Die Inzidenz sinkt – die Bundesnotbremse bleibt.

Die Inzidenz sinkt und sinkt – die Bundesnotbremse bleibt.

Die Corona-Meldungen in MDR-Kultur klangen richtig gut: In Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt die Zahl inzwischen deutlich unter 20, Thüringen bei knapp über 20. Dabei, das kann man nur immer wieder betonen, werden alle positiv Getesteten, auch jene, bei denen lediglich nicht infektiöse Virentrümmer entdeckt wurden, als „Neuinfektion“ gezählt. Auch bei den rapide sinkenden Todeszahlen, wird nicht mehr „an und mit“ unterschieden. Allen diesen Tricksereien zum Trotz ist die Pandemie am Ende. Die Bundesregierung war sogar gezwungen, Reisewarnungen zurückzunehmen. Man könnte in viele Länder wieder unbesorgt reisen, wovon die Regierung aber abrät. Corona ist vorbei. Es könnte Entwarnung gegeben werden. Aber das geschieht nicht. Im Gegenteil. Gestern hat der Deutsche Bundestag die Verlängerung der „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ beschlossen.

Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen will die Politik den Anschein einer Krise aufrechterhalten, um von ihren monströsen Fehlentscheidungen abzulenken und eine Fehlerdiskussion gar nicht erst aufkommen zu lassen. Zweitens dient auch die Impfkampagne diesem Ziel. Es gibt keinen einzigen regulär zugelassenen Impfstoff, sie haben alle nur eine vorläufige Zulassung, wegen der „Notsituation“. Wird das Ende dieser Notlage erklärt, wie es der Bundestag eigentlich tun müsste, entfällt auch die Impfstoffzulassung.

Trotzdem sollen entgegen der Empfehlung der Stiko nun auch Kinder ab 12 Jahren geimpft werden, obwohl die Langzeitwirkungen keines der eingesetzten Vakzine bekannt ist und befürchtet werden muss, dass die Nebenwirkungen den Nutzen der Impfung weit übertreffen.

Ohnehin erkranken Kinder und Jugendliche selten, sind keine Virenschleudern. Aber sie werden so behandelt, in Isolation und unter FFP2-Masken gezwungen, die das Atmen behindern. Sie werden durch willkürliche Schulschließungen in ihrer Bildung beschnitten und in Angst und Schrecken versetzt mit der falschen Drohung, sie würden ihre Eltern oder Großeltern gefährden.

Die so genannte „Bundesnotbremse“, die erst bei einer Inzidenz von 100 greifen sollte, besteht immer noch. Wir müssen weiter Masken tragen, uns testen lassen, wenn wir Einzelhandelsgeschäfte, Lokale oder Konzerte besuchen wollen, es werden weiter unsere politischen Rechte beschnitten und willkürliche Demonstrationsverbote erteilt.

Als Grundlage für die politischen Entscheidungen haben immer die völlig aus der Luft gegriffenen Inzidenzzahlen und die angebliche Intensivbettenkrise herhalten müssen.

Nun hat sogar der Bundesrechnungshof festgestellt, dass es seit Ausrufung der Corona-Pandemie zu keinem Zeitpunkt eine Intensivbettenkrise gab. Im Gegenteil. Es waren nie mehr Menschen krankenhausreif als gewöhnlich; das Gesundheitssystem war nie außergewöhnlich belastet. Dazu der Bundesrechnungshof:

„Die Auslastung von Krankenhausbetten insgesamt sank von 75,1% im Jahr 2019 auf 67,3% im Jahr 2020, die der Intensivstationen von 69,6% auf 68,6%. Der über das normale Maß hinausgehende Leerstand in Krankenhäusern im Jahr 2020 war weniger auf verschobene planbare Operationen als auf geringere Inanspruchnahmen durch potenzielle Patientinnen und Patienten zurückzuführen.“

Noch deutlicher wird das, wenn man an anderer Stelle im Bundesrechnungshofbericht liest, dass von März bis September 2020 hätte der Bund jedes neue Intensivbett mit 50.000 Euro zusätzlich finanziert. Insgesamt wurden den Krankenhäusern dafür knapp 700 Millionen Euro ausgezahlt. Dafür müsste es jetzt 13.700 neue Intensivbetten in Deutschland geben – doch die sind für den Rechnungshof nicht auffindbar. „Ein solcher Kapazitätszuwachs ist aus den vorliegenden Statistiken indes nicht abzulesen“, steht im Bericht.

Neben dem Abrechnungsschwindel der so genannten Testzentren, scheint es auch einen Abrechnungsschwindel bei den Intensivbetten gegeben zu haben. Das alles schreit geradezu nach einem Untersuchungsausschuss. Die Regierung, die für das Chaos und die daraus resultierende Steuergeldverschwendung verantwortlich ist, will sich aus derselben stehlen, indem sie die unvermeidliche Offenbarung auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschieben will.

