An T. S. Eliot


Zeichnung: Rolf Hannes

Wir bleiben
denn am Himmel
ist keine Linie mehr
nüchtern

Wir liegen auf übervölkerten Wegen
wo unsere Flucht
vielleicht irgendwo im Nebel
in Scheiben geschnitten
an unseren Fenstern klebt

Wir sind nicht mehr so dürr
an unseren Händen und Armen
auf denen Styroporaugen
Zeit und Blicke meiden

Wir greifen auch nicht
nach den silbrigen Treppen
im Meer
daß die Sonne dort
emportaucht
– betend –
das haben wir längst aufgezehrt

Eidos und noch ein Eidos
uns kann nicht einmal
die Dämmerung ermüden

Wir bleiben
an einer Leinwand klebend
Wissende
wir singen nicht
trotz großer Worte

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.