Chassidische Geschichte 9

Rabbi und Zaddik

Tuschefederzeichnung: Rolf Hannes

Einst wurde Joseph Jacov, ein chassidischer Mystiker, gefragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Rabbi und einem Zaddik? Er antwortete: Ein Rabbi ist ein gewöhnlicher Priester, der zur Organisation Kirche gehört, der Synagoge, dem Tempel. Ein Zaddik ist ein rebellischer Meister. Er gehört zu keinerlei Organisation, er gehört nur sich selbst.

Der Rabbi ist ein Lehrer, der Zaddik ist ein Meister. Ein Lehrer lehrt, aber er hat die Transformation nicht selbst durchgemacht. Der Zaddik ist auch ein Lehrer, aber er lehrt durch sein Leben, durch sein Wesen. Ein erleuchteter Meister heißt im Chassidismus Zaddik.

So fragte jemand Joseph Jacov: Was ist der Unterschied zwischen einem Rabbi und einem Zaddik? Der Meister sagte: Der Rabbi weiß, und der Zaddik erinnert sich. Der Rabbi weiß viel, aber er innert sich nicht seiner selbst. Er verliert sich in sein Wissen. Er mag ein großer Gelehrter sein, sehr geschickt so weit es Schriften angeht. Aber ein Zaddik erinnert sich. Er mag sehr viel wissen oder nicht, das ist unwichtig. Er erinnert sich. Er erinnert sich seiner. Und dies Erinnern ist der Unterschied.

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Verrat 1

Um gleich um den Gedanken herumzukommen, mit deinem verzerrt eingeschmuggelten Lächeln im Hinterkopf, wie du weißt, um also nicht unnötig nach Worten zu ringen, blüh ich mich selbst auf, indem ich Platon als meinen Kumpel entlarve. Er bat mich, es nicht zu tun. Nun aber scheint mir die Zeit reif, ihn zu verraten.

Aus der Umklammerung seh ich mehr und mehr auf: wie aus der Höhle gekrochen, du kennst den Dreck unter den Fingernägeln beim Grübeln: beim schwer Aufwachen aus einer verdammten Nacht, wie in einen haargenauen Befreiungsakt. Lass mich aus den Wolken gehn.

Eigentlich bin ich nur der Verlogenschaft entkommen, wollte ich sagen. Zum Himmel schauend fliegen mir Gedanken wie Vogelschiss zu, wie Weltverhältnisse, die in neues Licht, also Abgründe getaucht werden müssten. Die kleine Schar meiner Konjunktive nimmt immer wieder Stellung. Ich vermag im Augenblick keine Ortsbeschreibung, ebenso wenig ein Zeitaufhellen als mir zuhörendes Szenario … will aber schon mal wieder … in den feinen Entbindungskanal eindringen – und du winkst bloß ab und lässt mich kalt stehn.


Zeichnung: Rolf Hannes

Wirklichkeiten verzerren sich. In unabsehbare Lust. Geschwängertes Weltverhältnis (hatte ich vorhin schon mal vor zu sagen). Jetzt erst gelingt es mir. Aus dem Gefäßeindringen, d.h. zwischen Beziehung und Beziehungslosigkeit, zu dir zu mir zum Wörtern … also erschöpf dich nicht zwischen den Beinen deiner Liebsten oder ihrem Zungensausen … hörst du mir überhaupt noch zu ??

Mich verlässt die Erinnerung nicht. Nicht so schnell wie dich. Im Gegensatz/Aussatz zu meinen Wörtern. Wie ein Anarch. Alles, was bisher geschah, sollte mich hierhalten. Meine kleinen Gebete, die ich bislang verschwiegen hatte. Am liebsten sich verwandeln. Am liebsten sich nicht verstellen. Am liebsten so wenig wie möglich – mit sich selbst zu tun zu haben. Oder glaubst du immer noch, ich sei ein Egomane, ein Solipsist oder Schausteller meines Scheiterns. Wobei du bei Letzterem durchaus recht haben könntest. Der entbundene Mensch wird immer ein Künstler sein. Der Verständliche will seine Leidenschaft verbergen.

Wird fortgesetzt.

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Eine Lebensgeschichte Folge 5

Wußte mir keinen besseren Rat, als meinen Lehrmeister zu bitten, mich um meine Mutter, die krank im Bett liege, kümmern zu dürfen. Mein Bruder war nicht willens zu helfen, seine Frau unterstützte mich, indem sie mir etwas zum Mittagessen brachte. Mein Vater war damals Küchenchef im Restaurant der Mustermesse und hielt sich fern von der Familie. Er kam, auf meine dringende Bitte, vorbei, hörte sich kurz das verrückte Gebrabbele seiner Frau an, kam in die Küche, worin ich mich zurückgezogen hatte, um nicht durchzudrehn, und sagte, er brauche jetzt ein Bier, und verschwand. Als er wieder auftauchte, hatte er ein Geschenk für mich dabei, ein Taschenbuch über Lovis Corinth. Für deinen Einsatz, sagte er, er könne nicht bleiben, die Arbeit rufe.