Kanzlerin Merkel hinterlässt nicht nur einen Sanierungsfall Deutschland, sondern ein regelrechtes Desaster, wie es noch kein einziger Kanzler vor ihr angerichtet hat.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Annalena Baerbocks Fehlstart

Federzeichnung: Alastair 1965

Im April, als die Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock bekanntgegeben wurde, war sie der Shooting-Star. Die etablierten Medien schrieben die Grüne Frontfrau für die Bundestagswahl regelrecht in den Himmel – oder ins Kanzleramt, je nachdem, wie man es sieht. Dann kamen schroffe Ungereimtheiten in ihrem Lebenslauf ans Licht und es stellte sich die Frage, ob sie wirklich eine Völkerrechtlerin ist, oder nur ihre Vita frisiert ist.

Schließlich musste sie eingestehen, Nebeneinkünfte in fünfstelliger Höhe dem Bundestag zu spät gemeldet zu haben. Seitdem sinken ihre Umfragewerte, selbst in den Gefälligkeits-Barometern großer Medien. “Endet der Hype?“, fragte am 21. Mai in einer Schlagzeile verunsichert die Zeit und offenbarte damit die Ängste im links-grünen Mainstream.

Im übrigen sollte für jeden sichtbar geworden sein wie dumm diese Göre ist. Drei Sätze ohne grammatische Schnitzer oder Wortverdrehungen kriegt sie nicht hin. Gebaerbockt ist zum geflügelten Wort geworden.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , | Schreib einen Kommentar

Lob des Normalen Teil 2

In einem besonderen Kapitel nimmt Stephan den „Krieg der Geschlechter“ auseinander. Das ist eine Debatte, die nicht nur das Klima, sondern auch das Leben vergiftet. Dabei ist inzwischen eins ganz klar: Seit Frauen machen können, was sie wollen, zeigen sie keineswegs überwiegende Neigung, sich alle Männerdomänen zu erobern. Sie arbeiten auch häufiger Teilzeit, weil sie sich lieber mehr um ihre Kinder kümmern, als ihre Arbeitskraft zu Markte tragen zu wollen. Den Feministinnen geht es keineswegs um das Schicksal der Frauen an sich, sondern um Karrieremöglichkeiten für Akademikerinnen. Welch seltsame Blüten die moderne Frauenbewegung hervorbringt, spießt Stephan auch auf: Als eine Aktivistin auf die vielfach aufgegriffene Idee kam, nicht mehr von Frauen, sondern von „menstruierenden Menschen“ zu sprechen, um keine Transfrau zu kränken, hat sie damit einen neuen Diskriminierungstatbestand geschaffen, indem sie alle Menschen ausgrenzte, die nicht mehr menstruieren.

Kann man darüber noch lachen, vergeht es, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, wie leichtfertig junge Menschen dazu manipuliert werden, sich ein anderes Geschlecht zu wünschen, diesen Wunsch allzu leicht erfüllt bekommen und das hinterher bitter bereuen. Stephan spricht von „brutaler Selbstverletzung“, die so begünstigt wird.

Interessant ist auch der Blick hinter die Kulissen von „Ehe für alle“. Die ist neu. Früher gab es jede Menge Hinderungsgründe, die eine Ehe unmöglich machten, bis hin zum Eheverbot. Totalitäre Diktaturen waren immer bemüht, die Ehe zu zerstören, damit es keinen Bereich gibt, in dem der Staat keinen Zutritt hat. Besonders Linke schmähten die Ehe als rückständig und abschaffenswert. Da ist die gegenwärtige Renaissance der Ehe schon erstaunlich. Plötzlich wollen alle heiraten, auch die ehemalige sexuelle Avantgarde der Homosexuellen.

Es spricht sich herum: die Familie ist ein Rückzugsort gegen die Zumutungen des Staates. Wer keine Familie hat, ist Vater Staat hilflos ausgeliefert.

Während die Weltveränderer ununterbrochen an der Schaffung eines „neuen Menschen“ arbeiten, hat sich das alte „Normal“ als sehr widerstandsfähig erwiesen. Es hat bereits die Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot überlebt. Es wird auch den „Great Reset“ überleben, den die globalen Eliten jetzt auf die Tagesordnung gesetzt haben. Die Corona-Krise hat bereits unerwartete Folgen für die Globalisierung gehabt. Statt ihr Schwung zu verleihen, haben sich die Nationalstaaten als handlungsfähiger erwiesen. Es gab keine globale, nur viele unterschiedliche nationale Strategien.

