Den Grund verschwiegen

Den Grund verschwiegen: Gewalteskalation in den USA

Am 7. und 8. Juli berichteten unsere Medien ausführlich über die extrem gestiegene Gewalt in Großstädten der USA. Das Beispiel New York wurde am prominentesten ins Feld geführt. Von Seattle über Milwaukee bis Philadelphia nahmen die Mordraten 2020 im Schnitt um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Zwei Fakten standen bei der Berichterstattung im Mainstream im Vordergrund: Im Bundesstaat New York werden bereits mehr Menschen Opfer von Waffengewalt als von Covid. Zweitens, New York hat den “Katastrophennotfall“ ausgerufen. Doch in großen deutschen Zeitungen von der FAZ bis zum Spiegel erklärten die Redakteure den Lesern nicht, wie es zu dem enormen Anstieg der Gewalt kam. Insbesondere EIN Grund wäre zur Erklärung wesentlich gewesen. Doch der passt nicht ins Narrativ von der “friedlichen“ Bewegung “Black Lives Matter.“ Die vielen Ausschreitungen im Rahmen von “Black Lives Matter“ sind ein zentraler Treiber für die Gewaltzunahme, wie man zum Beispiel in der New York Post bereits am 4. Januar 2021 lesen konnte. In Deutschland griff Thomas Röper beim Anti-Spiegel am 8. Juli diesen Zusammenhang auf: “Eine der Grundegeln der Mainstream-Medien ist es, den Lesern bloß keine Zusammenhänge aufzuzeigen. Als interessierter und kritischer Journalist müsste man doch nach dem Grund fragen, warum in den gesamten USA die Kriminalität und die Waffengewalt so explodiert ist. Aber diesen Zusammenhang aufzuzeigen, würde eines der wichtigsten Narrative der „Qualitätsmedien“ zerstören. Was also war letzten Sommer in den USA los? Richtig, es war der Sommer von Black Lives Matter. Diese Bewegung wurde von den deutschen Medien aber durchweg als „weitgehend friedlich“ und überhaupt als friedlicher und gerechtfertigter Protest der unterdrückten Schwarzen bezeichnet. Und als Trump die Nationalgarde gegen BLM in Marsch setzen wollte, haben die „Qualitätsmedien“ das als Maßnahmen eines Polizeistaates bezeichnet.“

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