Schlagwort-Archive: Surreales

Wunderblock 11

Aquatinta und Radierung Ein Blatt wie verweht: Rolf Hannes Anträufeln Das  leise  Anträufeln  der  letzten Silbe von gestern Nachmittag. Als du    gerade    eingeschlafen    bist. Mitten  im  Licht.  Nicht.  Und wie weit            deines            schlanken Gedankens.   Hast  du  ihm  schon ein    Nest    … Weiterlesen

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Am Ufer des Pauls

Radierung für Jean Genet: Rolf Hannes Am Ufer des Pauls So tun. Ach nee, sollt ja von Rilke was werden. Also: wie sterben. Nee. Das war in Paris. Erzähl mir von Pauls Tod. In Jena. In Paris. Vierzig Jahre auseinander. … Weiterlesen

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Zeitreise

Foto: Friedel Kantaut Zeit ist das Maß unserer Reise. Zeit ist der Tausch von Leben gegen Erkenntnis. Zeit gerinnt zu dem Augenblick, von dem aus wir nach vorne und nach hinten sehn. Zeit ist ein weißes Kaninchen.

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Wirklichkeit

Foto: Friedel Kantaut Und die Zügel einen am Ufer plötzlich zurückreißen, angetippt von einem Zeigefinger, der der Phantasie ihre Maske vom Gesicht reißt – und der Schmerz einen zurückschwemmt an die Algen der Unausweichlichkeit. Mit dem immergleichen Schlüssel die immergleiche … Weiterlesen

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Wunderblock 10

Kaum ver Blut.          Grafik: Friedel Kantaut bis eines tags nachts herz?? Nach meiner letzten blonden Streife schien ich nicht mal mehr erschüttert. Ab da geplagt vom Ficken wollen. Kein Wort konnte man mehr mit dir reden. Hast du kein … Weiterlesen

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Nacht

Mein Traum weiß: Das Universum ist bis auf meine Gedanken leer. Auch: Mich gibt es nicht. Aber: Von wem ist die Nacht? Foto: Johannes Tosin

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Mein Zimmer

Grafik: Friedel Kantaut Eine Antwort an Konstantinos Kavafis Mein Zimmer – dunkel zwischen den Ritzen fressen sich und wühlen die Winkel, wüst in sich verbissen, und Narben klaffend in das nackte Fleisch der Wände eingerissen und angefüllt mit Kehricht, den … Weiterlesen

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Unverschlungen

Grafik: Friedel Kantaut Hatte gerade für einen Moment geglaubt, ich lebte. Dringst du von selbst unverschlungen aus deiner existenziellen Langeweile heraus? Da hilft etwas Demut. Oder grandiose Selbstüberschätzung. Im roten Teppich verschwinden sie alle. Sind sie längst ohne Blut. Ohne … Weiterlesen

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Verrat Folge 2

Zeichnung: Rolf Hannes Hab meinen Tod nachzuleben und muss deinem Atem hin und wieder nachstöbern. Glaubst du, ich hätte deine Lügen von damals vergessen, als du einen Tag nach deinem 18. Geburtstag immer noch auf der Couch deiner Eltern saßt … Weiterlesen

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Verrat 1

Um gleich um den Gedanken herumzukommen, mit deinem verzerrt eingeschmuggelten Lächeln im Hinterkopf, wie du weißt, um also nicht unnötig nach Worten zu ringen, blüh ich mich selbst auf, indem ich Platon als meinen Kumpel entlarve. Er bat mich, es … Weiterlesen

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