Der Trend zur Megacity wurde gebrochen, das Landleben weltweit aufgewertet. Die Krise hat gezeigt, was wirklich wichtig ist: Nicht die großen Theorien und Utopien, sondern die Basis, die dafür sorgt, dass die Menschen bekommen, was sie zum Leben brauchen. Es hat sich als keine gute Idee erwiesen, Medikamente und andere wichtige Güter nicht mehr im Land herzustellen, sondern aus entfernten Weltecken wie China oder Indien importieren zu müssen. Die Corona-Krise wird für eine Umwandlung sorgen, aber anders, als sie die Möchtegern-Vordenker aus Davos sich das vorgestellt haben.

Cora Stephan: Lob des Normalen

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Lob des Normalen

Es gibt Bücher, die tun der Seele so gut, sie wirken wie eine Therapie. Man liest sie und fühlt sich beruhigt und gestärkt. Man kann es zwei-dreimal hintereinander tun und findet immer noch Anregung. So eins ist Cora Stephans neuestes Bändchen: Lob des Normalen – Vom Glück des Bewährten.

Im immer stärker werdenden Lärm der Zeit, verursacht von den Zeitgeistsurfern, die gern Meinung machen wollen, tut es ausgesprochen gut, wenn die Dinge wieder mal ins rechte Licht gerückt werden. Schon stockt meine Hand: Ist es noch möglich, ins „rechte Licht gerückt“ zu sagen, oder wird dahinter ein Code vermutet, mit dem ich meine angeblich rechte Gesinnung unter die Leute bringen will? Die Gesellschaft ist inzwischen so eingeschnürt von Sprachverboten, viele trauen sich nicht mehr, sich frei und öffentlich zu äußern. Staatliche Zensur ist überflüssig, die selbsternannten Tugendwächter haben das längst übernommen. Ängstlichkeit ist Cora Stephans Sache nicht, also packt sie unbekümmert jede Menge aufgeheizte Eisen an.

Es ist völlig in Ordnung, normal zu sein, sich seiner Familie und Heimat verbunden zu fühlen.

„Gewohnheiten beruhigen, verorten, beheimaten. sie erleichtern das Leben und entlasten das Gehirn, das seine Ressourcen braucht, um in Streßsituationen schnell reagieren zu können.“ Sollte die Gattung Mensch überlebensfähig sein, ist das eher den Normalos zu verdanken. Die Corona-Krise hat es deutlich gezeigt: die Gesellschaft wird von den Leuten zusammengehalten, die täglich Güter produzieren, dafür sorgen, dass wir Wärme, Wasser und Essen geliefert bekommen, das Dach dicht ist und wir behandelt werden, wenn wir krank sind.

Trotz monströser Fehlentscheidungen der Politiker, trotz gigantischer Steuergeldverschwendung sind wir durch die Krise gekommen, ohne dass unser Gesundheits- und Sozialsystem zusammengebrochen wäre. Für die Panik. die jeden Tag von Politik und Medien geschürt wurde, gab es keinen Grund. Die Normalos erfüllten ihre Pflicht, ohne viel Aufhebens davon zu machen und überließen das Geschnatter und Gezeter denen, die am wenigsten zum Zusammenhalt beitrugen. Dafür werden sie von den „aufgeklärten Kosmopoliten“ gern als „völkisch“ oder „nationalistisch“ gescholten und als die „Bedauernswerten“ (Hilary Clinton) beschimpft.

Das wurde eine Weile so hingenommen, jetzt aber nicht mehr. Nach Stephan sind Trump- und AfD-Wähler, Brexiter dabei, sich hörbar und fühlbar zu machen. Es ist …“ein Aufbegehren des Landes gegen die Städte, der Arbeiter und Angestellten gegen die Akademiker. Genau: Der Normalos gegen die Verkünder der herrlich bunten Vielfalt.“  Das Establishment reagiert konsterniert und kann den Widerspruch kaum fassen. „Einst bekamen die Salonkommunisten leuchtende Augen, wenn sich die Arbeiterklasse das ungewaschene Maul nicht verbieten ließ. Heute schreien edle Seelen bei jedem kräftigen Wort auf und nennen Hass und Hetze, was einst als authentisch galt.“

Schluss folgt morgen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Parteiausschluss von Boris Palmer

Foto: wikimedia commons

Er hat sich lange angebahnt, ein möglicher Parteiausschluss von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. Im Mai wurde das Verfahren angestoßen, nachdem die Delegierten des Landesparteitags der Grünen in Baden-Württemberg mit einer Dreiviertelmehrheit für einen Parteiausschluss stimmten. Gezählt wurden 161 Delegierte, die für und 44 die dagegen stimmten, 8 enthielten sich. Das Verfahren kann Monate, wenn nicht Jahre dauern. Palmer sprach in einem zugeschalteten Statement auf dem Parteitag von haltlosen und absurden Vorwürfen. In einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag schrieb der OB: Ich kann Ächtung und Existenzvernichtung wegen angeblich falscher Wortwahl niemals akzeptieren. Palmer hatte auf Facebook ein dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo zugeschriebenes Zitat aufgegriffen und gesagt, dieser sei ein schlimmer Rassist.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreib einen Kommentar

