Das nackte Gesicht der Neuen Normalität

Das nackte Gesicht der Neuen Normalität –
Ziviler Ungehorsam provoziert brutale Gewalt.

Der in Berlin lebende Satiriker C.J. Hopkins begleitet seit zwei Jahren mit seinen Kolumnen die Absurditäten des durch die Corona-Pandemie geprägten Neuen Normals. Vielleicht wie keinem anderen gelingen ihm dabei Einblicke in die unter der Oberfläche ablaufenden psychologischen Mechanismen.

Ein Gastbeitrag von C. J. Hopkins

Ich habe Ihnen gesagt, dieser Teil würde nicht schön werden. Der Zusammenbruch von ideologischen Bewegungen und fanatischen Kulten ist nie schön. Die „Neue Normalität“ bildet da keine Ausnahme.

Nach drei Wochen gewaltlosen zivilen Ungehorsams vor dem kanadischen Parlament in Ottawa durch Trucker und andere kanadische Bürger, die für ihr Recht kämpfen, nicht zwangsgeimpft zu werden, ließ Justin Trudeau die Schlägertrupps los.

Tausende von militarisierten Bereitschaftspolizisten (und andere nicht identifizierte, schwer bewaffnete Einsatzkräfte) schwärmten aus, umzingelten die Demonstranten, brachen in Lastwagen ein, verhafteten Menschen und schlugen sie mit Schlagstöcken und Gewehrkolben.

In einem besonders hässlichen Vorgehen ritten die Sturmtruppen der Neuen Normalität mit ihren Pferden direkt in eine Menge gewaltloser Demonstranten und trampelten eine ältere Dame mit ihrer Gehhilfe nieder. Sie hatte gerade etwas zu den Polizisten gesagt, das in etwa so lautete: „Ihr brecht mir das Herz … hier geht es um Frieden, Liebe und Glück.“ Dann schlugen sie sie nieder und ritten mit ihren Pferden über sie hinweg.

Trotz einer Fülle von Videobeweisen, die eindeutig zeigen, was genau passiert ist, versuchte die Polizei von Ottawa die Sache so darzustellen: “Wir verstehen Ihre Sorge um die Menschen, die am Boden lagen, nachdem die Pferde eine Menschenmenge auseinandergetrieben haben. Jeder, der gestürzt ist, ist aufgestanden und weitergelaufen. Von Verletzungen ist uns nichts bekannt. Im weiteren Verlauf der Strecke wurde ein Fahrrad auf das Pferd geworfen, wodurch es stolperte. Das Pferd blieb unverletzt.”

Und das war noch nicht alles. Oh nein, weit gefehlt. Die „Machtdemonstration“ hatte gerade erst begonnen. Schließlich handelte es sich nicht um einen „überwiegend friedlichen“ Ausbruch von Krawallen, Plünderungen und Brandstiftung. Es handelte sich um gewaltlosen zivilen Ungehorsam, mit Kinderhüpfburgen, behelfsmäßigen Saunen, Hupen, Tanzen, illegalem Grillen und anderen Formen „terroristischer“ Aktivitäten, die mit eiserner Faust niedergeschlagen werden mussten.

Fortsetzung folgt.

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