaschisten.

Die Zahl der Angreifer wird von der Polizei auf 200 vermummte Gewalttäter geschätzt. Ganze vier  Täter werden auf frischer Tat festgenommen, um dann wieder laufengelassen zu werden. Das erinnert irgendwie an eine Corona-Maßnahmen-Gegner Demonstration in Berlin, bei der über 300 Demonstranten festgesetzt wurden.

Schluß folgt morgen.

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