Die Lehre vom Mehrwert

Zeichnung: Shutterstock

Man suche gut den Standort aus,
am besten nah beim Elternhaus,
den Mietern ist man dort bekannt,
und wird als Händler anerkannt.

Und jedem, der den Stand passiert,
bietet man ganz ungeniert,
vom kleinen Parkplatz nebenan,
die Werbung für ´nen Groschen an.

Der Einkauf war für Null ouvert
zehn Stück verkauft, ´nen Euro mehr,
Gewinn verbucht, hundert Prozent,
das ist es, was man Mehrwert nennt.

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Früher


Zeichnung: Rolf Hannes

Früher waren alle jünger.
Früher war die Welt noch rund.
Früher wurde Mist zu Dünger.
Früher aß man mit dem Mund.

Früher war doch alles besser.
Früher folgten Kinder noch.
Früher jagte man Erpresser.
Früher gab’s kein schwarzes Loch.

Früher war die Welt ’ne Scheibe.
Früher war der Himmel blau.
Früher fror man oft am Leibe.
Früher waren Kluge schlau.

Früher gab es Gott und Kaiser.
Früher kaufte man auf Pump.
Früher gab es Possenreißer.
Früher hieß ein Lump nicht Trump.*

Früher gab es Quatsch mit Soße.
Früher blieb die Küche kalt.
Früher rutschte oft die Hose.
Früher starb sogar der Wald.

Früher war es auch mal heiter.
Früher gab es Frust en masse.
Früher ging es trotzdem weiter.
Früher wurden viele blass.

Heute ist das völlig anders.
Jetzt mal ehrlich: Glaubst Du das?


* original-pfälzische Aussprache

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Shadow banding

Zeichnung: Rolf Hannes

Schon mal davon gehört? Es ist ein Phänomen, über das sich niemand gern äußert. Bei Google oder Wikipedia sucht man vergeblich danach. Höchstens macht man sich lustig über dich, der du danach fragst. Wovon unsre Medien nichts wissen, nichts wissen wollen, das gibt es nicht. Zur Not nennt man es eine Verschwörungstheorie.

Aber im Netz bewegen sich einige, die es besser wissen. Ob sie sich nun Wahrheitssucher, truther, oder sonstwie nennen. Sie finden vieles heraus und auch, was es mit dem shadow banding auf sich hat.

Gewisse Einrichtungen staatlicher Behörden, nennen wir sie Langfinger, erwehren sich der ihnen ungenehmen Ansichten, indem sie sie bekämpfen. Klammheimlich, sie möchten sich ja nicht entdecken lassen. Sie installieren Algorithmen, die diese schmutzige Arbeit übernehmen.

Nehmen wir an, ein Portal im Netz hatte über die Jahre hinweg immer ansteigende Besucherzahlen, so schwinden die Zahlen plötzlich zusehends. Man bekämpft das Portal nicht etwa, weil es Unwahrheiten verbreitet, nein, weil es die fundierte, recherchierte Wahrheit sagt.

Die Betroffenen sagen sich, rutscht uns den Buckel runter, wir wissen wie es um unsre Nachforschungen steht. Wir halten das aus. Und vielleicht, vielleicht kommt ja die Morgenröte, und wir können, die, die uns jetzt Übles zufügen, in die Schranken weisen. Wer weiß?

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Vom Elend der Kunstszene 1

Aus einem Skizzenbuch: Rolf Hannes

Hunderttausende Künstler, Schauspieler, Musiker, Tänzer, Maler und Grafiker, kurzum Freischaffende beiderlei Geschlechts, versuchen sich durchzubringen in Deutschland mit kleinen Gagen, mit kleinem Einkommen. Oft an der Armutsgrenze oder darunter. Viele arbeiten in unterbezahlten Jobs, viele kriegen HartzIV. Nicht wenige verbinden beides, mehr oder weniger geschickt verheimlichend.

An unzähligen Orten wird Kunst ausgestellt, werden teure Plakate gedruckt, werden teure Reden gehalten, werden teure Ausstellungsräume unterhalten, werden teure Kataloge gedruckt. Eine umfangreiche Freizeitbranche ist damit beschäftigt, die Kunstszene auf Trab zu halten. Aber sie dient zu oft der bloßen Selbstdarstellung, das gilt besonders für öffentliche Galerien und Museen.

Man will Aufsehen erregen, will andre Kommunen ausstechen, sucht das Ausgefallene. Viel Geld wird an der Oberfläche verpulvert. Was zählt, ist oftmals die Verpackung. Hochglanz ist angesagt.

Ein Großteil der Szene ist zum Event verkommen. Mit Kunst hat das wenig zu tun, mit Kunstrummel sehr viel.

