Die Meisterin der Verstellung

Zeichnung: Rolf Hannes

Angela Merkel spricht davon, sie fände Multikulti gut.* Dazu dienen ihr die vielen Ausländer, die nicht merken dürfen, daß sie imgrunde nur für ihre Agenda eines globalen Sozialismus mißbraucht werden. Nach außen gibt sie die sich um Deutschland und Europa sorgende Mutti. Und wir sehen dabei zu, wie sie die Nation und das deutsche Volk links liegen läßt. Die Antifa, diese kriminelle Schlägerbande, steht ihr bei all dem zu Diensten. Dafür wird sie fürstlich entlohnt, mit Millionen, die die braven Steuerzahler aufbringen.

Seit Jahren ist Merkel bestrebt, alles auszumerzen was deutsch klingt. Wir haben keine Nationalmannschaft, wir haben eine Mannschaft, bei der Nationalhymne überkommt sie das große Zittern, wie wenn die kommunistischen Dämonen in ihr unaussprechliche Krämpfe bekämen. Bei einer nationalen Feier bemächtigte sie sich einer kleinen Deutschlandfahne, um sie kopfschüttelnd wegzustecken, sozusagen zu entsorgen. Da sie nur von heuchlerischen Pappkameraden umgeben ist, applaudieren sie zu dieser beschämende Szene.

Vieles und viele sind dabei, Deutschland abzuschaffen, vorneweg unsre Kanzlerin. Wir sollten den Mut aufbringen, sie zum Rücktritt zu zwingen. Bald, eh es zu spät ist..

* Wie verlogen diese monströse (weil ach so harmlos aussehende) Politikerin ist, demonstriert eine Aussage von ihr auf dem Parteitag der CDU am 1. 12. 2003:

Wir haben uns eine Weile lang in die Tasche gelogen. Und natürlich war der Ansatz, zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben hier mal so neben einander her und freuen uns übereinander, dieser Ansatz von Multikulti ist absolut gescheitert.

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Kulturmarxismus Folge 5

Die von der Frankfurter Schule korrekt antizipierte und auch bewußt und absichtsvoll herbeigeführte Krise der demokratischen und freien Gesellschaft wird aus der Werteerosion geboren. Ort und Zeitpunkt hierfür ist das Europa der Gegenwart. Diese ist vielgestaltig und allgegenwärtig. Sie wird von den Eliten geleugnet, aber die Menschen spüren ihre Gegenwart täglich mit größerer Intensität.

Die Diskrepanz ist eine der Grundlagen der Entfremdung zwischen Volk und Politik. Was sind die Facetten dieser systemischen Krise?

1. Das Geldsystem läuft einem Punkt maximaler Instabilität und Kollaps zu. Die monetäre Krise ist Folge des Geldsozialismus der EZB. Grundlage ist der Glaube an das »Recht« der Zentralbank auf Enteignung durch Inflation oder Negativzinsen. Daraus ergeben sich die negativen Folgen für das wirtschaftliche System und seine Funktionsfähigkeit zwingend.

2. Die sich entfaltende Wirtschaftskrise ist Folge der monetären Krise in Verbindung mit zahllosen Eingriffen in Märkte und Eigentumsrechte. Gemeint sind unter anderem das Mietrecht, die Energiepolitik, eine konfiskatorische Besteuerung der Leistungsträger, die Überregulierung aller wesentlichen Märkte für Güter und Dienstleistungen, die sich beschleunigende Erosion des Rechtsstaats.

3. Die absichtliche Unterlassung der Grenzsicherung und Vernachlässigung von Polizei und Armee bewirken eine Erosion der inneren und äußeren Sicherheit.

4. Die Krise der Politik ist Ausdruck des Elitenversagens in einer Kombination politischen Handelns von sozialistischen Überzeugungstätern und »nützlichen Idioten«. Sie übersetzt sich in einen Überdruss des Bürgers an der Führung des Gemeinwesens, den die politische Klasse gern als Politikverdrossenheit apostrophiert, so als gehe es um einen Rückzug ins Private und eine Entpolitisierung der Bürgerschaft. Das Gegenteil ist wahr. Die Bürger sind politisch wie nie, und ihre Haltung ist keine Politikverdrossenheit, sondern eine Politikerverdrossenheit. Das ist ein fundamental anderes Phänomen. Diese Orwellianische Begriffsverwirrung muss aufgeklärt werden, sonst kommt man über den Geisteszustand unsrer Gesellschaft zu völlig falschen Schlussfolgerungen.

5. Die Krise des Bürgertums selbst wiederum ist Ausdruck und Folge des Bildungsnotstands und der durch den Sozialstaat genährten Anspruchshaltung.

6. Die Krise der Sicherheit ist die Folge der Kombination aus multikulti-inspirierter Inkompetenz, des Wunschdenkens und der Verweigerung der geopolitischen Analyse und Realpolitik.

