Archiv des Autors: Willi van Hengel

Wie verletzt (Ende)

Zeichnung: Rolf Hannes   Damals konnte man es noch hören In deiner Werkzeugecke oder bei deinen Karnickeln und Hühnern.   Ich hab dich nie gefragt, ob du ihnen Namen gegeben hast. Hast du?   Vielleicht hast du nie einen Platz … Weiterlesen

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Wie verletzt (Fortsetzung)

Zeichnung: Rolf Hannes Und nun lass uns die geschrienen Wörter zweier Hetären vergessen, die ihren Job einfach nur schlecht gemacht haben. Die Hirnkranke streichelt dich immer noch nicht. Sie gelingt nicht mal in ihre eignen Finger. Da wächst dann nichts … Weiterlesen

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Wie verletzt

Zeichnung: Rolf Hannes Paul, ich mach mich mal vom Acker. Du brütest mir zu viel in der Sonne. Und kennst immer noch die Geschichte jedes Bäumchens, das du gepflanzt hast. Wie viel Schnee weht dein Flüstern nun davon. Das kleinste … Weiterlesen

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kommste zurecht?

Bild: Marianne Mairhofer und noch was neues Alter (kommste zurecht hihi) also seiendhalben, wollt ich vorhin sagen denn damals hab ich geglaubt, sie seien mir voraus weil sie denken können NEIN, sie konnten nur viel besser in den Arsch des … Weiterlesen

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Schrei

Bild: Marianne Mairhofer Wir bemühn uns immerzu etwas zu verstehn, alle bemühn sich, immerzu etwas zu verstehn. Du bist es doch, die auf Bedeutungsjagd geht immerzu mit deiner feinen elfenhaften Stimme … Du bemühst dich um nichts, absolut um nichts … Weiterlesen

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Auf dem Fuß

Athanasius Kircher: Orologium phantasticum Verpflanzn. Wie deine eines Tags aufmüpfige Zunge. Die dein Herz bestiehlt. Aus dem Dreck unter den Fingernägeln. Den du aus den (dr)eckigsten deiner Zähne rauspuhlst. Wächst was. Vielleicht sowas wie eine gläserne Pflanze. Als du nicht … Weiterlesen

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Unsterblichkeit

Radierung: Rolf Hannes Wie sich ausleben Schleichen Zumutn Kaum ablassen Von seinem unverbogenen wie abgeboren aufgeküssten Flüstern aussteigen Sein Ich nicht weiter kränken/tränken um die Nacht herum sich mit ihr bedecken auf die Tage hin Geschlechtsloses Funktionieren bis zum nächsten … Weiterlesen

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Wunderblock 9

damals war es wie eine  messe    wenn  ich ihr buch aufschlug.   nun sind ihre wörter längst verwelkt.  es war ein schönes erobern.             doch sind mittlerweile die  flügel  mir  selbst gewachsen    in    langen    nächten die sehr wehtaten. Bild: Marianne … Weiterlesen

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Wunderblock 8

Foto: Friedel Kantaut t a s t a t u r w e l t                             + sehn:    sich:    suche an     die     nacht      geknüpft       mit dunklen   fäden.     aus   ihr   gehüpft ausgeträumt… um  die   wirklichkeit einzufädeln …   wie  die   nudelsuppe um    … Weiterlesen

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In deine Vernunft

Foto: Friedel Kantaut  Ich bin eine kleine Pfütze: im Himmel. In deine Vernunft (sag ich mir) wird bald die Nachtigall einkehren. Ich empfinde mich, als zög ich mich nie um. Als trüg ich seit 24 Jahren die gleichen Klamotten. So … Weiterlesen

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