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Ohne Gewerbegenehmigung

 


Zeichnung: Shutterstock

Aus sicherer Quelle wird berichtet,
man hat die Existenz vernichtet,
eines Händlers, noch recht klein,
es fehlte der Gewerbeschein.

Ein fieser Mensch hat ihn verpfiffen,
und ehe er es ganz begriffen,
da war er einfach kaltgestellt,
so böse ist nun mal die Welt.

Doch Wirtin Linda nebenan
bot Gästen eine Zeitung an,
und weil in Arbeit sie versinkt,
nun täglich er die Zeitung bringt

Die Verhandlungen, so hart und schwer,
er wollte eigentlich viel mehr,
als Kunden ihm so zahlen wollen.
Er sagte zu, nicht ohne Grollen

Was will uns dieses Beispiel sagen?
Auch in allen Wirtschaftsfragen
kann immer der erfolgreich sein,
geht er auch Kompromisse ein.

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Extrapost 25

Fotos: Willi van Hengel

am 26. oktober ist im rahmen des sog. 24-stunden-theaters in der brotfabrik weissensee ein 25-minütiges stück von mir aufgeführt worden,

Titel: Titel vergessen


futura99phoenix wünscht ihm eine Wiederholung.

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Den Lebenden ist der Eintritt verboten!

Garm bewacht den Eingang zur Unterwelt. Zeichnung von Johannes Gehrts (1889)

Als ganz junger Mensch, als ich anfing zu schreiben, begleitete mich einige Zeit die beinahe wahnhafte Gewissheit, dass der mir verwehrte Tagesruhm mit umso größerem Nachruhm einhergehe. Ob es in 50 Jahren noch Schriftsteller geben wird mit Nachruhm, wissen wir nicht. Bei etwa 80.000 Neuerscheinungen pro Jahr allein in Deutschland ist eher nicht davon auszugehen. Aber hat das eine mit dem anderen wirklich zu tun? Als der französische Bischof Pierre Daniel Huet seinen Traktat über den Ursprung der Romane schrieb – und damit den ersten literarischen Kanon schuf – , hatte er vermutlich deutlich weniger Belles lettres zu bewältigen, als eine Buchsaison heute ausspuckt.

Und schon Pierre Daniel Huet hat ganz sicher nicht alle Romane gelesen. Und ganz sicher haben die, die heute einen Kanon bereitstellen nicht, nie auch nur annähernd alle Romane gelesen. Und dann haben auch nicht alle alle Romane zu jeder Zeit gelesen. Denn jeder einzelne Leser hat nicht nur sein eigenes Urteil, sondern auch seine eigene Zeit des Urteils. Daher galt es eine Ästhetik anzulegen, die nicht nur die reine Wahrnehmung im Blick hat, sondern die Kriterien von schön und hässlich absteckt. Doch mit dem 20. Jahrhundert wurde es zunehmend zur Selbstverständlichkeit, dass für Bewertung von Kunst nicht mehr als selbstverständlich gilt. Noch nicht einmal ihr Existenzrecht ist gesichert.

Der Roman erlebt einen außergewöhnlichen Boom in unserer Epoche. Einfach nur deshalb, weil er eine in sich geschlossene Geschichte mit hinreichender lebensnaher Komplexität vermittelt. Und dies verschafft uns sinnverlorenen Menschen im Nirgendwo des Konsums ein wenig Halt. Einen trügerischen Halt, denn die Buchproduktion mag hoch sein, aber der Inhalt ist es nicht. Es gibt nur eine endliche Zahl an Verknüpfungen. Um eine Geschichte weiter in sich geschlossen zu halten, kann ich auf bestimmte dramaturgische Gesetze nicht verzichten. Und diese Gesetze (Anfang, Mitte und Ende wäre eines der simpelsten davon) werden in einer Massenkultur zu einem Straßennetz des Massenverkehrs.

Es ist nicht mehr möglich, einen Roman zu schreiben der herausragt. Es wäre, würde der Text herausragen, kein Roman. Das macht den Tagesruhm durch *Anagnorisis beständiger, als den Nachruhm. Das unterschiedlich Herausragende ist uns nicht geheuer. Was im dauernden Heute aus der Vergangenheit leuchtet, ist wohliges Licht, das sich ins Tageslicht schmiegt. Daher wird auch die Erinnerungskultur immer fragiler. Das Schattenreich ist uns suspekt geworden. Sich dem angenehmen Licht der Mode zu erwehren, bedeutet, nicht zeitgemäß zu sein. Doch jeder Trampelpfad ist schon vernetzt und gut beleuchtet. Der vorherrschende Nominalismus on its own merits karikiert dabei die Existenz ästhetischer Gesetze. Typisch wäre dann untypisch.