7. Die Krise der Meinungsfreiheit und damit des Verfassungsstaats ist die Folge der Unterwanderung (Marsch durch die Institutionen) und des über Jahrzehnte gepflegten Schuldkults der westlichen Zivilisation. Sie führt zu einer weltfremden Überhöhung nichtwestlicher Zivilisationen in einer Art »Edle-Wilde-Syndrom«

Wird fortgesetzt.

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Vernunft II

Collage: Marianne Mairhofer

Angelutscht von beiden Seiten der Bestattung in deinem Kopf. Ich weiß, was du nicht magst: Schneeregen am allerwenigsten. Dein Schlaf wird nun auch noch aus dem Stein gehaun. Zwischen Gesicht und Kindseyn blökt dein davongeflogener Schlaf. Der Hügel zwischen uns hat mich am Leben erhalten. Ich bleibe dabei: Solange man in die Nähe einer Träne gelangt und sie auch noch über die eigene Haut rinnt … nein, ich bleibe nicht dabei. Für das Beglückende, das man da oben leicht mit der Zungen- oder Fingerspitze berührt, schlägst du immer wieder wie ein Verdammter auf: Du bist noch. Nicht verscheucht.

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Kulturmarxismus Folge 4

Mit der 68er-Bewegung manifestierte sich die Frankfurter Schule in einem Plan des Marsches durch die Institutionen. Sie war eine von zwei Varianten der Machtergreifung, die die selbsternannte  revolutionäre Elite propagierte. Die erste wurde evolutionär aussortiert, die zweite setzte sich durch. Die erste Variante war der Terror der RAF, dessen Idee darin bestand, das »bourgeoise System« durch Terror zur Repression zu zwingen und so »die Massen« gegen die Freiheit in Stellung zu bringen. Die zweite Variante bestand in einer Strategie der Unterwanderung und Korruption der bürgerlichen Institutionen. Sie war erfolgreich und darf heute als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden.

Diese erfolgreiche Strategie führt heute zu einer Krise unserer Gesellschaft. Ihre Basis ist die Verachtung der freiheitlichen Ordnung durch die herrschenden linken Eliten.

Hedonismus und Sexualisierung der Gesellschaft plus die Entfremdung der Menschen vom Leistungsgedanken durch einen überbordenden Sozialstaat bilden die Basis einer Werteerosion, die die Werte von Freiheit, Familie und Eigentum abschafft. Man kann dabei von einer Zerstörung der individuellen Freiheit durch die Übersteigerung des Individuums im Egoismus sprechen.

Der Egoismus begnügt sich nicht mit der freien Entfaltung des Individuums in einer Gesellschaft, die all ihren Mitgliedern das gleiche Recht auf diese Entfaltung zubilligt, sondern er maßt sich Freiheiten an, die die Freiheit und die fundamentalen Rechte Dritter beschneiden. So legt er die Axt an das Fundament der Freiheit selbst, die ihre gesamtgesellschaftliche Maximierung eben im Respekt vor der Gleichheit aller vor dem Gesetz findet.

Wenn wir verstehen wollen, zu welcher Art Gesellschaft und zu welcher Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung diese Entwicklung führt, müssen wir zwei Begriffspaare klar und präzise voneinander abgrenzen: zum einen das Begriffspaar »Staatsozialismus leninistisch-stalinistischer Prägung« und »Kulturmarxismus hedonistisch-psychoanalytischer Prägung«.

Die Abgrenzung der Begriffspaare erfolgt in beiden Fällen über die Elemente der Werteordnung, die den Antagonismus zwischen Freiheit und Sozialismus begründen. Es sind dies Ehe und Familie, Eigentum, Individualität, Religion und Kunst/Kultur/Musik.

Wird fortgesetzt.

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geräusche


Zeichnung: Rolf Hannes

nur wenige hören den gesang der wale
in den tiefen der ozeane
den lautlosen kampf der fische im netz
das wispern des salamander unter den steinen
spinnen die flüsternd geschichten
erzählen vom lautlosen tod

nur der goldköcherwurm lächelt still im schlaf
weil aphrodite die seemaus ein liebeslied für ihn singt

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mittagsblau


Foto: Ursula Gressmann

mittagsblau gleißt
und trinkt die sonne
verbrannte wolken
gelbgesäumt
segeln über mir dahin
die brandung rollt
schaumigweiße blätter
an den strand
und mit möwenfedern
schreibe ich darauf
vergängliche worte
ausgelöscht
von der nächsten welle

