Schlagwort-Archive: Lyrik

Die letzte Reise

Foto: Klaus Ender Ein Frosch, der hüpft von Stein zu Stein, er denkt, Mensch bin ich weise, am letzten steht ein Storchenbein, da endet seine Reise…

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Von den Dingen

In diesem Text beziehe ich mich auf das Gedicht Das Wort von Stefan George, das ja bekanntlich Martin Heidegger (kein Ding wo das Wort gebricht) zu seiner Sprachphilosophie (Sprache als Haus des Seins) anregte. Statt Wörter unterlegte ich Dinge. Der … Weiterlesen

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Der Überläufer

Foto: Klaus Ender Ein Wassertropfen hängt am Dach, schaut listig in die Runde, er ist geduldig und hellwach, er hofft auf seine Stunde. Und plötzlich ist das Fass randvoll, der Regen am Versiegen, er sagt noch, das ist wundervoll, dann … Weiterlesen

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Eichel Häher Reflex

Bild: Marianne Mairhofer Eichel Häher Reflex Sie sind nicht tot fliegen Sturmformationen blaue Federn stecken im Sand der Gefühle fest verankert keine Nacht klopft Herztaktäste in die Atemflüge des vergessenen Bewußtseins Ich finde keine Antwort in den Früchten nur garrulus … Weiterlesen

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Das Orakel

Foto: Klaus Ender Der Mensch, er wär‘ gern Optimist, er glaubt auch stets aufs Neue und wenn es dann gekommen ist, erfasst ihn gleich die Reue. Drum hilft man gerne etwas nach und fragt nach dem Orakel, das war schon … Weiterlesen

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Wie verletzt (Ende)

Zeichnung: Rolf Hannes   Damals konnte man es noch hören In deiner Werkzeugecke oder bei deinen Karnickeln und Hühnern.   Ich hab dich nie gefragt, ob du ihnen Namen gegeben hast. Hast du?   Vielleicht hast du nie einen Platz … Weiterlesen

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Der Verdacht

Lithografie Das Gerücht: A. Paul Weber (1893 – 1980) Es wird getuschelt und geraunt, geflüstert und gemunkelt, man tut am Ende ganz erstaunt, die Wahrheit ist verdunkelt. Zu schön, dass es die andern sind, die nun das Fett abkriegen, ob … Weiterlesen

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Wie verletzt (Fortsetzung)

Zeichnung: Rolf Hannes Und nun lass uns die geschrienen Wörter zweier Hetären vergessen, die ihren Job einfach nur schlecht gemacht haben. Die Hirnkranke streichelt dich immer noch nicht. Sie gelingt nicht mal in ihre eignen Finger. Da wächst dann nichts … Weiterlesen

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Wie verletzt

Zeichnung: Rolf Hannes Paul, ich mach mich mal vom Acker. Du brütest mir zu viel in der Sonne. Und kennst immer noch die Geschichte jedes Bäumchens, das du gepflanzt hast. Wie viel Schnee weht dein Flüstern nun davon. Das kleinste … Weiterlesen

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Der Stempel

Foto: Klaus Ender Der Stempel hat kein schönes Los, man drückt stets oben drauf, dann geht die Arbeit unten los, er nimmt’s nicht gern in Kauf. So geht es nun sein Leben lang, er strampelt sich nur ab und vor … Weiterlesen

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