Gegen die Empfehlung der Impf-Experten

Bundesgesundheitsminister Spahn hat offenbar innerhalb der Regierung die Aufgabe übernommen, trotz deutlich abebbenden Coronaverlaufs die Zwangsmaßnahmen fortzusetzen, auch gegen den Rat der von der Regierung eingesetzten Experten. Plötzlich hört man nicht mehr auf die Wissenschaft, was von Kanzlerin Merkel beschworen wurde, um den Dauerlockdown durchzusetzen. Erst verkündet Spahn, im Sommer sei eine Inzidenz von unter 20 für „Öffnungen“ nötig, nun setzt er weiterhin auf Corona-Schutzimpfungen für ältere Kinder und Jugendliche, obwohl die Ständige Impfkom-mission (Stiko) keine allgemeine Empfehlung aussprechen will.

Die Stiko gebe lediglich eine Empfehlung, heißt es plötzlich: „Im Lichte dieser Empfehlung können dann die Eltern mit ihren Kindern, den Ärztinnen und Ärzten die konkreten Entscheidungen treffen, ob jemand geimpft wird oder nicht.“ Im Klartext: Die Regierung will die Kinder unbedingt impfen lassen, auch gegen den Rat der Experten. Die Frage ist, warum sie das will.

Der Hersteller Biontech/Pfizer hat eine Zulassung seines Präparats für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren bei der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt. Wer die Kinder waren, an denen der Impfstoff auf Verträglichkeit getestet wurde, wüsste man gern, erfährt man aber nicht. Stammen sie aus den Slums dieser Welt? Es soll alles sehr schnell gehen. Mit einer Entscheidung wurde noch bis Ende Mai gerechnet.

Spahn: „Der Impfstoff wäre dann, wenn die Europäische Arzneimittelagentur das macht, ein zugelassener Impfstoff auch für diese Altersgruppe.“ Darüber, dass Kinder und Jugendliche keine Infektionstreiber sind, die Krankheit überwiegend leicht verläuft und die möglichen Impfschäden größer sein könnten als der Impfnutzen verliert er kein Wort. Schon vor Beginn der Sommerferien solle den ersten Kindern und Jugendlichen ein „Impfangebot“ gemacht werden.

Eine Impfung als Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht lehnte der Gesundheitsminister vorerst ab: „Ich sehe nicht, dass wir eine verpflichtende Impfung haben werden für den Schulbesuch.“ Aber nach einem Jahr „Coronapolitik“ der Regierung wissen wir, was man auf diese Worte geben kann.

Von der Regierung nicht gehört wird der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) der vor Impfungen in den Schulen warnt. BVKJ-Sprecher Axel Gerschlauer in der Rheinischen Post vom 26. Mai: Von Impfungen in der Schule halte ich nichts…Meine größte Sorge ist,…eine Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen. Der Schulbesuch dürfe nicht an eine Corona-Impfung geknüpft werden, so Gerschlauer zu der Zeitung:Hier muss die Politik Wort halten.

Er betont, eine Impfpflicht für Kinder sei nicht nötig: Kinder sind keine Corona-Infektionstreiber, und das Risiko, schwer zu erkranken, ist für sie – anders als bei Masern – gering.

Selbst der regierungsnahe Virologe Alexander Kekulé hält es nicht für notwendig, Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu impfen. Im Podcast Corona-Kompass von MDR AKTUELL sagte er: Ich bin eben dafür, diese Diskussion einfach mal offen zu führen. Die Eltern müssten selbst entscheiden können, was sie machen wollten. Für die aktuelle Situation gebe es keine Erfahrungswerte. Noch nie wurde eine Pandemie durch Impfung beendet. Ein Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruhe, wurde noch nie global in allen Altersgruppen eingesetzt.

Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment seit Entstehung des Homo Sapiens.

Neben dem Impfproblem hat die Politik das Problem des Präsenztunterichtsausfalls geschaffen. Seit einem Jahr ist für unseren Nachwuchs kein regulärer Schulbesuch mehr möglich. Das ist besonders für die Grundschüler verheerend. Nun gibt es eine Studie von der Charité und der TU Berlin unter Federführung des Phoniaters Dirk Mürbe, die belegt, die Schulschließungen waren überflüssig.