(Es war ein Abschied für die nächsten 4 Jahre, erst danach trafen wir uns wieder.)


Zeichnung: Kurt Meier

Inzwischen hatte ich einem Psychiater den Zustand meiner Mutter geschildert. Abends, nach seiner Sprechstunde, kam er vorbei. Er stellte die Diagnose Delirium tremens mit der Bemerkung, meine Mutter könne auch zuhause bleiben, wenn ich sie pflegen würde, sonst müsse er sie in eine Psychiatrische Klinik einweisen. Ich antwortete, ich sähe mich außerstande die Pflege zu übernehmen, ich müsse dann meine Lehrstelle, meine Werkstatt, eigentlich mein ganzes Leben aufgeben. Wir kamen überein, sie in eine Psychiatrie einzuweisen.

Schon seit längerer Zeit hatte meine Patentante die nötigsten Arbeiten im Haushalt meiner Mutter übernommen. Sie war es auch, die nach ihrer Einweisung weiter für die Pflanzen und die allgemeine Sauberkeit im Haus sorgte.

Die Klinik, in der ich mich nach dem Zustand meiner Mutter erkundigte, gab mir die Auskunft: Sie ist im Augenblich nicht bei Bewußtsein, und es macht gar keinen Sinn, sie besuchen zu wollen.

Bald drauf rief mich die Klinik in meiner Werkstatt an. Sie wollte erfahren, wo ich abends und nachts erreichbar sei, denn der Zustand von Verena Meier habe sich drastisch verschlechtert. Abends wollte ich mich ein bißchen ablenken, um andre Gedanken in meinen Kopf zu bekommen, so sagte ich: Falls Sie mich nicht zuhause antrefffen, bin ich zwischen 21 und 23 Uhr im Kino Alhambra.

Wird fortgesetzt.

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Chassidische Geschichte 8

Der Wächter


Tuschfederzeichnung: Rolf Hannes

In Ropschitz, der Stadt, wo Rabbi Naftali lebte, mieteten sich die reichen Leute, deren Häuser etwas abseits oder außerhalb der Stadt lagen, Männer, die nachts ihren Besitz bewachten. Eines späten Abends, als Rabbi Naftali durch den Wald bummelte, der die Stadt umgab, fragte er einen solchen Wächter, der auf und ab ging. Für wen arbeitest du? fragte er. Der Mann sagte es ihm und fragte dann gleicherweise zurück: Und für wen arbeitest du, Rabbi.

Diese Worte trafen den Zaddik wie ein Pfeil. Ich arbeite für niemanden, bis jetzt, brachte er mühsam hervor. Dann ging er längere Zeit an der Seite des Mannes auf und ab. Würdest du mein Diener sein? fragte er schließlich. Das würde ich gern, erwiderte der Mann, aber was hab ich zu tun? Mich zu erinnern, sagte Rabbi Naftali.

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An den Adern der Vernunft


Zeichnung: Rolf Hannes

An den Adern der Vernunft:
dein an mir Herumschleichen.
Es ist nur dein Mund, den du
im Sprechen betrügst. Als
letztens deine Lippen so trocken
wurden. So wie dein Leben jetzt
mit dir umgeht. Gerechtigkeit
gehts dir gut ?? Oder glaubst
du immer noch an die Farben
hinter deinem Mund. Dem
Spiegel sprech ich meine
Hörigkeit ab: wie den fremden
Mündern. Es hätte 1 Reiz gehabt.
Aber jetzt bin ich tot.

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Eine Lebensgeschichte 4. Folge

Seit meiner Pubertät hatte sich das Verhältnis zu meiner Mutter sehr verschlechtert. Hier, weit weg von Basel, erstmals in einer fremden Stadt, wollte ich alle meine Gedanken an mein Zuhause verdrängen, aber das ungute Gefühl ließ das nicht zu. Ohne ausführliche Erklärungen sagte ich zu Ueli: Ich kehre nach Basel zurück. Er war sofort einverstanden. Er verstand mich instinktiv. Es war für ihn kein Problem alleine weiterzuziehen. Er war wie ich ein Einzelgänger, und später, als wir uns in Basel wieder getroffen haben, erzählte er mir von seiner allein unternommenen Reise nach Südfrankreich viel Erfreuliches.

