Markus Söder bringt Impfpflicht ins Spiel

Foto: Rolf Hannes

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder brachte am 12. Januar eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Spiel. Der Vorstoß wurde mit heftiger Kritik quittiert. Der Berufsverband für Pflegeberufe lehnte umgehend nach Bekanntwerden des Vorstoßes eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen strikt ab. Mahnungen und Warnungen kamen auch aus der Politik. Die offizielle Position der Bundesregierung – so hatten Gesundheitsminister Jens Spahn und Kanzlerin Angela Merkel deutlich betont – sei es, keine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Wer die Statements von Mitgliedern aus dem Regierungslager genau liest, dem fällt allerdings auf, dass stets Bemerkungen wie „nach jetzigem Stand“ oder „voraussichtlich“ hinzugefügt werden. Kern der Kritik, die geübt wurde und wird, ist vor allem der Hinweis, dass eine Pflicht zur Impfung gegen Corona die Impfbereitschaft nicht stärken sondern dämpfen würde. Söder hatte bei der Bekanntgabe des laufenden Lockdowns bereits vorhergesagt, dass hier noch „spannende Debatten“ bevorstünden.

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