Archiv des Autors: Bernhard Horwatitsch

Mein Zimmer

Grafik: Friedel Kantaut Eine Antwort an Konstantinos Kavafis Mein Zimmer – dunkel zwischen den Ritzen fressen sich und wühlen die Winkel, wüst in sich verbissen, und Narben klaffend in das nackte Fleisch der Wände eingerissen und angefüllt mit Kehricht, den … Weiterlesen

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Tod und Teufel

Bild: Marianne Mairhofer Fett und grau hässliche Gedanken die Krähen rufen es dir schon zu hör endlich auf zu dichten doch fahl und alterstrunken spinnst du dein ekelhaftes Netz eines Tags, sagst du verfängt sich eine arme Seele darin reibst … Weiterlesen

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Schaukelstuhl

Zeichnung: Elisabeth Endres Manchmal stelle ich mir das vor: jahrelang im Schaukelstuhl zu sitzen, als poetisches Bild unseres 21. Jahrhunderts. Auf einem Schaukelstuhl. Ab und zu wippt er, knarrt gelegentlich, vielleicht einmal die Woche. der Stoff meiner Kleider verwittert. Die … Weiterlesen

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Jenseits der Trauer

Bild: Frida Kahlo Collection Daniel Filipacchi, Paris Ein Bild von Frida Kahlo ansehen denken fühlen Farben sehen bluten und eine abgebrochene Bleistiftmine hoffend nie mehr wiederkommen zu müssen Von einem Glas führt ein Streifen Blut zu einem schmalen Buch Herz … Weiterlesen

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Unken

Zeichnung: Rolf Hannes Den Unken gewunken beim Winken ertrunken den Unken wirds stinken kann nicht mehr winken beim Sinken hätt ich nicht gewunken wär ich nicht ertrunken scheiß Unken

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Man könnte

Bild: Marianne Mairhofer Man könnte Man könnte wohl wenn man alles ließe wie es ist wenn die Sonne schiene irgendwann ganz einfach glücklich sein

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Traumkind

Bild: Marianne Mairhofer  Mit einem Satz erwacht ein Traum aus einem Traum ein Satz du spürst ihn kaum und nimmst im Leben platz Du bist erwacht und müde blind du bist ein Kind aus einem Traum gemacht

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An T. S. Eliot

Zeichnung: Rolf Hannes Wir bleiben denn am Himmel ist keine Linie mehr nüchtern Wir liegen auf übervölkerten Wegen wo unsere Flucht vielleicht irgendwo im Nebel in Scheiben geschnitten an unseren Fenstern klebt Wir sind nicht mehr so dürr an unseren … Weiterlesen

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Von den Dingen

In diesem Text beziehe ich mich auf das Gedicht Das Wort von Stefan George, das ja bekanntlich Martin Heidegger (kein Ding wo das Wort gebricht) zu seiner Sprachphilosophie (Sprache als Haus des Seins) anregte. Statt Wörter unterlegte ich Dinge. Der … Weiterlesen

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Eichel Häher Reflex

Bild: Marianne Mairhofer Eichel Häher Reflex Sie sind nicht tot fliegen Sturmformationen blaue Federn stecken im Sand der Gefühle fest verankert keine Nacht klopft Herztaktäste in die Atemflüge des vergessenen Bewußtseins Ich finde keine Antwort in den Früchten nur garrulus … Weiterlesen

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