Wieder zurück nach Genf, wo ich erfuhr, die Jugendherberge liege weit außerhalb Genfs und sei stets ausgebucht. Auch die Hotels waren alle ausgebucht, da am Wochenende ein Winzerfest stattfände. In meiner Not erbettelte ich mir in einem kleinen Hotel von der Chefin folgendes Angebot. Sie habe eine Abstellkammer, die könnte ich für 10 Franken zum Übernachten benützen. Dieser Raum habe aber zwei Nachteile, erstens hat er kein Fenster, und zweitens grenzt er an eine Backstube. Gegen Morgen wird es darin sehr warm werden.

Diese kurze Reise hatte mir bereits zwei Erfahrungen gebracht. Wo und wie trampe ich, wo und wie stelle ich ein Zelt auf. Und: besser in einer Abstellkammer übernachten, als draußen unter die Stadtstreicher zu geraten.

Früh morgens, es mag 5 Uhr gewesen sein, wurde es in meiner Abstellkammer höllisch heiß und stickig. Was aber noch viel schlimmer war, ich hatte plötzlich ein Gefühl im Rücken, da stimme etwas unter mir auf dem Boden nicht. Es war stockfinster um mich herum, ich kramte meine Taschenlampe aus dem Gepäck, und als ich sie anknipste, kriegte ich einen gehörigen Schrecken. Um mich herum krabbelten Tausende von Silberfischchen. Ich raffte mein Gepäck zusammen und war bald, ungefrühstückt, an der frischen Luft. Bis Basel bin ich keinen Schritt mehr gelaufen, am frühen Freitag nachmittag war ich daheim.

Meine Mutter schlief fest, und in dem Augenblick, als ich neben ihrem Bett stand, wurde mir bewußt, wie sehr bei allen Gedanken um Mutter und Vater, mich die Gedanken um mein Druckatelier beschäftigten. Wohl und Wehe meiner Werkstatt standen mir näher als alles was zuhause geschah. Sie war mir mein liebstes Zuhause, und nach dort machte ich mich stracks auf den Weg. Nirgends, so wurde mir bewußt, fühlte ich mich wohler als dort.

Abends, bei meinem Heimkommen lag meine Mutter immer noch im Bett, apathisch. Sie sagte nur einen einzigen Satz: Bist du schon zurück? Sie meinte, von meiner Reise zurück.


Zeichnung: Kurt Meier

Samstag und Sonntag verbrachte ich wie immer in meinem Druckatelier, denn am Montag mußte ich als Lehrling zur Stelle sein.

Mitten in der Nacht auf Montag wurde ich wach durch lautes Gerede meiner Mutter. Sie brabbelte unaufhörlich laut drauflos, ein wirres Gerede, in dem unerklärlicherweise Toulouse Lautrec, Gauguin und van Gogh vorkamen. Wahrscheinlich war das ein Nachklang einiger Gespräche, die wir über Künstler geführt hatten. Nun aber geisterten sie in ihrem halbwachen Hirn herum. Unterbrochen wurde dieser unheimliche Zustand nur, wenn sie für kurz einschlief.

Wird fortgesetzt.

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Chassidische Geschichte 7

Ein Reicher und sein Palast


Tuschfederzeichnung: Rolf Hannes

Ein sehr reicher Mann bat einen chassidischen Meister, in seinen Palast zu kommen. Der Palast war sehr kostbar. Er war einzigartig. Er war voll der kostbarsten Dinge: Gemälde, Teppiche, Antiquitäten, Möbel aller Art und jeglichen Alters. Der Reiche führte den chassidischen Meister von einem Raum zum andern. Sie gingen Stunden um Stunden, der Palast war riesig.

Der Reiche prahlte nicht wenig. Er fühlte sich tief zufrieden. Als er dem Meister alles gezeigt hatte, fragte er: Was ist dein Eindruck?

Der Chasside sagte: In der Tat, daß die Erde es aushält, die Last dieses gewaltigen Palasts zu tragen und dich dazu – das hat mich sehr beeindruckt.

