Schlagwort-Archive: Essay

als sei man von vornherein ausgesetzt…

Zeichnung: Rolf Hannes Um gleich um den Gedanken herumzukommen, mit deinem verzerrt eingeschmuggelten Lächeln im Hinterkopf, wie du weißt, um also nicht unnötig nach Worten zu ringen, blüh ich mich selbst auf, indem ich PLATON als meinen Kumpel entlarve. Er bat … Weiterlesen

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Das ist doch löcherlich!

Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist. Hat Tucholsky gesagt. Das stimmt ja auch – und wiederum auch nicht. Denn wo ein Loch ist oder eine Lücke oder ein Riss, ist oft auch Ärger. Den will man zustopfen. Beziehungsweise … Weiterlesen

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Verstehen wollen

Als das Wünschen noch geholfen hat – wie lange ist das her… Die Intensität, Eindringlichkeit, mit der gewünscht wurde, ließ vielleicht ihre Erfüllung schon ahnen. Im Zeitalter erfüllbarer materieller Wünsche, des Überdrusses, des gleichgültigen Übergehens schneller Erfüllung bis zur nächsten, … Weiterlesen

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Transzendenz

Fischgräte Ich ziehe einen Fremdkörper aus meinem Rachen durchsichtig ein Zentimeter Durchmesser, Kreis immer mehr Körper rutschen nach ich greif sie spuck sie aus Ich erbreche Minidisketten Während ich meinen Rachen von neuem vom runden Material säubere lege ich eine … Weiterlesen

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Die Bewegung der Seele oder die Wahrheit des Abgrunds 2

Der ständig onanierende Polizist war verzweifelter als die Ratten im Loch. Den Spagat zwischen anstrengender Wirklichkeit als Erfüllen bloßer Pflicht und in der Hölle-Sein will er nicht mehr aufrechterhalten. Ihm kostet das mehr Kraft, als sich hängen zu lassen. Die … Weiterlesen

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Die Bewegung der Seele oder Die Wahrheit des Abgrunds

Zum ersten Mal wieder Theater. Nachtasyl von Gorki in Regie von Michael Thalheimer.. Allein vom Titel her musste ich hin. Und dann ein Russe. Die mit ihrer versoffenen Seele. Draußen im Café der Schaubühne laufen sie auf: die vielen Gesichter, … Weiterlesen

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Gedanken zum Denken 2

Von den armen Vorstädten bis zu den Ghettos der Reichen herrscht eine tollwütige Habsucht, die abstumpft und mordet. Die Gier der Räuber und die Angst, die sie erregen, verunstalten Körper und Bewusstsein. Das Menschliche irrt mehr und mehr unter Masken … Weiterlesen

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Gedanken zum Denken

Wenn man das Denken nicht gewohnt ist, tut das am Anfang weh. Das ist ganz normaler Muskelkater. Mit der Zeit schafft man es, über längere Strecken zu denken. Das Denkausdauertraining sollten Freizeitdenker nicht übertreiben. In der Arztpraxis müssen sonst langwierige … Weiterlesen

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Der Riß in unsrer Welt

Laßt uns mal über Sisyphos nachdenken. Er wurde bestraft, weil er den Tod fesselte und niemand mehr starb. Seine Strafe zeigt die Ironie der Götter, die dem Bestraften aufzeigen, wie es aussieht, wenn der Tod außer Gefecht ist. Sisyphos revoltierte … Weiterlesen

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Die Seele des Menschen unter dem Sozialismus

Zeichnung: Rolf Hannes Die Leute empören sich über den Sünder, dabei sind nicht die Sünder, sondern die Dummen unsre eigentliche Schande. Es gibt keine Sünde außer der Dummheit. Oscar Wilde: Der Kritiker als Künstler, 1890 Oft hört man, die Armen … Weiterlesen

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