Die ewige Leier

Seit langem versucht unsre Kanzlerin, die Länder der Europäischen Union zu überreden, die (von ihr) vorgesehne Anzahl Flüchtlinge aufzunehmen, gleichmäßig nach Proporz. Viele weigern sich, weil sie ihr entgegenhalten, es ginge nicht um Flüchtlinge, sondern um ungeliebte Einwanderung zu den Fleischtöpfen Europas.

Nun will sie die sich sträubenden Staaten zwingen mit einem Machtwort: Wer nicht die (von ihr) vorgeschriebne Anzahl aufnimmt, bekommt aus dem Großen Brüsseler Topf weniger Geld oder überhaupt keins mehr.

Schließlich gehe es um Geld, wovon es, wenn die Briten demnächst 14 Milliarden weniger einzahlen, schon deshalb weniger zu verteilen gebe.


Zeichnung: Elisabeth Endres

Wie wärs denn mal damit: Die global hantierenden Firmen zu verpflichten, etwa IKEA, Amazon, Buck Stars, Nestle, Google und all die andern, die Milliarden scheffeln, ihre Steuern dort zu zahlen, wo sie ihre Geschäfte machen.

Dazu hört man aber nie ein Wort von unsrer Kanzlerin. Jahrelang hat (hatte) sie einen Finanzminister Schäuble im Schlepp, der Steuergerechtigkeit systematisch verhindert(e).
Herr Giegold, ein Abgeordneter der Grünen in Brüssel, weiß bestens bescheid darüber.

 

 

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