Das Neusprech der Massenkultur examiniert den Ausreißer. Jeder Nachruhm heutiger Tage ist nur Tagesruhm. So kann die Mode derart wechseln, dass ganz plötzlich Altes wie neu erscheint und im kurzen Aufblitzen gleich wieder in der Vergessenheit versinkt. Das Alte wird ohne seinen Schatten reflektiert. Es gibt nichts Bleibendes, nur ewig Gleiches, das sich hier und da ins Muster des Massenverkehrs einschmiegt. In der Massenkultur wird nicht erinnert, nur reklamiert, was nicht ins Tagesgeschäft gehört, nur aussortiert. Jenseits des Massenverkehrs ist nur noch der Abgrund des Schattenreichs, eine Art Parkanlage. Gelegentlich kommt ein Nachtwächter mit der Taschenlampe. Wer auf diese im Schatten liegende Parkanlage zuschreibt, kann nur auf günstiges Licht hoffen. Ein kurzer Streif, ein Moment Aah und Ooh. Ein kurzer Kitzel für die Anständigen, die sich dann schnell wieder dem Tagesgeschäft zuwenden.


*Anagnorisis (Wiedererkennung) bezeichnet in der griechischen und römischen Literatur den Umstand, dass sich zwei Personen wiedererkennen. (Wikipedia)

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Von der Selbstgerechtigkeit des Ruhms

Zeichnung: Rolf Hannes

Ich frage mich, was mich abstößt, wenn ich mir die Geschichten einiger weltbekannter Künstler anschaue. Ist es der Neid auf ihren Erfolg, der mich ärgert, weil ich selbst erfolglos bin? Sicherlich trübt mein becheidenes Leben abseits jeglichen materiellen Besitzes mein Sensorium für die Einschätzung von Reichtum und Berühmtheit. Dann aber wiederum fühle ich, wie uneingeschränkt ich das großartige verschwenderische Leben einiger Künstler neidlos, sogar mit rückhaltloser Zustimmung betrachte, wenn mir das, was sie als Künstler zustande bringen, gefällt. Wenn mir ihre Bilder etwas sagen, ihre Bücher, ihre Musik, ihr Tanzen.

Was ist es, was mich ärgert? Worauf gründet meine Abneigung, was ist der Motor manchen Zorns, mancher Wut in mir, wenn ich mir die Biografien einiger Zeitgenossen betrachte?

Ich will es an einem Mann beschreiben, den alle Welt bewundert, besonders im Westen, ob seiner großartigen, vielfach beachteten, vielfach bewunderten, vielfach ausgestellten Kunstwerke. Darüberhinaus genießt er den Ruf eines aufrechten Kämpfers für die Demokratie: Ai Weiwei.

In China, einem Land mit Milliarden Menschen, ist er der einzige Chinese, dessen Namen alle kennen, heißt es, und dessen Geschichte insbesondere die Menschen in Deutschland und in Kunstmetropolen wie London und New York bewegt, schrieb Ulrike Knöfel im SPIEGEL. Weiter schrieb sie: Er muß im Gespräch bleiben, weltweit, dauerhaft. Das Publikum verlangt nach diesem einen, mutigen Ai Weiwei.

Diese Heldenpose, für die sich die Leute überschlagen, gerade die ist es, die ihn mir so verdächtig macht. Er liebe sein Land, beteuert er (deshalb ließen sie ihn nicht ausreisen zu einer Ausstellung in Berlin, jedenfalls nicht, wenn er danach nach China zurück wolle). Er forderte die chinesische Regierung mit seiner allgegenwärtigen Kritik heraus, er zeigte ihr seinen Stinkefinger, der um die ganze Welt ging (erst so erblühte er zur revolutionären Tat), er ließ sich einkerkern (ein Nachbau der Gefängniszelle konnte die Welt seinerzeit bewundern, allerdings ohne Insassen), er überstand den Abriß seines Ateliers in Shanghai (eine Menge Bruchstücke davon waren gleichfalls in Berlin für die staunenden Besucher ausgestellt). Ulrike Knöfel schrieb: Weil er nicht anders kann, verwandelt er die Steine in ein hochästhetisches skulpturales Werk.

Einer dieser globalen Nabobs in New York oder London wird sich schon finden, dieses hochästhetische skulpturale Werk zu kaufen. Einer der Sorte, die mitverschuldet, wenn Millionen weltweit ausgebeutet werden oder verhungern.

Ulrike Knöfel wollte ich erwidern: Ich kann anders, für mich ist dieses hochästhetische skulpturale Werk ein Machwerk, ein scheinheiliges Machwerk, das auf die Emotionen der Menschen im Westen schielt.

Dieser eine, mutige Ai Weiwei könnte seinen einzigartigen Mut hier im Westnen beweisen. Es gäb hier genug zu tun für Künstler und deren Kritik. Er kannte ja den Westen damals zur Genüge, er kannte ihn genau, seit seinen Jahren in New York. Aber er litt lieber werbewirksam in Peking.

