Musik und Geschichten

Kaum hatte ich die Geschichte meiner musikalischen Vorlieben weggeschickt, hörte ich die Tage drauf, klar, immer Musik, und ich musste feststellen, ich hatte wirklich einiges vergessen, und das Wichtigste: die Musiker und Freunde direkt vor Ort (Niederweiler): Trio Briósh und Musiker. Tilo Wachter!


Tilo Wachter, umgeben von seinem Lieblingsinstrument, dem Hang.

Und anders als im ersten Teil, gibt es immer eine Geschichte dazu, an die ich mich gern erinnere. Also: Nicht nur Musik, sondern Musik und Geschichten:

Beginnen möchte ich mit Tim, unserem ersten Sohn. Damals vielleicht 8 Jahre alt und ich Fan von der Gruppe Rosenstolz. Tim musste wohl oder übel die Musik, sie lief echt oft hier, immer mit anhören. Und als ich einmal einen Konzertbesuch plante, zu dem er mitwollte, war ich froh, nicht allein nach Ladenburg fahren zu dürfen und der kleine Tim, inzwischen auch Rosenstolz-Fan, war ein guter Mitreisender. Wir hörten zusammen sein erstes Openair-Konzert, schön war‘s . Nette Menschen halfen Tim sogar zu einer freien Sicht, indem sie ihn auf die Schulter nahmen, da seine Kindergröße nicht ausreichte, um Rosenstolz zu erblicken.

Dann denke ich gern an einen Urlaub auf Korsika. Wir suchten uns einen Zeltplatz, und um Land und Leute kennen zu lernen, trieben wir uns hauptsächlich in Cafés herum. Lesen und Nichtstun, während die Kids am Wasser spielen. Im Café am Zeltplatz lief ständig Musik. Und da entdeckte ich auch mickey3d und kaufte, zurück in Deutschland, diese CD. So ging’s mir auch mit Element of Crime, seitdem ich sie mal gehört hatte während eines Kneipenbesuchs nach dem Kino in Freiburg.

Vier Monate trieb ich mich in Paris herum, um mein Französisch für eine weitere Ausbildung aufzufrischen, o ja, und so hörte ich die heißen Sachen von Serge Gainsbourg und Jane Birkin., das gehört ja wohl dazu.

Die Russischlehrerin meiner Kinder in der Waldorfschule ist so begeistert von der russischen Sprache, immer wieder vermittelt sie mir Musik und Bücher: Dostojewski, Brodsky, Puschkin. Vor allem die Musik von Vladimir Vysotsky. Selbst unser Hausarzt ließ sich anstecken (von dieser gesunden Krankheit!), lernte Russisch, ziemlich perfekt dieser Doc, und das vertiefte unsre gemeinsame Begeisterung für Begegnungen mit bekannten Menschen mit russischem Hintergrund.

Als ich später beruflich mal an einer Fortbildung in Berlin teilnahm, lenkte mich, da ich schon lange Fan von Udos Coolness und seiner Musik bin, ein Hinweisschild zum Musical Udo Lindenberg Hinterm Horizont ins Theater.  Also, immer ist Musik ein lohnender Anlass und irgendwann ging ich nach getaner Arbeit zum Potsdamer Platz und sah mir das Musical Hinterm Horizont geht’s weiter an.

Und hinter jedem Horizont, glaubt mir, geht’s weiter!

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