Kinder stoßen beim Sprechen so viel Aerosole aus wie Erwachsene beim Atmen – lautet das Ergebnis dieser Untersuchung. Der Befund sollte künftig bei der Entscheidung für Präsenzunterricht oder bei der Arbeit mit Kinderchören berücksichtigt werden. Ob die Politik dies tut, ist mehr als ungewiss. Bisher hat sie alles ignoriert, was ihrem Dogma widersprach.

Kinder verbreiten beim Sprechen und Singen viel weniger Aerosole als Erwachsene. Dazu nimmt die Deutsche Chorjugend auf der Internetseite ihres Verbandes Stellung: Die geringere Anzahl der ausgestoßenen Aerosole und die Verfügbarkeit von Testkonzepten führen zu einer differenzierteren Bewertung der Infektionsgefahr und zu besseren Rahmenbedingungen im Unterricht und im außerschulischen Bereich.

Der Verband hat beobachtet, Singen verliere seit dem Verbot in der Gesellschaft mehr und mehr sein positives und gesundes Image. Das ist eine schlimme Folge der Regierungspolitik, die ohne jedes Maß und Rücksicht auf Verluste ihre Verbote der Gesellschaft oktroyiert. Eine Gesellschaft, die nicht mehr singt, weil sie es nicht wagt, ist gestört, bietet ihrem Nachwuchs keine ungestörten Entwicklungsmöglichkeiten mehr. Denn Singen ist für die gesunde sprachliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern unverzichtbar. Es heißt nicht umsonst: Wo man singst, da lass dich ruhig nieder. Aber niederlassen dürfen wir uns nicht mehr, jedenfalls nicht im öffentlichen Raum in der Nähe unserer Mitmenschen. Wie lange, glaubt die Politik, hält eine Gesellschaft das aus? Darüber scheinen sich die Volksvertreter keine Gedanken zu machen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , | Schreib einen Kommentar

Auf der Suche

otte-verlorenes-deutschland-cover-min-1200×1823.png

Max Otte ist als Unternehmer, Publizist und als politischer Aktivist bekannt. Nun macht er sich in diesem Buch auch auf die Suche nach sich selbst. Hier spricht er über die Kindheit, seine Eltern, die Großeltern und die Menschen, die ihn beeinflußt haben, über seine mennonitischen Vorfahren mütterlicherseits, Flucht und Vertreibung in Vaters Familie, seine Lehrer und die Zeiten, in denen er aufgewachsen ist. Wie all das einen Menschen prägt erzählt er in diesem sehr persönlichen Buch.

Max Otte promovierte an der Princeton University und hatte Professuren an der Boston University, der Hochschule Worms und der Karl-Franzens-Universität Graz inne.

Ende 2018 schied Otte auf eigenen Antrag als Professor und Beamter auf Lebenszeit aus dem Staatsdienst aus, um sich auf seine Analysen und unternehmerischen Aktivitäten zu konzentrieren.

Unternehmen, an denen Otte beteiligt ist, managen mehr als eine Milliarde Euro.

Der Max Otte Vermögensbildungsfonds(WKN: A1J3AM) gehört seit 2016 zu den erfolgreichsten deutschen Aktienfonds.

Der Philanthrop ist Stifter des Oswald-Spengler-Preises, der 2018 erstmalig an den französischen Schriftsteller Michel Houellebecq ging und Veranstalter des Neuen Hambacher Festes.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreib einen Kommentar

Deutschland testet sich um den Verstand.

Alle Maßnahmen, die von der Regierung in der Corona-Krise getroffen wurden, zeichneten sich durch Planlosigkeit, Inkompetenz und Größenwahn aus. Das fängt mit dem Maskendebakel an, dessen Spätfolge ist, den Bürgern  per Verordnung aufzuzwingen, FFP2-Masken zu tragen, die das Atmen nicht nur behindern, sondern den Träger Plastepartikel einatmen lassen. Und es hört mit der „nationalen Teststrategie“ noch lange nicht auf.

Ein besonderes Beispiel für den politisch verursachten Irrsinn sind die wie Pilze aus dem Boden geschossenen Testzentren, in denen sich Bürger, die in ein Einzelhandelsgeschäft gehen oder ein Café besuchen wollen, den Eintritt ertesten lassen müssen. Die langen Schlangen vor diesen Containern und die vollen Terminbücher belegen, offenbar glaubt die Mehrheit immer noch an die Notwendigkeit oder auch nur Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen. Oder sie meinen, sich unterwerfen zu müssen, um endlich wieder so etwas wie ein normales Leben führen zu können.

Der Irrsinn dieser Tests besteht nicht nur darin, dass wer vielleicht nur einen Cappuccino, der vier Euro kostet, auf der Terrasse seines Lieblingscafés trinken will, dem Steuerzahler mit 18 Euro zu Buche schlägt. So viel wird für den „Bürgertest“, wie wir nun wissen, ohne jegliche Kontrolle überwiesen.