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Wie wird man Fachmann?

 


Zeichnung: Shutterstock

Wirtschaftsbosse muß man achten,
weil sie was zustande brachten,
so manchen Deal ham sie erdacht,
sie wissen wie man Kohle macht.

Drum mußt du schon in jungen Jahren
versuchen recht viel zu erfahren,
von Sparen, Zinsen, Soll und Ist,
damit du stets im Bilde bist.

So fing auch dieser kleine Mann,
als Unternehmer ganz klein an,
die Eltern hattens vorgemacht,
zum kleinen Laden es gebracht.

Die Gegend vornehm, renommiert,
Revolten sind dort auch passiert,
Theater, Uni, Bierlokal,
Berliner City allemal.

Sie warn die ersten Geldkontakte,
daraus erwuchsen dann Kontrakte,
mit festem Service und Gehalt,
da war der Bub sechs Jahre alt.

Dies alles eines Tags begann,
auf einem Parkplatz nebenan,
man muß die Chance nur erkennen,
und sie nicht einfach so verpennen.

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Närrisch

Komm, spiel mit! Spiel mit mir! 
Bettelnd sitzt er auf einem Ast des Baums. Ein Bein aufgestellt, das andere baumelnd in der Luft. Den Kopf gestützt auf einen Arm lümmelt er herum. Ein bunter Farbfleck inmitten des dunklen Blattgrüns einer Eiche, deren Früchte noch einige Wochen zur Reifung benötigen. So hat er nicht einmal Munition, die er auf ahnungslose Passanten werfen könnte.

Langweilig. Todlangweilig ist ihm an diesem Sonnentag. 
Ein Tag wie der Tag zuvor und der Tag davor und der Tag vor dem Tag davor.

Ach, es ist ein Drama! Ein Narr, der niemanden zum Narren halten kann. Arbeitslos. Sie hat ihn arbeitslos gemacht. Von einem Tag auf den andern hat sie ihn entlassen. Seitdem folgt er ihr auf Schritt und Tritt. Beobachtet sie von oben und aus allen Richtungen ohne sich vor ihr zu verbergen. Denkt sich allerhand Schabernack aus. Doch ohne Erfolg.

Sie sieht ihn nicht. Will ihn nicht sehen. Kann ihn nicht sehen. 
Ein Narr kommt allenfalls in Märchen, aber nicht in ihrem Leben vor.
 Das hatte sie beschlossen. Beschlossen, um sich ganz dem Ernst des Lebens zu widmen. Dem Ernst, der nun einmal Realität ist und keine Phantasie. 
Denn diesem Reich ist er entsprungen. Dem Reich der Phantasie. Und in dieses Reich hat sie ihn wieder verbannt. Schließlich muss Ordnung herrschen. Jeder hat an dem Platz zu sein, an den er gehört.

Bild: Rolf Hannes

Aber ein Narr wäre kein Narr, wenn er sich Vorschriften machen ließe. Seinem Wesen gemäß lässt er nicht nach, um auf sich aufmerksam zu machen. Kleidet sich in ein rot-grün-blau-gelb-kariertes Kostüm mit Fransen, geht in übergroßen Schuhen, deren Spitzen sich nach oben biegen, trägt eine Kappe, an deren Zipfeln kleine Glöckchen befestigt sind, die bei jeder Kopfbewegung schellen, und setzt eine kunterbunte Maske auf, die sein wahres Gesicht vollkommen verbirgt und lediglich die Augen hervorschauen lässt. Dunkle Augen sind es, die vor Geist, Intellekt und Scharfsinn sprühen. Augen, denen nichts entgeht. Denen sie nicht entgeht. Denn sie ist seine Herrin. Seine Königin. Niemand sonst. Sie kann ihn nicht einfach so entlassen.

Armer Narr. Sitzt auf deinem Baum und pfeifst gelangweilt dein Liedchen in einer Welt, die dich nicht hören und haben will.

Ich sehe dich. Sehe dich in deinem bunten Kostüm. Blicke in deine wachen Augen. Staune über deine Zaubertricks. Bewundere deine akrobatischen Fähigkeiten. Lache über deine Scherze. Ein Feuerwerk der Kreativität. Zuviel, um nur in einem Menschen wirksam zu werden.

Komm. Komm in meinen Dienst. Komm, spiel mit mir.
Erfülle mich mit deiner Phantasie.
Und du wirst mich führen. Du wirst mich zu ihr führen, um wieder in ihrem Dienst zu stehen. Erkennen werde ich mich durch dich. Den Ernst des Lebens Stück für Stück ersetzen durch Lachen und Liebe. 
Du wirst mich wieder lehren, dass das Leben ein Spiel ist. Ein Spiel. Ein großes Spiel.

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