Schlagwort-Archive: Lyrik

Tandaradei

seit ich dich kenne hat die erde eine zweite sonne seit ich dich kenne ist erster mai ich hau den alltag in die abfalltonne der informant hat hitzefrei seit ich dich kenne führt der nahverkehr ins weite seit ich dich … Weiterlesen

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Wunderblock 11

Aquatinta und Radierung Ein Blatt wie verweht: Rolf Hannes Anträufeln Das  leise  Anträufeln  der  letzten Silbe von gestern Nachmittag. Als du    gerade    eingeschlafen    bist. Mitten  im  Licht.  Nicht.  Und wie weit            deines            schlanken Gedankens.   Hast  du  ihm  schon ein    Nest    … Weiterlesen

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Es lebe der Aphorimus! 5

Der 226. von 365 Radierung mit Aquatinta Aurora oder die Morgenröte: Rolf Hannes Dieses ganze Leid, diese Morde, Folterungen, Kriege, die um der Religionen willen geführt werden seit es sie gibt, und das alles, um seinen persönlichen Gott zu verteidigen, … Weiterlesen

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Am Ufer des Pauls

Radierung für Jean Genet: Rolf Hannes Am Ufer des Pauls So tun. Ach nee, sollt ja von Rilke was werden. Also: wie sterben. Nee. Das war in Paris. Erzähl mir von Pauls Tod. In Jena. In Paris. Vierzig Jahre auseinander. … Weiterlesen

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Ghasel

Wittelsbacher Brunnen (Foto: Diego Delso) Ghasel Mit erhaben großer Würde Trägt dieser Brunnen seine Bürde Des Wassers schweren Lauf Als moralische Hürde Erfasst Gestein die Kraft Und wenn das Wasser stürbe Bliebe nur der Stein Zerbrochen und in sich ganz … Weiterlesen

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Zeitreise

Foto: Friedel Kantaut Zeit ist das Maß unserer Reise. Zeit ist der Tausch von Leben gegen Erkenntnis. Zeit gerinnt zu dem Augenblick, von dem aus wir nach vorne und nach hinten sehn. Zeit ist ein weißes Kaninchen.

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Wirklichkeit

Foto: Friedel Kantaut Und die Zügel einen am Ufer plötzlich zurückreißen, angetippt von einem Zeigefinger, der der Phantasie ihre Maske vom Gesicht reißt – und der Schmerz einen zurückschwemmt an die Algen der Unausweichlichkeit. Mit dem immergleichen Schlüssel die immergleiche … Weiterlesen

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Die Mode

Bild: Marianne Mairhofer Einfalt ist der Mode eigen, der Kunde wird umgarnt, man kann ganz selten Neues zeigen, drum wird das Alte nur getarnt. Von dort den Knopf, von hier den Stich, ein alter Zopf für dich und mich. Hier … Weiterlesen

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Wunderblock 10

Kaum ver Blut.          Grafik: Friedel Kantaut bis eines tags nachts herz?? Nach meiner letzten blonden Streife schien ich nicht mal mehr erschüttert. Ab da geplagt vom Ficken wollen. Kein Wort konnte man mehr mit dir reden. Hast du kein … Weiterlesen

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Nacht

Mein Traum weiß: Das Universum ist bis auf meine Gedanken leer. Auch: Mich gibt es nicht. Aber: Von wem ist die Nacht? Foto: Johannes Tosin

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