Vom Plumpsklo zum smartphone

Vom Plumpsklo

Zeichnung: Rolf Hannes

Viele der Jugendlichen und jungen Männer, deren Großväter und –mütter noch aufs Plumpsklo gingen, laufen, liegen und stehen in unseren Städten und Dörfern mit smartphones herum (die Mädchen und jungen Frauen lasse ich einmal beiseite).

Einige, etwa die aus Afrika, Lateinamerika, der Karibik oder sonstwo herstammenden saßen selbst wohl nichtmal auf einem Plumpsklo, sie machten ihr Geschäft in nächster Umgebung ihrer Slums oder in die freie Natur.

Nun tänzeln die Gewieftesten von ihnen in feinen Schuhen und schicken Sakkos herum. Ihre Kinder studieren demnächst BWL, Jura, Medizin oder sonst etwas Einträgliches. Sie peilen einen BMW an, denn was ortsansässige Türken und Italiener können, das wollen auch sie. Da kommt ihnen das smartphone als Dirigierstab gerade recht. Auch Menschen- und Drogenhandel setzen das einfach voraus.

Die Geschäftswelt ist’s zufrieden, und wenn ein Mafioso seine Steuern zahlt, ist alles in Butter. Das nenne ich einen Sprung in ein neues Jahrhundert.

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