Ashoka oder die Möglichkeit, die Welt zu verändern

Wenn ich mich umschaue, streift mich der Gedanke, nur ältere Politiker außerhalb ihrer Ämter könnten die richtige Sicht auf die Welt haben. Der Ehrgeiz nach Macht, die Gier nach Reichtum könnte befriedet sein. Wenn ich mich umschaue, streift mich der Gedanke, nur ältere Menschen außerhalb ihrer Stellung in Kanzleien, Banken, Firmen könnten die richtige Sicht auf die Welt haben. Der Ehrgeiz nach Einfluß, die Gier nach Geld könnte befriedet sein. Auf einige Wenige trifft diese Verwandlung zu, zu mehr Einsicht, zu mehr Weisheit, aber nur auf sehr Wenige. Und diese Wenigen hatten auch in ihren besten Jahren schon Skrupel, wenn sie sich ganz auf die Karrierejagd einließen. Irgendwie, so lehrt mich die Erfahrung, ist ein 70jähriger um keinen Deut inwendig anders, als mit 8 oder 12 Jahren.

Ashoka

© Rolf Hannes

Die Weltverbesserung findet also meist im Gewand des Geschäfts statt. Auch bei Ashoka? Mir wird schwindlig bei der Betrachtung all der Abteilungen, die sich bei Ashoka um die Integrität der Welt kümmern. Und was die Partner angeht, die Ashoka mit viel Geld unterstützen, so sind viele dabei, die rundum die Welt im Big Business dominieren. (Oder hieße es richtiger: ruinieren?) Was halten Sie von diesen Weltverbesserern, die ich aus einer Liste herauspicke?

SAP, McKinsey&Company, BMW Stiftung, Werhahn Stiftung, Generali Zukunftsfond, Boehringer Ingelheim, Siemens Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Telefonica

Mich wundert, darunter nicht zu finden: Deutsche Bank, Nestlé, United Fruit, Eon, Vattenfall, USB, Violia uswusw. Die haben doch nichtminder sich der Weltverbesserung verschrieben.

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