Kaum jemand scheint sich die Frage zu stellen, welchen Sinn diese Tests haben sollen, von denen jeder wissen kann, sie sind unzuverlässig. Das hat selbst der Corona-Einheizer Karl Lauterbach zugegeben. Wenn wir während der gesamten Krise ungetestet in Kaufhallen, Drogerien, Apotheken, mancherorts sogar Buchläden einkaufen durften, warum braucht man dann für Schuhläden, Modegeschäfte, Spielwarenverkauf und Gastronomie plötzlich Tests?

Die Antwort ist: Man braucht sie nicht, man will sie haben. Seit die Corona-Politik wegen rapide sinkender Inzidenzen ihre Krallen einziehen muss und die Bundesnotbremse eigentlich schon nicht mehr aufrechterhalten werden kann, braucht die Politik starke Symbole, die den Bürgern jeden Tag vor Augen führen: die Krise ist nicht vorbei. Deshalb Tests und Maskenpflicht, um die nachlassende Angst wenigstens etwas aufrecht zu erhalten.

Motto: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ (Carl Schmitt). Unsere Politiker haben den Ausnahmezustand lieben gelernt. Indem sie Angst und Panik verbreiten, erzeugen sie gehorsame Untertanen, die kaum noch wagen, Fragen zu stellen. Im Ausnahmezustand kann man politische Inkompetenz gut verbergen. Kanzlerin Merkel würde ihn am liebsten bis zur Bundestagswahl verlängern. Danach ist sie nicht mehr im Amt und kann das Desaster, das sie hinterlässt, auf ihrem Nachfolger abladen.

Die gute Nachricht ist: Keine Diktatur währt ewig, auch eine Corona-Diktatur nicht. Sie ist auf zu unsicherem Grund gebaut. Das Staatsvirus ist ein unzuverlässiger Verbündeter. Er verliert einfach naturgemäß seine Kraft, so wie andere Viren auch. Die Menschheit erwacht aus ihrem Albtraum, reibt sich die Augen und fragt sich, wie sie sich so in die Panik treiben lassen konnte.

Schon werden die Risse im Corona-Gebäude sichtbar. Anfang der Woche habe ich bei einem netten Italiener mit meiner Familie einen wunderbaren Abend verbracht. Ohne Tests und Maske. Richtig so. Absurde Vorschriften muss man nicht befolgen, sondern sollte sie unterlaufen.

Bei meinem Grenzübertritt nach Österreich präsentierte ich im Zug dem Bundespolizisten meine Einreiseverfügung. Als er nach dem Test fragte, zog ich ein Testkitt aus der Tasche und schickte mich an, es zu benutzen. Da sagte er: „Ach, machen Sie das später“ und stieg aus. Ihm war klar, wie unsinnig die Vorschrift war, die er zu kontrollieren hatte.

In Tirol, jedenfalls dort, wo ich mich aufhalte, gelten dieselben Regeln, wie in Deutschland: FFP2-Maske und Testpflicht bei Restaurantbesuch. Aber beides wurde von uns noch kein einziges Mal verlangt. Nur die armen Kellner müssen mit der schädlichen Kaffefiltertüte vor der Nase rumlaufen, obwohl sie im Freien bedienen.

Nicht Protest, den die Politiker längst ignorieren, sondern die Aufweichung von unten wird dem Corona-Spuk ein Ende bereiten. Schon gibt es Länder, die damit werben, es gehe bei ihnen wieder wie früher zu. Die Touristen werden sich locken lassen. Da müssen dann andere Tourismus-Regionen nachziehen, um ihre Gäste zurückzugewinnen.

Der Wettbewerb wird uns befreien!

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Meister Eckehart

Skulptur in Bad Wörishofen

Die wichtigste Stunde
ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch
ist immer der
der dir gerade gegenübersteht.
Das notwendigste Werk
ist
immer die Liebe.

Meister Eckehart 1260 – 1327

Solche Sätze haben M. E. vor das Tribunal des Papstes gebracht, und es hätte leicht für ihn dazu kommen können, als Ketzer auf dem Scheiterhaufen zu enden.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , | Schreib einen Kommentar

Der Staatsvirus

Ein Arzt erklärt, wie die Vernunft im Lockdown starb.