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schlaf


Bild: Marlies Blauth

bin ein dunkeltier
ins nachtmeer getaucht
ruhe auf flechten
fangmüder arme
in meinem haar
finden sich sterne
mondschnecken
füßeln sich fort von mir
unter den wimpern weich
strudelt leise der sand

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Eine Lebensgeschichte 3. Folge

So gut uns Uelis Riesengröße nach Genf gebracht hatte, so sehr mißtrauten die übrigen Franzosen der Möglichkeit, diesen Riesen unterbringen zu können in ihren feinen Karossen. So standen wir auf einmal 30 Kilometer nach Genf am Rand der Autobahn und merkten bald, niemand wollte uns in seinem Auto mitnehmen. Also gingen wir zufuß weiter an der Autobahn entlang in Richtung Lyon, bis wir erschöpft auf einem abgemähten Kornfeld ankamen. Dort wollten wir unser Zelt aufschlagen. Beide hatten wir keine Ahnung wie man ein Zelt aufbaut. In der lockeren Erde hielten die Heringe nicht, und als es nach anderthalb Stunden endlich stehen blieb, drückte sich Ueli als erster hinein. Er war noch nicht richtig drin, da krachte das ganze Zelt zusammen. Zu müde, um es erneut aufzubauen, wickelten wir uns in die Zeltbahnen wie in einen Schlafsack. Wären nicht die piksenden Stoppeln gewesen, hätten wir unsre erste Zeltnacht einigermaßen gut überstanden.

Ich hatte Zeit, ein wenig über Ueli nachzudenken. Er war nicht nur riesengroß, er war ein Riesentollpatsch. Bei seinen Besuchen in meinem Atelier ist vieles was er anfaßte, auf den Boden gefallen und manches dabei zerbrochen. Papier, das er anfaßte, zerknitterte. Den Schirm, den er bei seinem ersten Besuch dabei hatte, ging noch am gleichen Abend zubruch. Mich erinnerte er an Lennie in John Steinbecks Von Menschen und Mäusen, geistig allerdings war er ihm überlegen.

Am Morgen war uns das Glück hold. Eine Französin, die an uns vorbeigefahren war und wußte, wie unmöglich es ist, an der Autobahn einen Fahrer zu bewegen, uns mitzunehmen, kam zurück und brachte uns zur nächsten Nationalstraße, die nach Lyon führte. Vieles der Strecke liefen wir zufuß. Am späten Nachmittag kamen wir in einem Vorort von Lyon an, fanden einen Campingplatz und stellten in Rekordzeit das Zelt auf. Ueli stieg vorsichtig hinein und machte Platz für mich. Nach einer erquickenden Nacht wuschen wir uns an einem Brunnen in der Stadt.


Zeichnung: Kurt Meier

Ich stand am Brunnen, hatte mich gewaschen, und es wurde mir ganz flau in Bauch- und Magengegend. Zuerst vermutete ich, es liege am fehlenden Frühstück. Dem Brunnen gegenüber besorgten wir uns in einer Bäckerei frische Croissant und aßen sie auf dem Brunnenrand. Mein flaues Gefühl wurde nicht besser. Im Kopf schwirrten mir düstere Gedanken. Wie geht meine Mutter damit um, daß ihr Mann sie verlassen will.

Wird fortgesetzt.

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Chassidische Geschichte 6

Vom Erkennen eines Meisters


Tuschfederzeichnung: Rolf Hannes

Ein chassidischer Meister war unterwegs mit seinen Schülern. Sie kamen zu einer saraya, das ist eine Herberge. Sie verbrachten dort die Nacht. Am Morgen brachte der Wirt das Frühstück. Als sie ihren Tee tranken, fiel mit einmal der Wirt zu Füßen des Meisters, ekstatisch – weinend und lachend zugleich. Die Schüler waren erstaunt. Wie konnte er wissen, daß dies der Meister war?

Denn es war ein Geheimnis, und den Schülern war es aufgetragen, niemandem zu sagen, wer der Meister sei. Der Meister wollte unerkannt bleiben. Wer hatte dem Wirt etwas gesagt? Die Schüler waren besorgt. Sie erkundigten sich, aber niemand hatte etwas gesagt. Niemand hatte überhaupt mit dem Mann gesprochen.

Der Meister sagte: Seid nicht verwirrt. Fragt den Mann selbst, wie er mich erkannt hat. So fragten sie. Sie sagten: Wir können ihn nicht erkennen. Selbst wir sind nicht ganz sicher, ob er wirklich erleuchtet ist oder nicht. Und wir leben seit Jahren mit ihm. Ja, wir haben ein gewisses Mßtrauen. Wie konntest du ihn erkennen? Der Mann sagte: Ich hab Tausenden von Leuten Tee und Essen gebracht. Ich hab Tausende von Menschen beobachtet, und ich bin nie einem Mann begegnet, der eine Teeschale mit soviel Liebe betrachtet hat. Ich kenne alle Sorten von Menschen, die hier durchreisen, Tausende. Aber ich habe niemanden gesehn, der eine Teeschale mit solcher Liebe anschaut, wie wenn jemand seine Geliebte anschaute.

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