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Des Glückes Schmied

Zeichnung: Rolf Hannes

Ergraute Kulissen. Erinnerungsstunde an einen Lebensprimus, der einem Gegenüber vorauserzählt, wie seines Glückes Schmied ausholte und sich auf die Finger schlug, daß ihn die Gelegenheiten beim Schopfe packten, er seine Anfängerfehler aufgehoben habe für den Schluß, und ringsum aus jedem Größerwerden schon damals nur ein Expandieren wurde. Anekdoten, die sich nicht aneinanderreihen, nicht mit Jahreszahlen verfugen lassen. Ich und meine Wenigkeit und der Drang in mir, wir also, sagt sein Naturell, waren uns seit jeher nicht einig. So zwischen Narrenkappe und Doktorhut, das Nichterlernbare, das man sich nur selber beibringen könne. Ein Mittelpunkt als Schlupfloch. Oder ein Schlupfloch als Mittelpunkt. Eine Schmerznuance. Ein Möglichkeitshauch. Das, was dem Vollkommenen fehlt. Und wie er sich mitunter einfach zusah bei seinem Balancieren auf der Lebenslinie, die vom väterlichen Berufswunsch aus, der unerfüllt blieb, anscheinend verlief wie ein krummer Linealstrich. Darunter das Summasummarum der Gewißheiten, das Dasein aufgerechnet mit der Existenz, von der er sich einzig wünschte, sie ließe ihm ein wenig mehr noch an Zeit: um bei Smetana zu sein, ihm nachzuhören, wie er, auf einem Felsen sitzend, in die Moldau starrt.

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Kulturmarxismus Folge 3

Der Kulturmarxismus der Frankfurter Schule

Die Frankfurter Schule und der von ihr vertretene und vorangetriebene Kulturmarxismus haben ihre Wurzeln – entgegen der allgemeinen Wahrnehmung – nicht in der Revolte von 1968. Sie war nur Erbe und Brandbeschleuniger dieser Ideen. Bereits in den 1920er-Jahren gegründet durch ihre Hauptvertreter Horkheimer, Grünberg, Marcuse und andere, widmete sie sich der Entwicklung der sogenannten »Kritischen Theorie« des westlichen Marxismus oder »Kulturmarxismus«. Eines ihrer wesentlichen Feindbilder war die Familie als angebliche autoritäre Struktur. Die sogenannte »antiautoritäre Erziehung« der 68er war vor diesem Hintergrund in Wahrheit ein Instrument zur Untergrabung der Institution Familie als unverzichtbarer Baustein der Gesellschaft.

Während der Herrschaft des Nationalsozialismus gingen die Proponenten ins Exil in die USA, wo die theoretischen Grundlagen weiterentwickelt wurden. Eine wichtige Erkenntnis, die die Schule gewann, war ihr Verständnis der ökonomischen Überlegenheit der freiheitlichen Ordnung über die sozialistische Ordnung. Man hatte erkannt, dass die Massen nur dann in einer kommunistischen Revolution die kleine Elite der Berufsrevolutionäre nach leninistischem Vorbild an die Macht spülen würden, wenn die bestehende Ordnung durch innere und äußere Einflüsse erodiert werden würde. Der Erste Weltkrieg war ein Beispiel für eine solche Entwicklung und führte zur Machtergreifung der Bolschewiki in Russland. Eine an sich selbst durch Krieg gescheiterte Ordnung machte den Weg frei für die kommunistische Machtergreifung.

Unter normalen Umständen würde dies nicht geschehen, weil der Arbeiter und Handwerker natürlich erkennen kann, dass es ihm in einer Ordnung der Freiheit viel besser geht als in einer Ordnung der Unfreiheit. Unfreiwillig erkannte damit die Frankfurter Schule die Überlegenheit der Österreichischen Schule an. Jedoch scheinen nicht Wohlstand und Glück des Volkes das Ziel des Berufsrevolutionärs marxistischer Prägung zu sein, sondern die Macht und die Beherrschung anderer Menschen. Die Macht ist Selbstzweck und psychologischer Kompensationsmechanismus für Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen.

Fortsetzung folgt.

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Die Muse sei eine Magd

Zeichnung: Rolf Hannes

Einer der Großen, den niemand kennt, der das Gleichgewicht zu halten sucht auf der Grenzlinie, die er zieht zwischen dem Mitteilbaren und dem Sagbaren, wie er kurz vom Schreibtisch aufblickt, wo er mit dem Bleistift enggetippte Zeilen auslichtet, und einem Jemand mit der Vorstellung, die Muse sei eine Magd, erklärt, daß er an einem Schmerz arbeite, der noch aushärten müsse, Arbeitstitel: ohne Arbeitstitel, einen Endlosbrief nur schreibe er an seine große Liebe, die ihn verlassen habe, noch bevor sie ihm begegnet sei, Sätze nur kritzle auf ein Feigenblatt, die er sich vielleicht nicht einmal selber zeigen werde.

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die schönheit des verheimlichens

Foto: Friedel Kantaut

die schönheit des verheimlichens kaum wär sowieso unser eines tages im licht als was kaum abgeblättert außer ich vermiss meine unterlippe … als du nicht mehr als wo aufn stern kamst (oder reden wir ohne zu atmen?) und dieser feine grüne streifen um deinen mund so geschwungen als du noch verschluckkt davonkrochtest … vor der sonne, die immer nur auf erkenntnisse aus ist und ständig auf die zunge drückkt … die schönheit des verheimlichens … um wieder so schnell wie möglich innen schatten zu kommen …

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