Der Unternehmensberater und Autor Markus Krall hat einmal gesagt, wenn man die Wahl hat, zwischen bösem Willen und Dummheit, um unverständliches Regierungshandeln zu erklären, es sich meistens um Dummheit handelt. Nach einem Jahr monströser Fehlentscheidungen in der Corona-Politik ist man geneigt, zu sagen, dass so viel Dummheit, sollte sie die Ursache sein, doch auf keine Kuhhaut geht. Es kommt jede Menge Ignoranz, Unbelehrbarkeit, Rechthaberei, Arroganz und Machtgier dazu. Tatsächlich ist Macht die mächtigste Droge der Welt, der offenbar auch demokratisch gewählte Politiker verfallen sind, die inzwischen größenwahnsinnig der Meinung sind, sie wären diejenigen, die von früheren Generationen hart und opferreich erkämpfte Grundrechte entziehen oder gewähren können. Der Arzt und Philosoph der Vernunft Gunter Frank untersucht in seinem Buch „Der Staatsvirus“, wie es dazu kommen konnte, dass aus einem Krankheitserreger ein systemisches Problem wurde, das unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten bedroht.

„Wie kann es sein, dass aus der Bekämpfung einer ernsthaften, aber keineswegs außergewöhnlich tödlichen Infektionskrankheit zu einer Verwerfung führt, die unser Land traumatisiert und zutiefst spaltet?“

Dieser Frage geht Frank sachlich, faktenreich und analytisch in drei Abschnitten nach: Die Pandemie, Die Maßnahmen, Eine Gesellschaft auf Abwegen.

Im ersten Teil erläutert er, warum Corona, vergleichbar mit Krebs, Herzinfarkt oder schwerer Grippe, für den Einzelnen durchaus eine ernste Gefahr darstellen kann, es aber zu keinem Zeitpunkt für die Gesellschaft gewesen ist.

Das Durchschnittsalter der Coronatoten liegt bei 83 Jahren, also über der aktuellen Lebenserwartung unseres Landes. Die Allermeisten hatten eine oder mehrere, zum Teil schwere Vorerkrankungen. Das zeichnete sich schon sehr früh ab. Trotzdem meinte die Politik, als „Lebensretter“ die ganze Gesellschaft unter Kuratel stellen zu müssen und hält diesen Ausnahmezustand bisher aufrecht, ohne je eine schlüssige Begründung dafür oder Untersuchungen über die Wirksamkeit der verordneten Maßnahmen in Auftrag gegeben zu haben.

Wenn man Franks Zusammenschau des ersten Corona-Jahres liest, ist man verblüfft, wie früh schon alle Fehler der Politik aufgedeckt waren. Ob es die Nicht-Eignung der PCR-Tests für diagnostische Zwecke ist, die Wirkungslosigkeit der Maskenpflicht, die besonders absurd ist, wenn sie für die frische Luft verordnet wurde, oder die zweifelhafte Zählweise der „Neuinfektionen“, die keine sind und der Toten, die „an und mit“ Corona gestorben sind – all das wurde von Anfang an von Wissenschaftlern und anderen Experten infrage gestellt. Die einzige merkbare Reaktion war, alle Kritiker über die Alt-Medien sofort für unzurechnungsfähig und „rechts“ zu erklären. Besonders bitter ist, wenn man liest:  sehr früh wurde erkannt, die zu frühe künstliche Beatmung von Corona-Patienten ist für eine große Anzahl von Todesfällen verantwortlich. Forciert wurde die Empfehlung der frühen invasiven Beatmung durch chinesische Fachberichte, denen viele Intensivmediziner offenbar mehr Glauben schenkten als ihren deutschen Kollegen. Schon am 21.03.2020 veröffentlichte der Verband Pneumologischer Kliniken dazu einen eindringlichen Appell. Die Lungenärzte wiesen darauf hin,  eine frühe und in den meisten Fällen unnötige invasive Beatmung von Covid-Patienten ist kontraproduktiv. Sie erweist sich als „eine der folgenreichsten Behandlungen in der Medizingeschichte“. Das von Dr. med. Thomas Voshaar entwickelte „Moerser Modell“ hat bewiesen, es ist erfolgreicher, die Patienten mit Sauerstoffmasken zu behandeln. Obwohl die Sterblichkeit in seiner Klinik mit 10% weit unter den 30-50% mit Intensivbeatmung lag, ignorierten das zu viele Intensivmediziner. Das Ergebnis: 20-30% aller Covid-Todesfälle wurden unnötig verursacht, während die Öffentlichkeit von den auf Lebensrettung spezialisierten Politikern mit einem fortdauernden angeblichen Beatmungsgeräte- und Intensivbettennotstand in Atem gehalten wurde. Tatsächlich muss dieser zu keiner Zeit bestandene Mangel immer noch als Begründung für den andauernden Lockdown herhalten.

In einem Kapitel behandelt Frank das Versagen des RKI. Dies Institut hat die falsche Zählweise der angeblichen „Neuinfektionen“ gedeckt, wenn nicht gar inszeniert. Frank weist nach, die rasant ansteigenden Zahlen der „zweiten Welle“, die den Dauerlockdown auslöste, ist auf die rasant gestiegene Anzahl von Tests zurückzuführen. Da der von Professor Drosten entwickelte Test auch andere Coronaviren-Varianten und sogar Virentrümmer aus lange überstandenen Infektionen entdeckt, wurden alle positiv auf nicht infektiöse Viren oder deren Trümmer Getesteten als „Neuinfektionen“ gezählt. Stichproben kleiner, repräsentativer Personengruppen, um das wirkliche Infektionsgeschehen zu untersuchen, sind bis heute nicht erstellt worden. Das RKI hat sich zum Büttel der Politik gemacht. Es hat aus seiner äußerst zweifelhaften Geschichte während der NS-Zeit nicht gelernt,  sich nicht in die Politik involvieren zu lassen. Statt unabhängig mit einer solchen Studie das wirkliche Infektionsgeschehen und die Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen zu untersuchen, empfahl man, politisch gewollt, unsinnige Massentests und breiteste Streuung von zweifelhaften „Schutzmaßnahmen“. Das RKI steht mit seinem Versagen nicht allein. Es betrifft auch die Wissenschaftsredaktionen der Altmedien, die ihrer Aufgabe, die Maßnahmen der Regierung kritisch zu hinterfragen, nicht nachkamen. Ebenso versagten die meisten Wissenschaftsverbände. Frank nennt besonders die Leopoldina, die Kanzlerin Merkel mit ihrer „Ad hoc-Stellungnahme“ vom 8.12. 2020 die Stichworte für die Verhängung des Dauerlockdowns lieferte. Die 7-seitige Ausführung, von der 2 Seiten für die Namen der unterzeichnenden Wissenschaftler abgezogen werden müssen, bezeichnet Frank mit Recht als „Kotau vor der autoritären Regierungslinie“, denn sie enthält nur Corona-Panikmache ohne nachprüfbare Fakten. Es gab vereinzelt entschiedenen Widerspruch aus der Leopoldina. aber die Mehrzahl der 1500 Mitglieder schwieg.

Es gab jedoch genug mutige Warner, wie den Oberregierungsrat des Innenministeriums Stefan Kohn, zuständig gewesen für den „Schutz kritischer Infrastruktur“, der seine Aufgabe ernst nahm und der mit Ärzten und Wissenschaftlern während des ersten Lockdowns eine Einschätzung der medizinischen Folgen dieser Entscheidung erstellte. Nicht nur ignorierte die Regierung seine Arbeit, sie stellte ihn als verwirrten Einzelgänger hin und er wurde seines Postens enthoben. Wie mit Kohn umgesprungen wurde ist charakteristisch für alle Kritiker der Corona-Politik. Es wird mit allen propagandistischen Mitteln versucht davon abzulenken, wie die „Schutzmaßnahmen“ weitaus mehr Schaden anrichten als die Pandemie.

Im Teil drei seines Buches untersucht Frank, wie die Corona-Politik unsere Gesellschaft zersetzt. Die Zerfallsprozesse, die er beschreibt, gab es in Ansätzen schon vor Corona, kamen aber in ihr voll zum Ausbruch.

Im Journalismus wird Information durch „Haltung“ ersetzt, in der Politik haben hauptsächlich Leute das Sagen, die von ihrer Wiederwahl abhängig sind, weil sie keinen Beruf, etliche nicht mal eine ordentliche Ausbildung haben. Flächendeckend wird Kompetenz von Moralismus verdrängt, Ideologen haben die Universitäten gekapert, eine offene Debatte gibt es nicht mehr.

Aber Frank entlässt seine Leser nicht, ohne ihnen mitzugeben, was sie dagegen tun können:

  1. Die Angst überwinden. Der eigenen Wahrnehmung mehr vertrauen als den öffentlichen.  Auf den Straßen liegen keineswegs die Million Toten, die in einem Szenario des Innenministeriums, federführend miterstellt von maoistischen China-Lobbyisten, angedroht wurden, um die Bevölkerung einzuschüchtern.
  2. Aktiv werden. Die bürgerliche Mitte muss heraus aus ihrer Komfort-Zone und etwas gegen die viel zu stark gewordenen Ränder unternehmen. Vor allem die öffentliche Debatte immer wieder einfordern. Die üblichen Nazi-oder Leugner-Stempel einfach ignorieren.
  3. Wählen gehen, auch wenn die Wahl nicht leichtfällt.

„Der Schlüssel zurück zur guten Normalität eines demokratischen Rechtsstaats liegt in der angstfreien, offenen, manchmal harten, aber immer respektvollen Debatte um die besten Lösungen. Holen wir uns diese freie Debatte wieder zurück, überall und jederzeit. Dann wird es vielleicht auch wieder möglich, eine Virusepidemie medizinisch statt ideologisch zu bekämpfen“.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar